Kategorie: Amstrad

Amstrad GX4000 [Amstrad]

GX4000
GX4000

In diesem Artikel steht mit dem Amstrad GX4000 eine Konsole im Mittelpunkt, die nicht so vielen Lesern bekannt sein dürfte. Der Name Amstrad steht für Allen Michael Sugar Trading. Amstrad stellte in England günstige Hifi-Anlagen her und stieg 1984 in das Geschäft mit Heimcomputern ein. Dabei entstand die CPC-Reihe (464, 664 und 6128, 464plus und 6128plus). In Deutschland wurden die Geräte als Schneider CPC von den Schneider Rundfunkwerken in farblich geänderten Varianten vermarket.

Das GX4000 war 1990 der Versuch von Amstrad in den Konsolenmarkt einzusteigen. Ein Grund dafür dürfte der Umsatzeinbruch von 220 Millionen Euro auf 100 Millionen Euro sein. Das Geschäft mit Videorekordern stagnierte, Audiosysteme wollte Amstrad nicht mehr verkaufen und nach sechs Jahren hatten die CPC-Rechner ihr Potential ausgeschöpft. Weiterlesen

Amstrad NC100 [Amstrad/Schneider]

Amstrad NC100
Amstrad NC100

Amstrad (bekannt durch den Amstrad CPC) brachte den NC100 im Jahr 1992 auf den Markt. Im selben Jahr startete z.B. auch der Branchenriese IBM mit seiner Thinkpad Laptop-Serie. Im Gegensatz zu den großen Geräten von IBM, beschränkt sich der Amstrad NC100 auf die Größe eines DIN-A4 Blattes, wog dabei nur 1kg und konnte mit handelsüblichen Batterien betrieben werden.

Die LCD-Anzeige lässt sich auch bei hellen Sonnenlicht ablesen (allerdings fehlt eine Hintergundbeleuchtung) und das Gerät bietet eine große Schreibmaschinentastatur. Angetrieben wird der Rechner von einer Z80 CPU (wie Schneider CPC und Sinclair ZX Spectrum) mit 4MHz und es stehen 64Kb Speicher zur Verfügung. Im ROM, das 256KB umfasst, ist die Protext-Textverarbeitung, ein Tagebuch, eine Adressverwaltung, ein Terminkalender, ein einfacher Taschenrechner und eine Version des BBC-Basic Interpreters enthalten. Weiterlesen