Schlagwort: Commodore Amiga

Commodore Amiga 600 [Commodore]

Commodore Amiga 600
Commodore Amiga 600

Die Idee einen kostengünstigen Amiga zu entwickeln existierte bereits seit 1988 bei Commodore. Bald wurde an dem A250 Game System gearbeitet, das aber wegen zu hoher Marketing- und Herstellungskosten der Cartridges eingestellt wurde. 1989 wurde die Arbeit an dem Projekt wieder aufgenommen aber dieses Mal mit Tastatur, Maus und Diskettenlaufwerk. Der Speicher sollte dabei auf 256 KB reduziert werden, was Kosten einsparen würde aberwenig Sinn ergab da fast alle Spiele 512 KB benötigten. Weiterlesen

Amiga CD³² [Commodore]

Commodore Amiga CD32
Commodore Amiga CD³²

Eine Spielkonsole von Commodore? Das Commodore Amiga CD³² ist in meine Retro-Ecke eingezogen. Dieses Gerät war nicht der erste Versuch von Commodore in den Konsolenmarkt einzusteigen – z.B. kam 1990 das C64 Game System auf den Markt und 1991 das CDTV. 

Die Basis für das CD³² lieferte der Amiga 1200, der 1992 veröffentlicht und mit dem neuen AGA-Chipsatz (Advanced Graphics Architecture) ausgestattet wurde. 1992 war auch das Jahr, in dem viel falsch lief – die Spezifikationen des A1200 wurden zu früh veröffentlicht und Commodore konnte das Gerät nicht pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ausliefern. Währenddessen wurden noch viele Amiga 600 produziert oder waren auf Lager. Da aber am Horizont schon der neue, bessere Rechner ist Sicht war, blieb Commodore auf einem riesigen Berg A600 (und A500) sitzen, womit auch viel Geld fehlte. Commodore arbeitete nach dem Prinzip etwas herzustellen, zu verkaufen und mit den Erlösen die „Rohstoffe“ die sie eingesetzt hatten zu bezahlen. Das rächte sich nun…. Weiterlesen

PCMCIA CF Adapter für Commodore Amiga 1200

CF PCMCIA Adapter
CF PCMCIA Adapter

Dem Amiga 1200 wurde von Commodore ein sogenannter PCMCIA-Slot spendiert. Dies ist die Abkürzung für Personal Computer Memory Card International Association. Dabei gilt es zwei Arten zu unterscheiden, die 16bit Karten – PC-Card und 32bit Karten – Cardbus-Karten.
Beim Amiga funktionieren nur die „einfacheren“ PC-Card Karten. Die Cardbus-Karten sind daran zu erkennen das sie beim Anschluss eine „goldfarbene“ Leiste haben.
Die interessantesten PCMCIA-Adapter für den A1200 (oder auch A600) dürften folgende sein:
– PCMCIA Compactflash Adapter
– PCMCIA Netzwerkadapter
– PCMCIA Wireless Card Weiterlesen

RTC-Modul für ACA1232 am Commodore Amiga

RTC Modul - Oberseite
RTC Modul

Aus Kostengründen wurde weder dem Amiga 1200 noch dem Amiga 500 eine Echtzeituhr „spendiert“. Die deutschen Entwickler von Individual Computers haben dagegen etwas unternommen. Da ich die Turbokarte ACA1232 dieser Firma benutze, habe ich mir ein RTC-Modul bestellt (gibt es u.a. bei Vesalia) – Kosten: 19,90 €. Dazu wird noch eine Knopfzelle mit 3V – die CR1220 (ca. 5 €) – benötigt.

Diese Batterie kommt mit der Plus-Seite nach oben in den entsprechenden Halter auf der kleinen Platine.
Das Modul kann auch auf dem A1200 Mainboard installiert werden. Auf einem anderen Uhrenport kann es nicht verwendet werden. In der Anleitung, die der Platine beiliegt sind Bilder abgedruckt, die deutlich machen wie das Modul auf die Stiftleisten aufgesteckt werden muss.

Für die Funktion der Uhr wird keine Software benötigt. Das Betriebssystem findet die Uhr automatisch. Bei Kickstart/WB 1.3 oder niedriger werden die Shell-Kommandos setclock und setdate verwendet. Bei Kickstart/WB 2.0 wird einfach unter Prefs das Programm Time zum einstellen von Datum und Uhrzeit verwendet.
Sollte die Echtzeituhr doch nicht erkannt werden, gibt es den Befehl setclock reset. Eine praktische und günstige Erweiterung für den Amiga 1200, die einfach zu installieren ist. Danach gibt es auch mit diesem Rechner keine Ausrede mehr, die Zeit vergessen zu haben 🙂

RTC Modul auf ACA1232
RTC Modul auf ACA1232

Hibernated 1 [Sinclair ZX Spectrum/Commodore 64 u.a.]

Hibernated I - Ladescreen
Hibernated I – Ladescreen

Hibernated: Part I – This Place is Death
Autor: Stefan Vogt
Jahr: 2018
Rechner: Commodore 64/128; Sinclair ZX Spectrum; Schneider CPC; Amiga; Atari ST; DOS
Download

Das gibt es auch nicht alle Tage – ein neues Spiel aus Deutschland für mehrere unterschiedliche Geräte. Die ursprüngliche Version ist für den Commodore 64 erschienen, für den Commodore 128 gibt es eine Version für den 80 Zeichen Modus. Dazu kommen noch Varianten für den Sinclair ZX Spectrum 48kSchneider CPC, Atari ST, Amiga und DOS. Das Spiel soll bei poly.play in physischer Form (Diskette) für den C64 erscheinen. Weiterlesen

plipbox [Commodore Amiga]

plipbox
plipbox

In einer Facebook-Gruppe bin ich vor einiger Zeit über ein interessantes Projekt für den Commodore Amiga gestoßen: plipbox – dort wurden auch einige dieser Adapter angeboten. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und hab einen zum Testen erworben.

Die plibpox ist ein auf Arduino basierendes Geräte, dass es erlaubt die klassischen Amigas über Ethernet mit dem lokalen Netzwerk zu verbinden. Es reicht den IP-Datenverkehr vom Ethernet-Anschluss des Arduino weiter über das PLIP-Protokoll zum parallelen Anschluss des Amiga.

Das Vorgängerprojekt war plip2slip bei dem der Amiga über ein Arduino-Board mit einem Raspberry verbunden war und dieser den Ethernet-Anschluss zur Verfügung stellte.

Bei der getesteten Variante ist die Hardware zwar wesentlich komplexer, es wurde aber trotzdem darauf geachtet, dass normale und leicht verfügbare Teile verwendet wurden. Das ermöglicht es auch nicht so versierten Benutzern die plipbox nachzubauen. Weiterlesen

A500-IDE [Commodore Amiga]

A500-IDE mit CF Adapter
A500-IDE mit CF Adapter

Das A500-IDE ist ein einfaches IDE-Interface für den Amiga 500. Es ist eine Platine für den Slot auf der linken Seite des Rechners. Auf das Interface wird dann noch ein IDE-CF-Adapter aufgesteckt. In dem Päckchen, das ich bei dieser Lieferung erhalten habe, war eine CF-Karte auf der schon etwas Software enthalten ist, sowie eine Boot-Diskette. Diese wird zum Starten zwingend benötigt. Es kann nicht von der CF-Karte gebootet werden. Der CF-Adapter muss nicht extra mit Strom versorgt werden.

In der relativ dünnen Anleitung steht, dass der Jumperblock wie folgt eingestellt sein muss:
1 – off; 2 – off; 3 – on; 4 – off; 5 – off; 6 – on; 7 – off; 8 – on; 9 – off
Was die Jumper genau bedeuten und was hier noch alles eingestellt werden kann, darauf wird nicht eingegangen. Weiterlesen

Indivision ECS [Retro: Amiga 500]

Indivision ECS - Oberseite
Indivision ECS – Oberseite

Das Indivision ECS ist ein sogenannter „Flickerfixer“. Ein Flickerfixer ist ein Zusatzmodul für Commodore Amiga Computer. Es verbessert die Bildqualität und die Monitor-Anschlussmöglichkeiten von Amiga Computern, indem es eine flimmerfreie Darstellung von Bildschirmmodi, die das Zeilensprungverfahren (engl. Interlace) verwenden, erreicht.

Für meinen Amiga 500 heißt die Lösung „Indivision ECS“ und stammt von der Deutschen Firma Individual Computers. Es kann aber auch im Amiga 2000, Amiga 3000 – mit Adpater auch im Amiga 1000 verwendet werden. Der Denise Chip sollte gesockelt sein. Trotzdem funktioniert es auch im Amiga 600 wenn eine Speichererweiterung verbaut ist (A603, A604 oder A604n)

Auch wenn der Rechner nur einen OCS-Denise hat, können trotzdem die ECS-Bildschirmmodi dargestellt werden, wenn ein ECS-Agnus vorhanden ist. Weiterlesen