Kategorie: Retro

…alles zu meinen alten Computern

Shortnews

ShortNewsHier wieder mal die Shortnews – leider kann ich gar nicht alles erfassen was sich bei den einzelnen Systemen zur Zeit alles tut 🙂
– neues Amiga Spiel: Tales of Gorluth
– Schneider CPC: neue Speichererweiterung – X-MEM Board
– Sinclair ZX Spectrum: DivIDE 2k14 – Lotharek
– Atari Jaguar: Skunkboard
– Commodore C64: neue (!) C64 Boards von Indivision (Hersteller der Beschleunigerkarten für den Amiga) – http://icomp.de/news/news147_e.htm
– Schneider CPC: neues Spiel – La Guerra de Gamber
– Atari Jaguar: Philia (der Nachfolger von Elanasaar) wird auf den Jaguar portiert!
– Atari STE: neue Version von Giana Sisters speziell für den STE – http://www.atari-forum.com/viewtopic.php?f=3&t=26360
– Atari ST: UNICORN – bald neue Auflage – unter http://www.atari-forum.com/viewtopic.php?f=15&t=25276&start=100 anmelden – Artikel ist fast fertig
– Sinclair QL: QL-SD ist zur Zeit verfügbar – SellMyRetro

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielvorstellung: Sector

Sector
Jahr: 2013
Autor: Denis Grachev
Download: Homepage
Rechner: 48K (AY Sound)

Dies ist das letzte Spiel aus dem Jahr 2013 das ich vorstellen werde – für 2014 gibt es auch schon wieder einige Klasse Spiele mit deren Vorstellung ich dann demnächst beginne.
Zu dem vorliegenden Spiel gibt es keine große Erklärung. Ihr steuert das Raumschiff in der Mitte und sammelt alles auf was zu finden ist. Dabei muss den Schüssen der vier Raumschiffe ausgewichen werden die auf den vier Seiten des „Spielfelds“ auf euch warten. Werdet ihr getroffen, verliert ihr ein Leben und müsst den Level wieder von vorne beginnen. Ihr könnt nicht auf die Gegner schiessen. Nach acht Level ist Schluss!

Sector - Ladescreen
Sector – Ladescreen

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Retro: neues Futter für den Atari Jaguar

Atari JaguarFrisch eingetroffen ist ein Stapel neuer Spiele für meinen Atari Jaguar – gut ein paar davon sind nun doppelt – aber bei der Auktion musste ich zuschlagen. Die Spiele sind zwar ohne alles – also ohne Hüllen, Beschreibungen oder anderem Zubehör, ich bin aber trotzdem zufrieden da doch ein paar Highlights dabei sind. 🙂

  • Theme Park
  • Cybermorph (doppelt)
  • Bubsy (doppelt)
  • Trevor McFur (doppelt)
  • Alien vs Predator
  • Evolution: Dino Dudes
  • Dragon – The Bruce Lee Story
  • Tempest 2000
  • Hover Strike
  • Zool 2

Atari Jaguar Spiele 05_2014

Retro: neu in der Sammlung – Atari Mega ST 2

Atari Mega ST 2
Atari Mega ST 2

Das letzte Model der Atari Reihe das mir noch gefehlt hat – der Atari Mega ST – bekam ich über eBay zu einem recht günstigen Preis. Der Rechner war komplett (inkl. Maus und Tastatur) im Originalkarton zusammen mit einem SM 124 – ebenfalls in Originalverpackung.

Mega ST
Der Mega ST (ursprünglich als ST 1 bezeichnet) kam 1987 auf den Markt. Technisch hat sich gegenüber dem 1040 ST nur wenig getan, außer dass ein neuer Erweiterungs-Bus, eine batteriegepufferte Echtzeit-Uhr und ein Blitter eingebaut wurde. Vom äußeren her hat sich sehr viel geändert: Das Gehäuse ist quadratisch, es gibt optisch angepasste Festplatten (SH, Megafile) dafür, die Tastatur ist abgesetzt und in der Qualität deutlich verbessert. Die Tastatur stammt von Cherry, das in das Gehäuse integrierte Diskettenlaufwerk entsprach dem externen SF314. Auf der Unterseite der Tastatur sind die Anschlüsse für Maus und Tastatur.

Diese Version brachte dem ST den endgültigen Durchbruch im DTP (Desktop Publishing) Bereich. In den USA wurde der Mega ST 4 zusammen mit dem SW-Monitor SM 124 und dem Laserdrucker SLM 804 für $ 3.998 angeboten – ein IBM-Laserdrucker kostete alleine schon rund $ 5.000. 1991 wurde er durch den Mega STE abgelöst.

Betriebssystem-Versionen:
TOS 1.02 (ROM-Datum 22.04.1987)
TOS 1.04 (ROM-Datum 06.04.1989)

Im gelungensten Gehäuse der ST-Serie präsentierte sich der Mega ST. Der Rechner als Monitoruntersatz und die abgesetzte Tastatur verliehen dem Mega ST das Aussehen einer kleinen Workstation. Im Inneren fand man allerdings nur die von den Vorgängermodellen bekannten Komponenten, mit Ausnahme des größeren Hauptspeichers, eines proprietären Erweiterungssteckplatzes und eines Blitters. Letzterer unterstützte den Prozessor bei Kopieroperationen, z.B. beim Verschieben von Fenstern auf dem Desktop.

Atari Mega ST 2
Atari Mega ST 2
Atari Mega ST 2 Vorderseite
Atari Mega ST 2 Vorderseite
Atari Mega ST 2 Unterseite
Atari Mega ST 2 Unterseite
Atari Mega ST 2 Rückseite
Atari Mega ST 2 Rückseite
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Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielvorstellung: Encyclopaedia Galactica (Remixed)

Encyclopaedia Galactica - Ladescreen
Encyclopaedia Galactica – Ladescreen

Encyclopaedia Galactica (Remixed)
Jahr: 2013
Autor: Jonathan Cauldwell
Rechner: 48K, 128K und +2 (ULAplus wird unterstützt wo vorhanden)
Download: 

Encyclopadeia Galactica (34.8 KiB)

Anleitung:
Du beginnst das Spiel auf einer Raumstation im Sternsystem Eridanus. Bewege den Cursor nach links oder rechts um einen Planeten zum Besuchen auszuwählen. Du kannst auch das lilane X in der linken oberen Ecke verwenden um das Sternsystem zu verlassen und ein einen anderen Stern mit mehr Planeten auswählen. Feuer drücken zum Auswählen. Später im Spiel wirst Du die Raumstation evt. wieder besuchen um dein Schiff reparieren zu lassen.

Wenn du einen Planeten ausgewählt hast, findest du dich selbst in einem Landefahrzeug wieder. Bewege dich über den Planeten und wähle einen Platz zum Landen aus. Du steuerst nach recht, links und nach oben, da die Anziehungskraft automatisch nach unten bringt. Vermeide es zu heftig auf der Oberfläche zu landen oder dein Fahrzeug wird beschädigt. Wenn du gelandet bist und das Fahrzeug ganz ruhig ist, kannst du es durch Drücken des Feuerknopfes verlassen. An diesem Punkt kannst du umherwandern und Sachen wie Flora, Fauna oder andere Artefakte aufnehmen bevor du sie zum Schiff zur Untersuchung zurück bringst. Drücke Feuer um das Schiff wieder zu betreten.Wenn du feststeckst und es dir nicht möglich ist zum Schiff zurück zu kehren, drücke den Knopf zum Teleportieren. Dies benötigt Energie deines Schiffs, daher sollte es nicht leichtfertig verwendet werden.

Drei verschiedene Spezies jedes Organismus müssen untersucht werden um sie vollständig verstehen zu können und dann einen Artikel für die Enzyklopädie zu schreiben für die du dann bezahlt wirst. Einige Tiere oder auch der ganze Planet können feindselig sein. Diese müssen vorher mit einem Tranquilizer sediert werden bevor sie gesammelt werden können. Während du gehst drücke Feuer um einen Pfeil zu verschießen. Sei vorsichtig, da du nur einen begrenzten Vorrat hast. Zusätzliche Pfeile können im Laden gekauft werden.

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Brunilda [Sinclair ZX Spectrum]

Brunilda Ladescreen
Brunilda Ladescreen

Brunilda
Jahr: 2013
Autor: Retroworks
Rechner: Sinclair ZX Spectrum 128
Download: Homepage

Hier haben wir mal was ganz anderes für den Sinclair ZX Spectrum: ein Adventure (auf Grund des Umfangs ausschließlich für die 128K-Rechner). Das Spiel wurde in der Jahreswertung im World Of Spectrum-Forum als Spiel des Jahres 2013 gewählt. Vollkommen richtig wie ich finde. Was für ein großer Aufwand hier betrieben wurde, sollte sich jeder selbst ansehen.

Story
Das erste Mal als ich in dieses Dorf kam und seine Bewohner traf, bemerkte ich das etwas seltsames in ihren Gedanken vorging. An dem Abend war die Luft so kalt, dass ich nicht mal mehr meine eigenen Knochen spüren konnte. Jeder begann nach Hause zu gehen und die Türen sicher für die Nacht zu versperren in der Hoffnung nicht schutzlos von ihren schrecklichsten Schrecken überrascht zu werden.
Es schien das diese Menschen keine Seele mehr hatten, dass sie sich von Gott abwandten und sich dem Aberglauben hingaben.
Ich versuchte das Gefühl das ich hatte zu vergessen, aber mein Partner konnte das nicht. Er war jünger und hatte sein Schrecken noch nicht besiegt. Wie auch immer war meine Absicht eine Unterkunft für die Nacht zu finden. Ich war nicht wegen der Monster und Dämonen besorgt, aber wegen der Kälte: eine weitere Nacht draußen schlafen und meine Knochen würden den ganzen Weg nach Santiago klappern.
Schwanken zwischen Glaube und Aberglaube
Die Linie zwischen diesen beiden Konzepten ist sehr leicht zu überschreiten. Beides sind blinde Glauben ohne Fundament. Jeder kann zwischen Glauben und nicht Glauben wählen und das macht Glauben und Aberglauben so weit weg und doch so nah. Weiterlesen

Retro: Commodore Amiga – ACA-500

Exif_JPEG_PICTURELeider hatte ich mit meinem Amiga 500 bisher nicht viel Glück 🙂 Zuerst war das mitgelieferte Netzteil defekt – dann bekam ich unter keinen Umständen eine Verbindung mit dem PC über ein Nullmodem-Kabel hin. Weiter ging es mit der bei Ebay ersteigerten ADF-Transfer-Software – hier war die Diskette defekt. Danach waren auch noch zwei ersteigerte externe Diskettenlaufwerke nicht funktionsfähig. Dann war erst Mal Schluss mit der „Freundin“ – nachdem ich ja auch den FPGA Rechner „MIST“ auf dem Tisch hatte, der den Amiga emulieren kann.
Wie ich schon mal erwähnt hatte – ist beim Amiga 500 ja die Erweiterung/Ausstattung mit einem Massenspeicher nicht so einfach wie bei manch anderem Homecomputer – deswegen freute mich die Ankündigung von der in der Szene bekannten Firma „Individual Computers“ einer Erweiterungskarte mit zwei Compactflash-Slots.
Leider war die Wartezeit doch erheblich und im Dezember 2013 war die Karte endlich erhältlich. Bei Vesalia für 79,90 € bestellt und – wie immer – schnell geliefert.

Die ACA-500 ist mit einem mit 14 MHz getakteten 68EC000-10 Prozessor und 2 MB FastMem ausgestattet. Weiteres Highlights sind die beiden CF-Slots – einer wird zum Booten des Amiga verwendet, der zweite Slot am Besten für den Datenaustausch mit dem PC (hier reicht es, wenn die Karte mit FAT16 formatiert wurde) – einfach Software auf die CF-Karte kopieren und schon kann sie am Amiga gelesen werden. Ebenfalls bereits in der Software der ACA-500 sind Lizenzen für Kickstart 3.1 und 1.3. Das Hotplug nicht unterstützt wird ist hierbei leicht zu verschmerzen.

ACA-500
ACA-500

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Retro: Sinclair ZX Spectrum – neue Spiele von Monument Microgames

Sid Spanner - Zombie Calaverda miniMonument Microgames, die auch schon 2013 das Spiel „Catacombs Of Bachalor“ für den Sinclair ZX Spectrum in einer tollen Weise veröffentlicht hatten, haben nun ihren „Store“ um zwei Spiele erweitert.

  • Sid Spanners – The Complete Edition
  • Zombie Calaverda

Wie bei Monument Microgames üblich, wurden sie Spiele wieder mit viel Liebe zum Details „verpackt“.

Sid Spanners – The Complete Edition

  • große Plastikbox (dreimal so groß wie eine normale Kassettenhülle)
  • zwei Kassetten
  • eine Anleitung
  • ein Heft mit „Pokes und Things“ 🙂
  • eine Audio Mini-CD
  • eine Daten Mini-CD
Sid Spanners - komplett
Sid Spanners – komplett

Sid Spanners - Hülle Vorderseite
Sid Spanners - Hülle Vorderseite
Sid Spanners - Hülle Rückseite
Sid Spanners - Hülle Rückseite
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Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: El hombre que susurraba a las balas

El hombre que susurraba a las balas
Jahr: 2013
Autor: radastan
Download: Homepage
Rechner: ZX Spectrum 48KB

Hintergrund
Die Dalton Brüder haben eine Bank ausgeraubt, haben aber auf ihrer Flucht 24 Einheiten Gold verloren. Obwohl sie von Deinen Assistenten festgenommen wurden, liegt es in deiner Verantwortung das verlorene Gold wieder zu beschaffen.
Die Sonne geht unter und die Dunkelheit ist Dein Freund auf dem Weg nach Western City, der Stadt die am nächsten zu der Mine liegt zu der die Daltons flohen. Es wird schwierig sein, das Gold zu finden und zu beschaffen, da die Einwohner nicht gerne ein so tolles Geschenk verlieren wollen. Während Deine Helfer sich mit den Daltons beschäftigen bist du allein mit der Suche.

Das Spiel wurde mit der Chuerra Engine der Mojon Twins gemacht. Die Melodie stammt wieder mal von Neil Parsons.

El hombre que susurraba a las balas - Ladescreen
El hombre que susurraba a las balas – Ladescreen

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Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Spiker: Basic Training

Spiker: Basic Training
Jahr: 2013
Autor: spud
Download: Black Jet
Rechner: ZX Spectrum 128K

Hintergrund
Spiker ist der schlechteste Pilot der versucht zum „Intergalaktischen Kämpfer Corps“ zu kommen. Nachdem er ständig durch die Prüfungen gefallen ist, haben ihm die Vorgesetzten ein Ultimatum gestellt: das haarsträubende, Nerven aufreibenden Asteroiden Feld des Todes zu bezwingen oder durchzufallen und möglicherweise dabei zu sterben.
Also pass auf, tanke voll, mach den Reißverschluss zu, leg den Schal um, setz die Sonnenbrille auf und nimm einen tiefen Atemzug und versuche die nicht selbst zu töten. Wenn du es schaffst diesen Test zu bestehen wirst du an die Front eines noch nicht geschriebenen, nicht festgelegten Sequels geschickt, das den vollen Preis hat. Weiterlesen

Retro: Atari 800XL – Ultimate 1MB

Exif_JPEG_PICTURESchon länger in meinen Atari 800XL eingebaut ist eine sehr wichtige Erweiterung für den XL: das Ultimate 1MB – diese wird vor allem für einige aktuelle Demos oder Spiele benötigt, die nicht mit den herkömmlichen 48KB auskommen. Manche Programme nutzen die Erweiterung um Daten schon in den Speicher zu kopieren, die sie sonst erst nochmal von „Disk“ nachladen müssten.

Wie viele andere Hardware kam auch diese Erweiterung aus Polen von Lotharek. Da diese Erweiterung intern ist, gibt es sie nur als Bausatz.

In der Box enthalten sind folgende Bauteile:

  • Ultimate Board (fertig vorbereitet, aktuellest Firmware)
  • MMU Adapter
  • OS ROM Adapter
  • 2 IDC Kabel

Features:

  • fast keine Verkabelung nötig (nur RW, PHI2, HALT und RESET Lines benötigen Kabel)
  • voll flashbares SpartaDOS-X mit bis zu 320 Kbytes für seine Zwecke
  • Uhrenmodul für SpartaDOS-X mit Batterie Backup und NVRAM
  • vier voll flashbare OS ROM Slots
  • Hardware Schreibschutz für den gesamten Flashbereich
  • konfigurierbare Speichererweiterung mit mit vier Betriebsarten (abgeschaltet, 320k RAMBO, 578k Compy Shop, 1088k RAMBO)
  • konfigurierbare BASIC und MISSLE Befehl Slots (ebenso flashbar)
  • Auswahl der Systeme/Speicher vom integrierten Menü
Ultimate 1MB
Ultimate 1MB

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Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Escape from ASYLUM

Escape from ASYLUM
Jahr: 2013
Autor: Dantoine Studio
Download: Homepage
Rechner: ZX Spectrum 48/128K

Hintergrund
Auch hier fehlt wieder mal eine Beschreibung. Daher – wie in so einem Fall von mir praktiziert – fasse ich alles zusammen. Das vorliegende Spiel war eine Beitrag zur „FAMILIAR GAME JAM“ – ein Wettbewerb, in dem in 48 Stunden ein Spiel zu erstellen ist. Diese Spiel basiert zum Teil auf der Chuerra-Engine der MojonTwins – davon sind allerdings nur noch 20% an Code geblieben. Da das Thema der GAME JAM Drogen waren, kann man im Spiel einige verrückte Dinge sehen – dazu ist man in einem „mentalen Institut“ (Irrenhaus?) und muss entkommen…..
Da es sich hier um eine Art rundenbasiertes RPG handelt muss man ein paar Dinge erklären:
Die Labels:
MAD – Madness: größer als 50 => schlecht – du wirst irre
HP – Hit Points: weniger als 1 => schlecht – du bist tot
Wenn man auf einen Gegner trifft, öffnet sich ein neues Fenster mit Wahlmöglichkeiten was man machen möchte:
PUNCH: nutze deine Fäuste
TALK: Rede auf deinen Feind ein (Quatsch ihn zu Tode) 🙂
GUARD: Begleite und bereite auf nächste Runde vor…
RUN: Versuch zu entkommen…
Es soll auch Gegenstände geben, die einem im Geist und auch physisch helfen können (bisher noch nicht gesehen)

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Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Effugit

Effugit
Jahr: 2013
Autor: J.B.
Rechner: ZX Spectrum 48/128K
Download:

Effugit (37.3 KiB)


Hintergrund/Erklärung/Fazit
Dieses mal gibt es vom Autor wenig Erläuterungen, daher fasse ich alles zu Effugit in einem Absatz zusammen. Dieses Spiel ist der erste Versuch des Programmierers um mit der Sprache ASM ein Spiel zu machen – dazu hat er sich sieben Monate Zeit gelassen. 🙂
Die Steuerung ist wie sonst üblich – nur das es ein paar Tasten mehr gibt:

  • O – Links
  • P – Rechts
  • Q – Springen
  • W – „Welt im Wandel“ umschalten in die andere Ebene
  • N – Aufnehmen/Benutzen
  • I – Inhalt Weiterlesen

Retro: Sinclair ZX Spectrum – O.T.L.A. Turbo-Loader

OTLA1 miniEin Turbo-Loader für den ZX Spectrum in einer Zeit von DivIDE, DivMMC und anderen tollen Interfaces? Manche wollen mehr „Retro“ sein als andere 🙂 Für alle auf die das zutrifft ist der Turbo-Loader eine Alternative, da es hier das „Feeling“ des Ladens gibt (besonders die Geräuschkulisse) – aber viel schneller als früher. Es werden damit Minuten zu Sekunden.

Es gibt einen klugen Kopf (den Namen konnte ich nicht herausfinden), der  ein Utility mit dem Namen „Projekt O.T.L.A.“ entwickelt hat. Es verwendet herkömmliche Emulator-Dateien für einige 8-bit Rechner – u.a. Speccy und ZX81 (auch: Armstrad und MSX) und erstellt daraus WAV-Dateien die sich super schnell laden lassen.

Wie sich heraus stellt, kann der ZX Spectrum viel höhere Datenraten unterstützen als im Standard-Ladevorgang. Die normale Baud-Rate von 1.200bps wurde ausgewählt um die Geschwindigkeit mit der Zuverlässigkeit einer Audio-Kassette in Einklang zu bringen. In unserem digitalen Zeitalter gehören die Störgeräusche einer Kassette der Vergangenheit an. O.T.L.A. erlaubt die Erstellung von Audio-Dateien, die über ein Header-Programm die Ladegeschwindigkeit auf 12.000bps steigern. Nun kann man Hungry Horace in 13 Sekunden laden.

Das Utility ist für Windows, arbeitet aber auch unter Wine auf Mac OS X. Es ist sicher nicht das ein leuchtendste Utility, aber wenn man es einmal verstanden hat funktioniert es super.

OTLA Hauptschirm
O.T.L.A. Hauptschirm

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Retro: 18. ZX-Team-Treffen

Am vergangenen Wochenende hat das 18. Treffen des ZX-Team in Hofbieber-Mahlerts statt gefunden. Ich macht mich zum ersten Mal auf den Weg – 450 km Autobahn und einige schöne Landstraßen in der Röhngegend um Mahlerts lagen vor mir. Ich habe mir schon notiert, die Gegend auch mal mit dem Motorrad zu besuchen. 🙂

Das ZX Team dürfte eine der letzten aktiven Usergruppen für den ZX80, ZX81 und alle anderen Sinclair Rechner sein. Wie man schon an der Namensgebung erkennen kann, findet das Treffen nicht zum ersten Mal statt. Als ich am Freitag gegen 18 Uhr ankam, war der Parkplatz fast schon voll und in den beiden großen Räumen wurde fleissig aufgebaut. Da in diesem Jahr der Sinclair QL seinen 30. Geburtstag feiert wurde eine Ecke für diesen Anlass reserviert, in dem ich mich niedergelassen habe. Mit meinen ganzen Kisten kam ich ganz schön ins Schwitzen bis ich alles angeschleppt und aufgebaut hatte – dazwischen immer mal wider durch die ersten „Fachgespräche“ unterbrochen.
An meinem Platz stellte ich meinen QL mit QL-SD und Diskettenlaufwerk auf – außerdem noch einen Sinclair ZX Spectrum +48K (mit einer Auswhal meiner Interfaces). Als ich mal zur Ruhe gekommen war, konnte ich endlich mal eine Runde drehen und schon einiges bestaunen.
Es wurde fachgesimpelt, Probleme besprochen und Lösungen gesucht und nebenbei ganze Computer zusammengelötet (Harlequin, ZX81NU, QL-SD). Dazwischen gab es mal Abendessen und dann ging es weiter – ich konnte gar nicht glauben als es plötzlich 2 Uhr morgens war.

ZX Team Treffen - 2 Weiterlesen

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielvorstellung: Horace to the Rescue

Horace to the Rescue
Jahr: 2013
Autor: Steve Broad
Rechner: Sinclair ZX Spectrum 48K
Download:

Horace To The Rescue (33.2 KiB)

Hintergrund
Horace ist eine bekannte Spielfigur aus früheren Sinclair-Spielen. Horace to the Rescue war geplant, wurde aber nie veröffentlicht. Es wurde in Magazinen erwähnt und der Ladebildschirm war im Teletext zu finden. Leider war es nicht möglich eine Kopie des Ladescreens zu finden oder den Source Code oder Spielpläne.
Daher entschied sich der Autor diese Lücke zu füllen und hielt sich mit seine Version von Horace to the Rescue so nah wie möglich an die Originale. Das einfache Spielprinzip wurde beibehalten aber das Spiel herausfordernd gestaltet.

My Rendition of Horace to the Rescue - Ladescreen
My Rendition of Horace to the Rescue – Ladescreen

Steuerung
I – Links
P – Rechts
Q – Springen

Fazit
Hinweis: Die *.TAP-Datei ist von mir, da nur eine *.TZX-Datei vorlag, ich das Spiel aber auch gerne mit echter Hardware spiele. Wenn man im Emulator spielt, sollte man nicht vergessen die Hardware auf 48K einzustellen – im 128K Modus läuft es nicht. Ein nettes kleines Spiel, das an die Anfangszeiten der Spectrum-Programmierung erinnert und eine Hommage an den Star „Horace“ ist. Es gibt ein paar Ungenauigkeiten bei der „Spriteabfrage“ wie z.B. dass man die Münzen meist von der Seite anspringen muss, damit sie sich „auflösen“.

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielvorstellung: Goku Mal

Goku Mal Ladescreen
Goku Mal Ladescreen

Goku Mal
Jahr: 2013
Autor: Mojontwins
Homepage und Download: Mojontwins - Goku Mal
Rechner: ZX Spectrum 128/+2/+2A/+2B/+3

Geschichte
Unser guter alter Eleuterio – der ehrliche Affe – war ein bekannter Erfinder. Er begann in sehr jungen Jahren mit einfachen Dingen wie Schlaftabletten oder Explosivem, ging aber bald zu Größerem über. Nachdem ihn Cheril verlassen hatte um eine Göttin zu werden, entschied sich Eleuterio all sein Wissen für etwas gutes zu verwenden und für sich selbst eine Freundin zu „bauen“ mit der er an langen regnerischen Nachmittagen Karten spielen oder Witze erzählen konnte.
Er begann mit der Basis-Mixtur aus Flüssigkeiten in einem großen Glas. Dann fügte er etwas Gemüse hinzu, damit seine zukünftige Freundin nett und gesund wurde. Damit sie auch stark wird, fügte er ein paar Proteine hinzu. Außerdem gab er noch etwas Phosphor in die Mischung so dass das Mädchen smart und intelligent wird. Aber etwas ging schief. Vielleicht hat er einen Fehler bei der Mixtur gemacht – was aus dem Glas kam, war genau genommen keine wunderbare Frau….es war ein Goku Bad! Ein kleiner bulliger Mann mit stacheligen Haaren und einem lustigen Gesicht.
Eleuterio war so wütend das er die Kreatur nahm und sie auf einen Haufen dreckiger Socken war, die bereit zum Verbrennen waren. (hast du jemals einen Affen gesehen, der Socken wäscht? Sie verbrennen alle Socken wenn sie schmutzig sind!). Unglaublich angewiedert floh er.
Bald darauf erwachte Goku Bad und verstand was geschehen war. Er begann ein Gefühl der Wut zu entwickeln, das bald einem Hunger nach Blut und Rache Platz machte. Pass auf, Eleuterio, Goku Bad ist verrückt und ist hinter dir her! Weiterlesen

Retro: Sinclair ZX Spectrum +3 – externes Diskettenlaufwerk

Sinclair Spectrum +3 externes LaufwerkLeider ist es nicht ganz so einfach für meinen kürzlich erhaltenen ZX Spectrum +3 noch funktionierende 3“ Disketten zu einem „vernünftigen“ Preis zu erhalten. Um aber trotzdem einige der vielen Diskettenimages für den +3 zu testen, habe ich mich entschlossen ein 3,5“ Laufwerk am externen Anschluss zu betreiben.
Da dazu keine Modifikation im +3 nötig ist, sollte es eigentlich nicht so schwierig sein.

1. das Diskettenlaufwerk
Ich habe ein ganz gewöhnliches PC-Diskettenlaufwerk verwendet – funktioniert ohne Probleme und gibt es immer noch zu kaufen

externes Laufwerk mit Kabel und Schalter
externes Laufwerk mit Kabel und Schalter

2. das Kabel
Beim Kabel könnte man schon stolpern. Das Kabel muss auf einer Seite einen Stecker für ein 5 1/4 Zoll Laufwerk haben und auf der anderen Seite einen Stecker für ein 3 1/2 Zoll Laufwerk – das Kabel sollte man dann entsprechend kürzen. Wenn man vorerst am 3,5 Zoll Laufwerk nicht löten will, sollte man sich beim Kabel noch einen Stecker für 3,5 Zoll Laufwerk aufsparen so dasss das Kabel so aussehen müsste: 5 1/4 Stecker -> 3,5 Stecker -> 3,5 Stecker. Der Grund dafür ist, dass der Sinclair eine READY-Signal benötigt und man somit auf dem mittleren Stecker die PINS 33 und 34 brücken muss (z.B. mit einer Büroklammer). Weiterlesen

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Axel K. and the Lost Bills

Axel K Ladescreen
Axel K Ladescreen

Axel K. and the Lost Bills
Jahr: 2013
Autor: Ring
Download: Homepage
Rechner: ZX Spectrum 48/128K

Geschichte
Axel ist ein junger Mann aus dem Bezirk Draxian. Eines Tages, auf dem Weg zur Arbeit (Axel ist kein Prinz wie sein Cousin Alex, also muss er arbeiten), stahlen im ein paar hässliche Vögel einige Rechnungen. Seltsam…aber manchmal passieren solche Dinge.
Am nächste Tag kontaktiert ihn der draxanische Wirtschaftsminister wegen einer Steuerprüfung. Sehr verdächtig. Der teuflische Finanzminister – Mr. Burnsotoro steckt hinter allem.

Hilf Axel die 15 verlorenen Rechnungen zu finden, die über Draxian verstreut sind. Gehe in die Hölen, besuche beängstigende Plätze und überlebe das Sammeln der Rechnungen. Lass Mr. Bunstoro nicht gewinnen!

Axel K Menü
Axel K Menü
Axel K Screen
Axel K Screen

Steuerung
o (Joystick links): links
p (Joystick rechts): recht
SPACE (Feuer): springen
Bewegen + Feuerknopf: bewegen/schieben von Kisten/Blöcken

Fazit

Das Spiel ist sicher nicht leicht, aber wenn man das Prinzip verstanden hat, kann es richtig Spaß machen. Immer schön die Blöcke in die richtige Lage bringen damit man zu den Schlüsseln kommt. 🙂 Leider ist die Zeit knapp bemessen, da kann man nicht viel überlegen – ausser mit dem Emulator. Im Emulator ab und zu mal Paus drücken und überlegen wie der Screen wohl funktioniert. Schöne Idee wenn man sich entsprechend viel Zeit lässt 🙂