Kategorie: Atari ST

Retro: Atari Mega STE – Austausch des TOS

Exif_JPEG_PICTUREWie ich schon geschrieben hatte, habe ich nun auch einen Atari Mega STE. Auch an diesem gab es eine Kleinigkeit zu verbessern.
In meinem Gerät wurde das ursprüngliche TOS 2.05 (auch MEGA STE TOS genannt) verwendet.
TOS 2.0x wurde zeitlich nach dem TOS 3.0x eingeführt. TOS 2.05 war vom Atari TT TOS 3.05 abgeleitet worden. Dabei wurde der erweiterte Desktop von TOS 3.05 und einige Betriebssystemfunktionen übernommen. Leider war aber TOS 2.05 auf Rechner der STE-Reihe beschränkt, was bei den Usern nicht auf Begeisterung stieß. Dadurch entstand TOS 2.06 das auch auf den älteren ST-Rechnern lief und ebenso von IDE-Festplatten booten konnte. TOS 2.06 war mit 256KB größer als TOS 1.00 bis 1.04 mit 192KB. Daher war eine direkte Nachrüstung nicht möglich, sondern man benötigte eine Adapterplatine.
Diese gab es von verschiedenen Herstellern oft auch zusammen mit einer IDE-Schnittstelle. Im Atari 520STE und 1040STE konnte das TOS einfach durch den Austausch der EPROM-Chips aktualisiert werden (wie auch beim Mega STE). Weiterlesen

Retro: neu eingetroffen – Atari Mega STE

Mega STE
Atari Mega STE

Geschafft! Nachdem ich nun einen Mega STE bekommen habe, ist die Atari Reihe (16 bit) nun fast komplett bei mir vertreten. Nun fehlt nur noch der Mega ST!
Der Mega STE der bei mir eingetroffen ist, hat 4MB, eine 200MB Festplatte, ein HD-Diskettenlaufwerk und eine Tastatur vom Mega ST mit Tastenkappen von RTS.

Geschichte:
Der Mega STE war der Nachfolger des technisch überholten Mega ST und wurde zwischen dem günstigen 1040 STE und dem High-End-Rechner TT positioniert.
Was wurde gegenüber dem 1040 STE geändert:

  • 16 Mhz-68000-Prozessor
  • Sockel für mathematischen Koprozessor 68881 mit 16 Mhz
  • 2 RS232C kompatible serielle Schnittstellen
  • 1 serielle High-Speed-Schnittstelle
  • interner ACSI-Steckplatz zum Betrieb einer internen Festplatte (mit SCSI-Hostadapter)
  • 1 bis MiB RAM
  • TOS 2.05 (Mega STE TOS), später TOS 2.06
Atari Mega STE
Atari Mega STE

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Retro: Atari ST – ST IDE

STE IDE HP1Das ST IDE Board ist ein kleines Erweiterungsboard für die Atari STE Reihe. Das Board ermöglicht die Nutzung von „normalen“ IDE-Geräten an den Atari-Rechnern. Ich hatte das Glück schon am „Beta“-Test beteiligt zu sein und konnte das Board so zu günstigen Konditionen erwerben und in meinem STE zu testen.

Hier – wie üblich – eine kurze Übersetzung der englischen Seite des Entwicklers:

Danke für den Erwerb des IDE-Adapters. Es hat eine Weile gedauert ihn für meine vielen IDE-Geräte zu perfektionieren. Einige der getesteten Geräte sind:
IDE → CF-Adapter
IDE → SATA Adapter mit SATA Festplatte
IDE → SD Karten Adapter
IDE Festplatten von Seagate, IBM, Maxtor, IBM und Western Digital
IDE CD-ROM-Laufwerke Weiterlesen

Retro: Atari ST – UltraSatan – neue Firmware

UltraSatan
UltraSatan

Der ursprüngliche Entwickler hinter dem UltraSatan (SD-Karten-Laufwerk für die Atari ST-Reihe) „Jookie“ hat eine neue Firmware veröffentlicht.

Nachdem es Probleme in der Zusammenarbeit zwischen dem Festplattentreiber HDDriver (8.46) und der UltraSatan Firmware gab, wurden Änderungen bzgl. der SCSI-Antworten in der Firmware gemacht. Nun antwortet das Gerät besser auf Status/Fehler Codes für: „Karte nicht vorhanden Status“, „Karte gewechselt Status“, „Geräte Name und Info“. Dadurch sollte sich das Laufwerk in Verbindung mit HDDriver nun besser verhalten.

Die anderen Teile des Codes wurden davon nicht betroffen, so dass es keine Änderungen in Bezug auf Geräte Verhalten, Geschwindigkeit oder anderes geben sollte. Es wird empfohlen die Firmware des UltraSatan auf den neuesten Stand zu bringen…

  1. Die neueste offizielle Firmware herunterladen: http://joo.kie.sk/ultrasatan/download/us_fw.zip
  2. die us_fw.zip/bin/usfw_113.ldr Datei entpacken
  3. den UltraSatan Konfigurator verwenden (http://joo.kie.sk/ultrasatan/download/config.zip) um die neue Firmware hochzuladen und auszuwählen (man muss US_CONFIG nach dem Hochladen beenden und neu starten um die neue Firmware zu sehen)
  4. die neue Firmware im Konfigurator auswählen (Pfeile und Leertaste), die Konfiguration auf das Gerät schreiben (W), das Laufwerk aus- und wieder einschalten, den ST neu starten – das sollte es gewesen sein.

Der Grund für die Optimierung war ein Benutzer der zwar das UltraSatan ohne Probleme mit dem HDDriver einrichten konnte, dann aber nicht davon booten konnte. Ein ähnliches Problem hatte ich auch mit HDDriver 8.45 – hier hatte aber ein Update auf 8.46 zur Behebung ausgereicht. Schön ist aber, dass sich Jookie nach all den Jahren immer noch um die Hardware kümmert!

Wer noch Fragen oder Probleme hat, kann sich im Atari-Forum im Thread dazu melden und nicht per Mail bei Jookie: New UltraSatan firmware 1.13, please update your devices

Retro: Atari ST – UltraSatan (Lotharek)

UltraSatan
UltraSatan

Wer meinen Blog schon länger liest (gibt’s so jemanden überhaupt ? 🙂 ) kennt ja schon meine Berichte zur SatanDisk und zum GigaFile. Nun ist die Neuauflage der sogenannten UltraSatan erschienen. Dieses Gerät gab es länger nicht zu kaufen (außer auf Ebay zu überhöhten Preisen).
Nun wurde es vom schon von meinen Seiten bekannten, polnischen Entwickler Lotharek neu aufgelegt. Dazu hatte er sich zuerst die Erlaubnis des ursprünglichen Entwicklers Jookie geholt. Die Vorarbeiten begannen schon im Herbst des vergangenen Jahres – die Auslieferung erfolgte in der zweiten Märzhälfte.

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Retro – neue Musik aus „alten Kisten“ :-)

ym_digital2_front_miniWieder mal bin ich auf erstaunlich gute Musik aus den alten Computern gestoßen. Das Duo YM-Digital hat nach zwei Jahren Pause sein zweites „Album“ veröffentlicht.
YM-Digital sind: YERZMYEY und FACTOR6
Die dafür verwendeten Computer sind:
Atari 520 ST, 4Mb Speicher
Atari 520 ST+, 1Mb Speicher
Beide verwenden den Soundchip YM2149

Der Bonus-Track wurde mit einem Atari STE (8 Kanal DMA Chip) aufgenommen.

Folgende Software wurde eingesetzt:
ProTracker ST 2.1
Hex-Tracker 0.844
DigiComposer 1.0
YM 50kHz Module Player

Das zweite Album mit 14 Titeln gibt es – ebenso wie das erste Album und eine Beschreibung der Software/Hardware – hier:
YM-Digital

YM-Digital - White Mouse Ate A Cat
YM-Digital – White Mouse Ate A Cat

Retro: Atari ST – USB-Maus am NetUSBee

NetUSBee
NetUSBee

Durch Zufall bin ich in einem Atari-Forum über einen alten Thread zum Thema NetUSBee gestolpert. Das NetUSBee bietet ja neben einem Ethernetanschluss der tadellos funktioniert auch noch zwei USB-Anschlüsse. Seid ich diese Erweiterung habe, hatte ich mich nie mit den USB-Anschlüssen beschäftigt, da ich geglaubt hatte, dass die Treiber nicht fertig geworden sind.
Da habe ich mich getäuscht! Der verfügbare Treiber hat zwar nur die Version 0.9 funktioniert aber ohne Probleme zusammen mit meiner USB-Maus von IBM. Die Installation ist sehr einfach: UMouse

  • die ZIP-Datei entpacken
  • das Programm UMOUSE.PRG in den Autostart-Ordner kopieren (sollte am Besten als letztes gestartet werden)
  • fertig 😉

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Retro: Atari ST – Datenübertragung per Kabel

Atari 1040 STFMWenn man nicht die Möglichkeit hat Daten per SD-Karte oder Netzwerk auf einen Atari zu übertragen z.B. bei einer frischen Installation, bietet sich eine zwar nicht zu schnelle aber relativ problemlose Möglichkeit an, die wichtigsten Programme ohne Disketten zu übertragen.
Das wird benötigt:

  • einen Laptop/PC mit serieller Schnittstelle (ich verwende einen alten IBM-Laptop mit Windows 95)
  • ein Terminal-Programm (es reicht das in Windows 95 integrierte Hyperterminal völlig aus)
  • ein Nullmodem-Kabel – ich verwende eines von Vivanco (CK88/3)

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Retro: Atari ST – GigaFile vs. SuperSatan-Disk – Vergleich

GigaFile
GigaFile

Bei meinen Tests zum Bericht über die GigaFile war mir schon aufgefallen, dass diese auffallend schneller war als sie SuperSatan die ich auch hatte.
Daher beschloss ich ein paar Tests mit einigen Benchmark-Programmen zu machen. Die Tests wurden auf einem Atari STE 4MB mit EtherNEC-Karte gemacht. Als Medium hab ich für alle Tests eine ganz normale SD-Karte verwendet.

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Retro: Atari CD’s – Software und Musik

Falcon 030 inkl LogoIn einem der aktiven englischen Atari Foren bin ich auf sehr interessante CD’s gestoßen, die ich keinem vorenthalten will. :-)

Zum einen die CD-Reihe Whiteline von delta labs media: diese bisher sechs CD’s (eine davon nur für den Falcon) sind prall gefüllt mit Spielen, Fonts, Sounds, Demos, Vollversionen und vielem mehr für die Atari ST/TT  Reihe und die Atari Falcons. Alle CD’s zusammen enthalten ca. 4GB an Daten! Da ist gesorgt für lange Winterabende…..

-> Link

Als zweites will ich auf die Musik CD-Reihe des Remixers mit Namen „accxess“ hinweisen. Er hat bisher drei CD’s mit Remixes aus Spielen und Demos zusammengestellt – das ist mal richtig toller Sound für die Musikanlage – die Spiele in den 80er und 90ern hatten richtig gute Untermalung – nicht zu vergessen die vielen Genies, die „nur“ Demos programmiert haben um zu zeigen was mit den „Homecomputern“ technisch alles möglich ist – unbedingt anhören!

-> Link

Retro: Atari ST – GigaFile – der Bericht

GigaFile am 1040STE miniInzwischen ist die GigaFile wieder von Ihrer Reise zurück und hat ein kleines Update von Revision 1 auf Revision 2 erhalten. Wie ich schon berichtet hatte, konnte ich mit Revision 1 zwar die SD-Karte einrichten hatte aber beim Booten und Schreiben Probleme. Die Probleme waren beim Hersteller schon bekannt und konnten mit einer neuen Firmware ausgemerzt werden.

Die GigaFile kann an allen Ataris betrieben werden – alle nötigen Adapter dafür gibt es im Shop des Herstellers. Für den internen Einbau gibt es natürlich auch eine Variante ohne Gehäuse.

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Retro – GigaFile am Atari 1040STE – Vorbericht

GigaFile
GigaFile

Der erste Test der GigaFile an meinem Atari STE ist erst mal nicht so gut gelaufen. Ich hatte die GigaFile mit dem Kabel am ACSI-Port (ACSI = Atari Computer Systems Interface) des Atari angeschlossen, eine SD-Karte eingelegt und mit 5Volt versorgt. Nach dem Einschalten melden sich die Lämpchen des GigaFile auch wie beabsichtigt. Den Rechner habe ich dann mit HDDriver 8.44 gebootet und dieser hat auch gleich die angeschlossene Hardware erkannt. Das Einrichten der SD-Karte verlief wie gewohnt – dann begannen aber die Probleme.

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Retro: neu eingetroffen – Atari: Suska GigaFile

GigaFile
GigaFile

Wie bereits vor einiger Zeit erwähnt ist nun die GigaFile bei mir eingetroffen! Der SD-Karten-Leser der neuesten Generation für die Atari 16-bit Rechner. Dem Look nach äußerst hochwertig verarbeitet – ein solides Stück Technik aus Deutschland. Da ich schon viele Geräte zum Anschluss an meine alten Computer habe, für die es keine Gehäuse gibt, habe ich dieses Mal zur teureren Variante mit Gehäuse gegriffen. Hier gleich mal ein paar Bilder zusammen mit dem passenden Kabel zum Anschluss an die ACSI-Schnittstelle des Atari 1040STE.
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Retro: Atari EtherNEC

Atari EtherNEC
Atari EtherNEC

Hier nun die angekündigte Beschreibung zum EtherNEC an meinem Atari 1040STE.
Dazu eine kurze Übersetzung einer englischen Seite:
„Zusammen mit Dr. Thomas Redelberger haben wir eine Lösung kreiert um vom alten ST bis zum TT und Falcon Ethernet zu haben. Thomas stellte sicher, dass es einen guten Treiber-Support gab der drei Stacks unterstützte: Sting, MagxNet und MintNet. Das Projekt ist Open Source einschließlich der Hardware.
Es wird zwei Karten geben. Eine wird an den ROM-Port (auch Cartridge-Port genannt) angesteckt. Das ist eine doppelseitige Karte welche ca. 25mm breit und 50mm lang ist. Die zweite Karte ist die Karte mit den Komponenten und dem ISA Steckplatz.
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Retro: Atari – GigaFile nun verfügbar!

GigaFile - Version mit Gehäuse
GigaFile – Version mit Gehäuse

Nach längerer Entwicklungszeit ist nun endlich die „GigaFile SD-Card Festplatte“ für die Atari-Rechner verfügbar. Die Platine ist sowohl für den Betrieb am ACSI als auch am SCSI-Anschluss der Atari-Reihe ausgelegt. Die Konfiguration für den jeweiligen Betrieb an den beiden Schnittstellen erfolgt durch das Anschlusskabel oder einen entsprechenden Adapter. Als Speichermedium lässt sich die gesamte Bandbreite an SD-Karten verwenden – SDSC, SDHC oder SDXC.
Die GigaFile wird es mit und ohne Gehäuse (sieht richtig gut aus!) geben.
Für den Betrieb der GigaFile wird der HDDRIVER von Uwe Seimet in der Version 8.45 oder höher empfohlen. Das sieht mir nach einem schönen Stück Technik aus Deutschland aus. Mein Testexemplar ist schon bestellt und ein Artikel folgt wenn ich es ausreichend testen konnte.
Bestellen kann man die GigaFile im Shop der Inventronik GmbH: Shop

Retro: Atari SatanDisk

Atari SuperSatanDisk
Atari SuperSatanDisk

Die Atari SatanDisk ist ein HDD Interface welches erlaubt SD oder MMC-Karten am ACSI Anschluss der ST Reihe zu betreiben. Das Interface sollte mit dem STFM (TOS 1.02), STE (TOS 2.06), Mega ST1 (TOS 1.02) und Mega STE (TOS 2.05) zusammen mit dem HDDriver funktionieren. MMC/SD-Karten sind auf 1GB Karten beschränkt – es könnten zwar größere benutzt werden aber man kann nur 1GB benutzen. Meine Version der Disk ist die SuperSatan. Mehr zur UltraSatan siehe weiter unten. Die SuperSatan benötigt ein eigenes Netzteil und natürlich ein Kabel für den ACSI-Anschluss.
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Retro: neu eingetroffen – Atari EtherNEC

Atari EtherNEC
Atari EtherNEC

Heute ist endlich nach einiger Wartezeit die neue „Netzwerkkarte“ für meine Ataris eingetroffen 🙂 Dieses Modul entstand durch ein Hardwareprojekt aus dem Jahr 2002 durch den Deutschen Dr. Thomas Redelberger. Das Hardware Layout stammt von dem Engländer Lyndom Ansdom. Die Atari EtherNEC besteht im Grunde aus drei Komponenten. Der Karte für den ROM-Port, eine Platine mit dem ISA Steckplatz und der passenden ISA Ethernet Karte.
Mehr dazu gibt’s, wenn ich das EtherNEC testen konnte. Vermutlich an meinem Atari 1040 STE!

Retro: neu eingetroffen: SuperSatanDisk

SuperSatanDisk
SuperSatanDisk

Auf Ebay ergattert ist die SuperSatanDisk nun eingetroffen. Jetzt wird sich der eine oder andere fragen: „Was ist das eigentlich“ 😉 Das ist ein Adapter für die Atari Reihe um CF-Karten zu verwenden. Diese werde ich an meinem Atari 1040 STE einsetzen um nicht mehr die lärmenden alten Festplatten zu benötigen. Ein Test und wie es mit beim Anschluss ergangen ist folgt in einem der nächsten Artikel 🙂