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Athanor [Schneider CPC]

Athanor - Vorderseite
Athanor – Vorderseite

Athanor
Autor: Safar Games
Jahr: 2014/2015
Bestellen: Homepage
Rechner: Schneider CPC

Nun ist es mal an der Zeit für Abwechslung zu sorgen und ein Spiel für den Schneider CPC vorzustellen. 🙂

Bereits 2014 ist das Spiel Athanor erschienen. Das Team um den französischen Entwickler Eric Safar (Safar Games) hat nun das Spiel auch in englischer Sprache veröffentlicht. Gleichzeitig wurde der zweite Teil, der voraussichtlich dreiteiligen Reihe mit dem Namen „Athanor II – Legend of the Birdmen“ angekündigt.

Nach meiner Bestellung, bei der ich zwischen einer 3“ und einer 3,5“ Diskette wählen konnte, kam das Päckchen zügig an. In dem großen, schön gestalteten Umschlag ist die Diskette und eine zweisprachige (englisch und französische) Anleitung zu finden.
Dem vorderen Teil des Umschlags kann man dann noch ein paar Zugaben entnehmen. Diese sind, wie im Handbuch steht, zur Lösung des Spiels nötig.

Zugaben:
– eine Plan
– sieben „Kacheln“ mit Hinweisen
– ein versiegelter Umschlag mit einem numerischen Code
– ein letzter Hinweis

Der Zusammenhang
Athanor spielt im Süden von Italien im 12. Jahrhundert. Du bist ein Franziskanermönch der mit dem heiligen Auftrag ausgesendet wurde ein Kloster zu untersuchen in dem verdächtige Ereignisse viele Ängste geschürt haben. Du wirst diese Untersuchung leiten, um die Mysterien zu entdecken, die in diesem Kloster verborgen sind. Lass dich von deinem Gewissen leiten und du wirst größere Geheimnisse entdecken, als du dir jemals vorstellen kannst.

Spielweise
Wie bei einem Adventure üblich, müssen die Befehle eingegeben werden (in Englisch): Verb + Substantiv (Beispiel: examine door, search chest)

In einigen Fällen ist es erlaubt genauere Befehle zu geben: Examine left door
Wie auch immer, versuche einige Regeln zu respektieren:
– das Verb muss im Infinitiv sein
– das Substantiv muss in der Einzahl sein
Einige Basic-Dialekte sind weniger mächtig als andere um Befehle zu analysieren.
Du hast auch Zugriff auf folgende spezielle Befehle:
– INVENT: Zeigt das Inventar an
– EXIT: zeigt die verschiedenen Ausgänge der aktuellen Ansicht
– COMBINE or ASSEMBLE: diese Befehle erlauben es einen Gegenstand mit einem anderen zu kombinieren, um einen neuen Gegenstand zu erstellen (Beispiel:  combine rope1 rope2 bucket)
– FILLON, FILLOFF: Aktiviere/Deaktivieren der Füllung der Oberflächen (exklusiv für Oric Benutzer)

Athanor - Ladescreen
Athanor – Ladescreen

Entwicklung
Athanor wurde auf den alten Geräten, ohne Emulator oder einem Interface von Lotharek entwickelt. Die erste Version gab es auf Oric 1/Atmos. Die Grafik, Werkzeuge und Ansichten wurden auf einem Thomson To8D gemacht. Das meiste wurde in Basic und Assembler programmiert (6502, Z80, 6809, 8080 oder 68000)

Athanor - Screen
Athanor – Screen

MotherX4 [Retro: Schneider CPC]

Mother X4
MotherX4

Das MotherX4 ist ein Multislot-Board für den Schneider CPC, das es erlaubt bis zu vier Erweiterungen an die Rückseite anzuschließen – z.B. Minibooster und X-MEM (erkläre ich noch in späteren Artikeln :-))

Es wurde so entwickelt, dass es zwischen den CPC und den CTM passt – dabei hat es die gleiche Größe wie eine 3“ Diskette. Die PIN’s werden am Ende der Platine wieder herausgeführt und erlauben den Anschluss anderer CPC Erweiterungen, wenn ein „SCSI“ ähnliches Kabel mit 2×25 PINs verwendet wird. Es kann auch eine externe 5V/2A Stromversorgung angeschlossen werden, falls der Computer nicht genügend Strom für alle Erweiterungen zur Verfügung stellt.  Außerdem gibt es einen Reset-Knopf!

Das MoherX4 kostet zusammen mit einem passenden Centronics Kabel 14,90 € zzgl. Versandkosten und ist im Shop von Cent Pour Cent erhältlich

Wenn man die anderen hervorragenden Erweiterungen von Cent Pour Cent einsetzen will, ist das MotherX4 unverzichtbar. Die Qualtität ist sehr gut!

Mother X4 - Unterseite
MotherX4 – Unterseite

Retro: neu in der Sammlung – Schneider CPC6128

Schneider CPC 6128 miniDurch Zufall bin ich nun auch noch zu einem anderen wichtigen Computer der 8-bit Computergeschichte gekommen – den Schneider CPC6128 – diesen habe ich zusammen mit dem Grün Monitor „GT 65„, einem externen 3“ Diskettenlaufwerk und einem Stapel 3“ Disketten erhalten. Den Rechner konnte ich sofort testen – das externe Diskettenlaufwerk noch nicht – da hier das Verbindungskabel zum CPC fehlt.

Geschichte

Der Ursprung der Geräte ist England – dort wurden Sie von der Firma Amstrad produziert und vertrieben – für Deutschland übernahm die Firma Schneider den Vertrieb. Das erste Modell der Baureihe war 1984 der Schneider CPC464 mit 64kB Speicher. Dieser hatte ein integriertes Kassettenlaufwerk – das 3“ Diskettenlaufwerk (FD1) mit Controller (DDI1) war extra erhältlich. 1985 wurde der Rechner zum Computer des Jahres gewählt.

1985 kam dann das Modell CPC664 auf den Markt, welches eine leicht verbesserte Tastatur sowie ein internes 3“ Diskettenlaufwerk hatte. Nach kurzer Zeit kam bereits der Nachfolger CPC6128 (ebenfalls 1985) auf den Markt. Dieser hatte zusätzlich zu dem integrierten Diskettenlaufwerk nun 128kB RAM.

 Schneider CPC 6128
Schneider CPC 6128

Der Rechner wurde meist in einem Paket mit dem Monitor verkauft – daher war der CPC preislich sehr aktiv. Der C64 war hier teurer, da das Diskettenlaufwerk als auch ein Monitor immer extra erworben werden mussten.

Technisch war der Schneider (Amstrad) auf der Höhe der Zeit und konnte mit dem Commodore 64 mithalten. Teilweise waren sie diesem sogar überlegen – bis auf das Fehlen der Hardware-Unterstützung für Sprites.

Nach dem Einschalten des CPC landet man direkt in dem im ROM enthaltenen Locomotive Basic. Durch den verwendeten Prozessor Z80, gab es auch eine Kompatibilität zum Betriebssystem CP/M 2.2 (64 kB) oder CPM/M 3.0 (128 kB) das per Diskette nachgeladen werden konnte. Weiterlesen