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Irland 2013

Irland 2013 – Teil 5 – Vierter Tag

Jungsi 29. Januar 2014 2 Min. Lesezeit

irland_klAn diesem Tag musste wir leider schon wieder Abschied nehmen von Killarney, denn es ging weiter in unser nächstes Quartier in Dublin. Als erstes machten wir uns allerdings etwas sorgen denn der Tag startete mit Regen. Wir starteten Richtung Mallow und weiter nach Fermoy wo auch unser erster Tankstopp lag und wir auch den Regenkombi ausziehen konnten da der Regen aufgehört hatte und sich die ersten Lücken zwischen den Wolken auftaten. Um etwas schneller voranzukommen, fuhren wir auch gleich auf die Autobahn. Dadurch erreichten wir recht zügig unser erstes Ziel des Tages – den Rock of Cashel – dies ist eines der irischen Wahrzeichen – eine Burgruine die auf einem 65 m hohen Felsen gelegen ist und eine sehr lange Vergangenheit hat. Nach einer ausgiebigen Besichtigung machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Dublin – dabei fuhren wir die meiste Zeit auf der Hauptstrasse neben der Autobahn. Erst kurz vor Dublin fuhren wir auf die Autobahn und folgten dem Navi zu unserem Hotel im Stadtinneren. Leider hatte das Hotel keinen eigenen Parkplatz, daher mussten wir die Motorräder in einer großen Parkgarage unterbringen und dazu einen kleinen Fussmarsch auf uns nehmen.

Nach einer kurzen Pause entschieden wir uns erst am nächsten Tag in die Stadt zu gehen und genossen ein nettes Abendessen im Hotel.

 

Retro

Retro: Sinclair ZX81 – MrX Soundcard

Jungsi 26. Januar 2014 4 Min. Lesezeit

MrX Soundcard kleinEndlich habe ich wieder einen Artikel zum „kleinsten“ Rechner in meiner Sammlung – der Sinclair  ZX81 kann richtig toll Musik machen!
Vor einiger Zeit hatte ich ja schon das ZXpand und das ZXpand-AY vorgestellt. In diesem Zusammenhang habe ich auch kurz die MrX Soundcard erwähnt. Diese will ich nun etwas näher vorstellen. Die MrX Soundcard ist ein Sound Interface das 2012 hergestellt wurde. Es ist ein voll kompatibles Zon-X Sound Interface mit einem AY Sound Chip für den Sinclair ZX81 und die Timex-Sinclair Rechner TS/1000 und TS1500. Das Sound Interface wird an den Erweiterungsbus des ZX81 angeschlossen und stellt einen Sound-Ausgang zur Verfügung. Das Interface ist mit einem Yamaha Y2149 Sound Chip ausgestattet (entspricht dem AY-3-8910) und der Erweiterungsport ist durchgeschliffen falls man noch andere Geräte – wie z.B. das ZXpand – anschließen will.

Dateien können mit MIDI2AY konvertiert und mit einem der üblichen Programme am ZX81 abgespielt werden.

Es gibt mehr Möglichkeiten die MrX Soundcard am ZX81 zu verwenden. Sie kann natürlich auch alleine angeschlossen werden. Die sinnvollste Variante ist allerdings zusammen mit dem ZXpand und dem ZXpand-AY. Damit erhält man 6 Kanal Stereo Sound (Turbo-AY) – hier ein Beispiel: http://zxspectrum48.i-demo.pl/TDM_F6-Hung_up.mp3 🙂 Ja – das ist tatsächlich ein ZX81!

MrX Soundcard - Lieferzustand
MrX Soundcard - Lieferzustand
MrX Soundcard - Rückseite
MrX Soundcard - Rückseite

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Games

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Heart Stealer 2

Jungsi 23. Januar 2014 2 Min. Lesezeit

Heart Stealer 2
Jahr: 2013
Autor: Timmy
Download: Link
Rechner: ZX Spectrum 48/128K

Geschichte
Hier gibt es nicht zuviel zu berichten – wie der Titel schon andeutet ist das die Fortsetzung von Heart Stealer – mit einigen kleinen Änderungen. Dieses Mal muss der Held nur sechs Herzen einsammeln um das Spiel zu beenden welche aber überall verteilt sind. Achte auf die Spitzen! – es gibt sonst nichts gefährliches im Spiel. 🙂 Um es einfacher zu machen hast Du unendlich viele Leben mit überall verteilten Checkpoints. Die Herausforderung ist es, das Spiel nicht nur zu schaffen sondern es möglichst schnell zu beenden.
Das Spiel ist ein Remake eines Games mit Namen VVV, das für die „Java4K 2010 Compo“ geschrieben wurde – von einem Kerl namens „Notch“ Persson. Natürlich basiert „VVV“ auf „VVVVV“ 🙂 Die Spectrum Version ist etwas größer als das 4K Original. Die Screens in dieser Version sind größer als die im Original mit 19×11.
Das Spiel enthält 2 Songs vom 1-bit music Meister „Mister Beep“. Keiner weiss wie er es macht, aber sie sind brillant wie immer.

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Games

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Justin and the Lost Abbey!

Jungsi 20. Januar 2014 3 Min. Lesezeit

Justin and the Lost Abbey!
Jahr: 2013
Autor: Dantoine Studio
Download: Homepage
Rechner: ZX Spectrum 48/128K

Hintergrund
Das Spiel basiert auf dem Film Justin and the Knights of Valour und ist nur für den Spectrum. Ein offizielles Spiel zum Film eines verrückten Entwicklers von KANDOR Graphics

Geschichte
Justin lebt in einem Königreich in dem die Bürokraten bestimmen und Ritter ins Abseits geraten sind. Sein Traum ist es, einer der „Ritter der Ehre“ – wie sein Großvater – zu werden. Sein Vater Reginald – einer der Chefberater der Königin, will aber, das sein Sohn in seine Fußstapfen tritt und Anwalt wird. Nach einem inspirierenden Besuch bei seiner geliebten Großmutter und dem Abschied von seiner angeblichen Geliebten LARA, verlässt Justin seine Heimat und begibt sich auf die Suche um ein Ritter zu werden.

Justin and The Lost Abbey - Ladescreen
Justin and The Lost Abbey – Ladescreen

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Retro

Retro: Sinclair ZX Spectrum – DivMMC EnJOY!

Jungsi 17. Januar 2014 4 Min. Lesezeit
DivMMC Enjoy
DivMMC Enjoy

Das DivMMC EnJOY! ist der Nachfolger des in mehreren Variationen produzierten DivIDE. Der Nachteil des DivIDE war das verwendete CF-Interface. Die CF-Karten werden mit der Zeit etwas seltener und dadurch teurer, wogegen die SD-Karten sehr weit verbreitet und in viele Größen erhältlich sind. Da auch fast jeder PC oder Laptop einen SD-Kartenslot hat, ist die Übertragung von Software hier besonders einfach.
Das DivMMC EnJOY! hat ein integriertes Kempston Joystick Interface für Atari kompatible Joysticks. Es gibt einen NMI-Knopf um in das Menü des Betriebssystems zu gelangen und einen Reset-Knopf. Es hat 128 KB Speicher (das vierfache des DivIDE) und kann für zukünftige Funktionen einfach auf 512 KB Speicher erweitert werden. Das DivMMC wird mit ESXDOS (0.85) ausgeliefert, welches mit FAT und FAT32 zusammenarbeitet wodurch keine zusätzliche Software am PC benötigt wird. Der meist benutzte Dateityp bei ESXDOS dürfte .TAP sein welcher in einer Datei ein komplette Spiel enthält. Andere unterstützte Dateiformate sind SNA und Z80 Snapshot Dateien sowie TRD Dateien.
Natürlich kann man auch eigene Dateien auf die Karten speichern und davon laden. Dafür bringt ESXDOS die entsprechenden Befehle mit.
Das DivMMC ist mit allen Sinclair ZX Spectrum Modellen kompatibel.

DivMMC Enjoy
DivMMC Enjoy

Ben Versteeg hat wieder viel Arbeit in das Gerät gesteckt, wenn man die Beiträge im WOS-Forum im Laufe des Jahre 2013 etwas verfolgt hat. Es gab einige Klippen zu umschiffen um das Original-Design das schon ein paar Jahre in der Schublade liegt und von Mario Prato mitentwickelt wurde, für eine richtige Produktion anzupassen. Die erste Auflage des Interface hat noch ein paar „Schönheitsfehler“ die aber in der zweiten Auflage korrigiert werden. Zum einen ist dann der zusätzlicher Jumper der für den Betrieb an einem Spectrum +128 (Toastrack) nötig ist nicht mehr notwendig – zum anderen wird die falsche Beschriftung des Jumpers für den Joystick Anschluss korrigiert. Außerdem ist es geplant für die zweite Auflage ein Gehäuse für das Interface anzubieten.
Die Platine ist wieder im typischen „sinclair-schwarz“ gehalten und kam zusammen mit einer SD-Karte auf der schon einige Spiel und Demos sind und daher sofort betriebsbereit zum Testen ist.

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Games

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Krunel

Jungsi 12. Januar 2014 2 Min. Lesezeit

Jahr: 2013
Autor: speccy.pl
Download: Homepage oder [wpfilebase tag=file id=56 tpl=simple /]
Rechner: ZX Spectrum + AY Interface, ZX Spectrum 128K+, Timex 2048/2068, SAA 1099

Vorweg: Ich habe einen Download zusammengestellt in dem die folgende Dateien enthalten sind:

  • englische TAP-Datei
  • TRD-Datei
  • DSK Datei (+3 Disk)
  • Readme

Hintergrund
Das Spiel ist ein Klon des japanischen Spiels „Puyo Puyo“ (ein Versuch um im Markt der logischen Spiele gegen Tetris anzutreten) für einen Spieler. Das Ziel des Spielers ist es 3 Teile des gleichen Typs vertikal, horizontal oder vertikal anzuordnen. Die Steigerung des Levels erhöht die Geschwindigkeit der fallenden Blöcke. Um das Spiel attraktiver zu machen kann man zwischen 16 verschiedenen Sets wählen. Während des Spiels kann man zwischen Musik und Soundeffekten wählen. Durch drücken von H kann das Spiel angehalten und eine Spielstatistik angezeigt werden.

Krunel Ladescreen
Krunel Ladescreen

Steuerung
q, m, SPACE – Block rotieren
a oder z – Block fallen lassen
o – links
p – rechts
f – zwischen Musik und Soundeffekten umschalten
h – Pause und Anzeige der Statistik

Krunel Hauptscreen
Krunel Hauptscreen

Joystick – Kempston, Sinclair I oder II, Times Computer 2068 port 1 oder 2
oben – Block rotieren
unten – Blocke fallen lassen
links – links
rechts – rechts
Feuer – Block rotieren

KRUNEL Spiel
KRUNEL Spielfeld

Fazit
Das Prinzip ist zwar bekannt von Tetris – aber sehr intelligent abgewandelt. Die Umsetzung ist richtig Klasse. Am besten spielt man auf einem 128K Spectrum um die Musik genießen zu können. Hier aber ich einige Spielchen gemacht und werde bestimmt noch öfter darauf zurück kommen. In einem schon sehr guten Spieljahr für den ZX Spectrum sicher mit eines der Highlights. Das Spiel hat übrigens auch auf der „Retro Game Compo @RetroKomp 2013“ mit Abstand den ersten Platz erreicht und damit einige Spiele für den Commodore Amiga geschlagen!

Games

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Janosik

Jungsi 9. Januar 2014 2 Min. Lesezeit

Jahr: 2013
Autor: Ralf
Download:[wpfilebase tag=file id=52 tpl=simple /]
Rechner: ZX Spectrum 48/128K

Hintergrund
Janosik ist ein Volksheld der Bergvölker der auch heute noch Polen und der Slowakei sehr bekannt ist. Er war ein Räuber, ähnlich wie Robin Hood oder die spanischen Bandoleros. Er nahm es von den Reichen, gab es den Armen – geliebt von der Bevölkerung – den Rest kennt man 🙂
Im Spiel gilt muss Janosik seine Freundin retten, die von einem teuflischen „Voivode“ entführt wurde und in Höhlen gefangen gehalten wird. Das Spiel ist ein Platformer in dem man 3 Levels schaffen muss indem man von rechts nach links geht und dabei Feinden ausweicht oder diese tötet. Janosik ist mit seinem „Ciupaga“ bewaffnet – einer Kombination aus Wanderstock und Axt. Er kann es benutzen um gegen Bären und „Haiduks“ – die Gefolgsleute des „Voivods“ zu kämpfen.
Alle anderen Feinde denen Janosik begegnet muss er durch Springen oder andere Möglichkeiten ausweichen. Es gibt Plattformen auf denen man stehen kann – aber Vorsicht – wenn sie sich bewegen musst man sich ebenfalls bewegen.

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Retro

Retro – neu in der Sammlung: Sinclair ZX Spectrum +3

Jungsi 6. Januar 2014 4 Min. Lesezeit
Sinclair ZX Spectrum

Jetzt habe ich endlich auch einen Sinclair ZX Spectrum +3 bekommen. Nun ist dieser Teil meiner Sammlung erst mal abgeschlossen (außer ich bekomme noch günstig einen Spectrum +2a oder +2b). Der +3 kam direkt aus England – in Deutschland sind sie ja kaum zu bekommen. Das Gerät ist in einem hervorragenden Zustand und es gab sogar ein Rückgaberecht, falls man nicht zufrieden ist. Zum Glück musste ich das nicht nutzen.
Lustig ist, dass es in einer +2 Schachtel kam. 🙂 Natürlich war das passende Netzteil dabei – das Netzteil vom 128er oder +2 passt hier nicht. Mit einem Adapter für den englischen Stromstecker gibt es damit dann auch kein Problem. Das ebenfalls beiliegende TV-Kabel benötige ich nicht, da ich bei Retrocomputershack schon das passende RGB-Kabel bestellt hatte. Das Handbuch hat auch nicht gefehlt sodass ich das Gerät sofort in Betrieb nehmen konnte. Das Einzige, das mir noch fehlt, ist ein Stapel 3″ Disketten – leider wurde hier das gleiche seltsame Format wie bei Armstrad\Schneider verwendet.

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Games

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: Sgt. Helmet Training Day

Jungsi 3. Januar 2014 3 Min. Lesezeit

Sgt. Helmet - Training Day
Jahr: 2013
Autor: Mojon Twins
Download: Sgt. Helmet - Training Day
Rechner: Sinclair ZX Spectrum 48K/128K

Geschichte
Kurz vor seinem berüchtigten Abenteuer in Khartadmonica (dort wurde er hingeschickt um 40 Burgfräulein zu retten) – ein paar Wochen vorher – rollte Sgt. Helmet Popel mit seinem kleinen Finger, während er unglaublich gelangweilt war und mit den Ausbildungsmethoden auf seiner Basis unzufrieden war. Wohlgemerkt, er war ein stolzes Mitglied der drei härtesten Menschen auf der Welt – neben Chuck Norris und Kathleen Turner und seiner Meinung nach war Trampolinspringen mit Flip-Flops und das Wälzen unter Stacheldraht äußerst deprimierend. 🙂

Deshalb entwickelten seine Mitkrieger Sgt. Pepperpot, Col. Miguel und Alm. Admamant ein völlig neues Gebiet der Berufsbildung für Ihren guten Kumpel Sgt. Helmet damit er ordentlich für immer mögliche zukünftige Kriege oder Rugby Spiele trainieren kann.

Als sein Hausier „Jimmy der Lemurer“ 6 Jahre alt wurde (rechne selbst: 15 lemurische Jahre sind 4 Hundejahre) hatten die anderen Krieger etwas für ihn: es wurden ihm die Augen verbunden, seine Lippen wurde geschminkt und ihm wurde eine niedliche blaue Taftbluse mit passendem Rock angezogen. Dann wurde ihm gesagt: „Wir senden Sie auf eine Selbstmordmission nach Khartadmocia, aber bevor sie uns einen Ausgeben müssen sie uns noch einen kleinen Gefallen tun: setzen sie fünf Bomben im Abwehr-Ultra-Large Niveau Computer – dem DULL – und kommen sie wieder zur Basis zurück. Wollen Sie? Erstaunt mustert er die Karte mit dem Standort des DULL Computer und antwortet: „Ich will“

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Games

Retro: Sinclair ZX Spectrum – Spielevorstellung: The Speccies

Jungsi 31. Dezember 2013 4 Min. Lesezeit

The Speccies
The Speccies

Ich weiß nicht wie viele Spiele ich 2013 nun schon vorgestellt habe – anscheinend geht aber der Stoff im Moment nicht aus. Hier der nächste Streich:

The Speccies
Jahr: 2013
Autor: Sokurah
Download: The Speccies
Rechner: ZX Spectrum 48/128K

Beschreibung:
The Speccies ist ein Puzzlespiel für den ZX Spectrum 48K. Es ist in Z80 Assembler programmiert und bietet 101 Level „Hardcore“-Bestrafung für das Gehirn.

The Speccies ist ein Remake des Spiels „The Brainies“ (Europäischer Titel: „Tiny Skweeks“), das im Original für DOS, Amiga, Atari ST, Mac, Amstrad CPC und SNES gemacht wurde, aber nie für den ZX Spectrum veröffentlicht wurde. Bis jetzt. Der Wechsel des Systems bedeutet auch einen Wechsel des Namens, der nun viel besser zum ZX Spectrum passt.
Du spielst als die Speccies – eine Art halbrunde Kreaturen – die in Gruppen von bis zu acht zusammenarbeiten müssen um die Puzzle zu lösen, wobei sie am Ende auf Ihren „Home-Pads“ sitzen müssen (ein blauer Speccie muss seinen Weg zu einem blauen „Home-Pad“ finden usw.). Dabei müssen sie sich mit unterschiedlichen Items in den Level beschäftigen, einige die helfen (wie extra Zeit) und einige die die Sache schwieriger machen (wie Pfeile die sie in eine andere Richtung befördern oder Bomben die sie töten…außer man hat einen „Joker“).

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Allgemein

2014!

Jungsi 31. Dezember 2013 1 Min. Lesezeit

Avatar 128_128

Gutes neues Jahr 2014!

Allen Freunden und Lesern wünsche ich einen unterhaltsamen und guten Start in das Jahr 2014!

Gesundheit, Freude am Leben und nicht alles so Ernst nehmen, sind meine Ziele für das nächste Jahr 🙂

Allen Lesern danke ich für die Treue und hoffe dass Ihr auch 2014 immer mal wieder reinschaut!

Atari

Retro – neu in der Sammlung: Atari Jaguar

Jungsi 28. Dezember 2013 6 Min. Lesezeit
Atari Jaguar

Endlich ist auch diese Lücke am Ende meiner Atari-Sammlung geschlossen. Ich hatte das Glück auf Ebay ein nettes Paket zu einem vertretbaren Preis zu ersteigern.
Zu dem Paket gehören:

  • Jaguar (NTSC-Version)
  • 4 Jaguar Power Pad
  • Jaguar TeamTap
  • 9 Spiele:
  • Rayman
  • Bubsy
  • Club Drive
  • Ultra Vortek
  • White man can’t jump
  • Cybermorph
  • Flashback
  • Wolfenstein 3d
  • Trevor McFur in the Crescent Galaxy
  • Iron Soldier

Als Ergänzung dazu habe ich mir aus England noch ein passendes Scartkabel besorgt. Kosten: ca. 15 Pfund – ergibt ein wesentlich besseres Bild!

Jaguar komplett
Jaguar komplett
Meine Jaguar Spiele!

Technische Details und Hintergrund
Ende 1992 wurde von Atari die neue Spielekonsole vorgestellt: das Jaguar 64-Bit Interactive Multimedia System. Zu diesem Zeitpunkt konkurrierte man direkt mit dem SEGA Mega Drive und dem Super Nintendo Entertainment System. Der Jaguar kam zu einem hervorragenden Preis – 250$ inkl. einem Spiel auf den Markt und war damit klar billiger als die Konkurrenz.
Die Geschichte begann aber noch ein paar Jahre früher – es wurde am Nachfolger des Atari 7800 gearbeitet – ein 32 Bit System – das dann den Übergang zum 64 Bit Jaguar bringen sollte. Die Arbeiten am Jaguar gingen aber schneller voran als beim 32 Bit System. Deshalb wurden die Arbeiten an dem „einfacheren“ System eingestellt.
Die Hauptbestandteile des Jaguar sind drei Prozessoren:

  • TOM – zuständig für die Grafik – besteht aus drei Prozessoren: GPU, Object Prozessor, Blitter
  • Jerry – zuständig für den Sound – I/O Funktionen und ein DSP
  • Motorola 68000 – er ist zuständig für die Kontrolle der anderen Chips 🙂

Leider war das alles nicht sonderlich optimal aufgebaut und zum Teil äußerst schwer zu programmieren – daher gingen einige der Entwickler dazu über, die Spiele hauptsächlich rund um den 68000er zu programmieren, der eigentlich gar nicht dafür gedacht war. (siehe die mangelnde Qualität der Spiele „Club Drive“ und „Supercross 3D“)
Leider waren zum Release keine Spiele vorhanden, außer dem mit dem Gerät ausgelieferten „Cybermorph“. Die Auszeichnung als bestes neues System 1993 durch die Zeitschrift „Game Informer“ half auch nicht viel. Bedauerlicherweise erschienen die Spiele, die auf der Rückseite der Verpackung abgebildet waren, zum Teil erst ein Jahr später – wenn überhaupt.

Der Marketing -Super-GAU:
Werbespruch von Atari: „Wenn ihnen der Jaguar nicht den größten Spielspaß bereitet, bringen Sie es zurück und sie erhalten ihr Geld zurück.“ Wegen der fehlenden Spiele und der mangelnden Qualität der verfügbaren Spiele kann man sich vorstellen das tausende Jaguar zurückgegeben wurden.
Gebaut wurde der Jaguar übrigens in den USA von IBM. Die genauen Zahlen sind nicht bekannt – es dürften ca. 250.000 Stück gewesen sein.
Einige der besten Games für den Jaguar:

  • Tempest 2000
  • Iron Soldier
  • Alien vs. Predator
  • Rayman

Offiziell sind über 100 Spiel auf den Markt gekommen. Es gibt aber noch einige Entwickler, die immer wieder neue Spiele für den Jaguar produzieren (sowohl auf Cartridge als auch auf CD). Zum Teil sind auch noch original verpackte Jaguar erhältlich – die Preise sind dementsprechend hoch. Die Kombination, die ich bekommen habe, war eigentlich preislich ok – wenn auch nicht super billig 🙂

Ein passendes RGB-Kabel für den Jaguar ist sehr wichtig, da das Bild über den Antennenausgang nicht wirklich gut ist 🙂

Für 1996 war der Nachfolger vorgesehen – erschien aber nie, da Atari das Geld ausging und die Fusion mit dem Festplattenhersteller JTS bevorstand. Der Jaguar 2 war als Konkurrenz zur Playstation 1 und Nintendo 64 gedacht.

Jaguar - Anschlüsse für dei PADS
Jaguar - Anschlüsse für die Pads
Jaguar - Anschlüsse Rückseite - DSP und RGB
Jaguar - Anschlüsse Rückseite - DSP und RGB

Jaguar CD
Der CD-Aufsatz für den Jaguar erschien 1993 für knapp 150$. Das Laufwerk ist ein Double-Speed Laufwerk, die CD’s haben eine Kapazität von 790 MB und basieren auf dem Format der Audio CD. Philipps hat das Laufwerk in Amerika gebaut. Die erste Auflage davon waren ca. 20.000 Stück. Dies dürften auch alle produzierten Laufwerke sein. Aufgrund der Besonderheiten der Einheit gibt es leider keine Möglichkeit diese Laufwerke heute nachzubauen. Daher sind sie – wenn überhaupt – nur für mehrere hundert Euro erhältlich.

Jaguar - Controller
Jaguar - Controller
Jaguar - TeamTap
Jaguar - TeamTap

PAL/NTSC und 50/60 Hz
Die Cartridges des Jaguar hatten keine regionale Unterscheidung – konnten also auf jeder Konsole eingesetzt werden. Kleine Unterschiede zwischen PAL und NTSC-Geräten gab es trotzdem:
– der Schalter neben dem Antennenausgang ist ein Zeichen für ein NTSC-Gerät (Umschaltet zwischen Kanal 3 und vier)
– bei der US-Version leuchtet die Power LED rot und bei der anderen Version grün
– wird der Bildschirm mit Balken angezeigt, ist es die PAL-Version – bei Vollbild die NTSC Version
Alle die eine PAL-Konsole besitzen würde ich die einfach durchzuführende Umrüstung auf 60Hz durchzuführen. Dabei muss nur eine Leitung durchtrennt werden (Videos dazu gibt es auf Youtube).
Link zum 50/60 Hz-Umbau
Bei meiner Konsole wurde das bereits durchgeführt, zusammen mit einem nach außen geführten Schalter

Bei den Spielen stellt „Dragon´s Lair“ die Ausnahme dar und benötigte einen NTSC/60 Hz Jaguar. Dazu läuft Space Ace zwar auf einem 50Hz Gerät, soll aber dann Timingprobleme haben

Zu dem Thema 50/60 Hz habe ich folgende interessante Beschreibung gefunden:

Bestimmte Spiele sind mit 60Hz so weit verbessert, dass sie sich durch die höhere Geschwindigkeit wie ein völlig anderes Erlebnis anfühlen. Spiele wie Doom und Wolfenstein sind Beispiele dafür. Vor allem Doom bewegt sich so viel flüssiger als die 50Hz-Version, dass es tatsächlich ziemlich beeindruckend ist. Auch Super Burnout fühlt sich ein wenig schneller an… wenn das überhaupt möglich ist. Es scheint hier keine bestimmte Regel zu geben – einige Spiele profitieren massiv von der Umstellung auf 60Hz, während andere nicht davon profitieren. AvP ist ein Beispiel… leider ist der einzige Unterschied auf dem Bildschirm die vergrößerte Bildschirmfläche. Das hat wahrscheinlich mehr mit der eigentlichen Spiel-Engine als mit der Frequenz der Konsole zu tun.

Übrigens: Ataris originale Entwicklersoftware für den Jaguar lief auf dem Falcon/TT

Zubehör

  • ProController – ab 1995 erhältlich. Dünner und kleiner – und damit handlicher – als das StandardPad. Außerdem hat er noch ein paar zusätzliche Tasten.
  • PowerPad – genau wie das StandardPad nur statt in schwarz/rot in grau/blau (angepasst an das Design) des Atari Falcon.
  • Anmerkung: Es gibt einige Spiele für den Atari Falcon mit Unterstützung für den Controller vom Jaguar
  • JagLink – mehrere Jaguar miteinander verbinden und gegeneinander spielen (z.B. DOOM)
  • TeamTap – die Controller-Schnittstellen werden vervierfacht – zwei TeamTap können angeschlossen werden – somit kann man bis zu acht Controller anschließen (z.B. bei White Man Can’t Jump und „NBA Jam Tournament Edition“)
  • Jaguar Modem – nie erschienen – war zur Anbindung an das Internet gedacht. (Untersützung durch Ultra Vortek).
  • ICD CatBox – nicht von Atari – von ICD hergestellt. Erweiterte den Jaguar um Ein- und Ausgänge für Composite Video, S-Video, RGB, Stereo- und Mono-Audio-Ausgänge, zwei Kopfhöreranschlüsse, RS232- und RJ11-Kommunikationsanschluss und einen DSP-Anschluss

Community
Atari Age (englisch)
Nexgame (deusch)

Games

Retro: ZXSpectrum – Spieletest: GOTO Vampe

Jungsi 25. Dezember 2013 2 Min. Lesezeit

GOTO Vampe - Startscreen
GOTO Vampe – Startscreen

GOTO Vampe
Autor: Valdir
Jahr: 2013
Download: am Ende des Artikels
Rechner: [wpfilebase tag=file id=93 tpl=simple /]

Diese Spiel ist schon im Sommer erschienen – leider hatte ich es bisher übersehen 😉

Einleitung
Wie der Name andeutet wird das Spiel durch eine endlose Schleife von zufälligen Level generiert. Du wirst keinen Level zweimal spielen. Das Spiel endet nur, wenn du nicht mehr kannst. 🙂
Das Punktesystem ist nur um im Auge zu behalten was Du getan hast. Jeder geschaffte Level gibt +100 Punkte und jeder Tod kostet 20 Punkte. In der oberen linken Ecke sind Anzeigen für die Anzahl an Lampen und Gegner.

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Atari

Retro: Atari 800XL – SIDE2

Jungsi 22. Dezember 2013 6 Min. Lesezeit

SIDE2
SIDE2

Ich hoffe ich schreibe hier nicht zuviel Käse, da ich erst begonnen habe mich mit den Atari 8bit Rechnern zu beschäftigen 🙂 Daher möge mir der eine oder andere Fehler verziehen sein. Leider finde ich die Dokumentation bei vielen Sachen nicht so gut wie z.B. bei den Interfaces für die Sinclair-Rechner. Eigentlich wollte ich die Artikel rund um meinen 800 XL schon viel früher veröffentlichen aber es hat wirklich einige Zeit gedauert die Infos aus den verschiedenen Quellen zusammenzutragen, zu sichten und zu sortieren.

Hier nun also zum SIDE2. Am besten kann man das mit den entsprechenden Interfaces für die Sinclair-Rechner vergleich, z.B. das DivIDE. Das SIDE2 ist ein Lesegerät für CF-Karten und wird in den Modulschacht des Atari 800 XL eingesteckt.

Hier eine Schnellanleitung um mit dem SIDE „arbeiten“ zu können:
– CF-Karte am PC oder Mac einstecken
– eine FAT32 Partition einrichten, max. 4 GByte
– ein paar XEX-Files (bzw. COM) auf die FAT32 Partition (auch in Unterordnern) – kopieren
– den Schalter am SIDE 2 nach oben, CF-Karte einstecken, Rechner einschalten. Es sollte sich der SIDE FAT32 Loader melden. Einfach das gewünschte Programm auswählen, RETURN oder Feuerknopf an Joystick 1 drücken und schon steht dem Spielen nichts mehr im Wege.

XEX bzw. COM Dateien sind „OneFiler“, ausführbare Programme (meist Games), die nichts nachladen und keine weiteren Dateien benötigen.

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