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Hardware

Interface 1

Interface 1 am Sinclair ZX Spectrum: Microdrive, Netzwerk und RS-232 im Keilgehäuse

Ich nutze es seit vielen Jahren immer wieder am Spectrum – und trotzdem ist es bei mir bisher durchgerutscht: das Sinclair Interface 1. Dabei ist dieses unscheinbare Keilgehäuse historisch gesehen ein richtig wichtiger Baustein im Spectrum-Ökosystem. Denn das Interface 1 war nicht „nur“ irgendeine Erweiterung, sondern gleich ein komplettes Paket aus Massenspeicher-Anbindung, Netzwerk und serieller Schnittstelle.

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Kempston Joystick Interface [Sinclair ZX Spectrum]

Kempston Joystick Interface (1983) – der Standard, der dem Spectrum das „Arcade-Gefühl“ gab

Wenn ich an meine Spectrum-Zeit zurückdenke, dann war das vor allem: Tastatur. Ich habe damals erstaunlich viel gespielt, ohne je einen Joystick zu benutzen – schlicht, weil mir das passende Interface fehlte. Erst später wurde mir klar, wie sehr ein kleines Zubehörteil das Spielgefühl verändern kann. Und genau so ein Teil ist das Kempston Joystick Interface: unscheinbar, robust – und für viele Spiele bis heute die naheliegendste Joystick-Option.

Kurzfakten

  • Erscheinungsjahr: 1983
  • Hersteller: Kempston Micro Electronics Ltd.
  • System: Sinclair ZX Spectrum (über den Expansionsport / Edge-Connector)
  • Anschluss: 9-poliger D-Sub (Atari-Standard) für Joysticks
  • Besonderheit: Abfrage über einen eigenen I/O-Port (Kempston-Standard), keine reine Tastatur-Emulation
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Tiger Electronics LCD-Spiele [Tiger]

Tiger Electronic LCD-Spiele

Die 1980er- und 1990er-Jahre waren eine goldene Ära für tragbare Spiele. In dieser Zeit erlangte Tiger Electronics, ein US-amerikanisches Unternehmen, große Bekanntheit mit seinen LCD-Handheld-Spielen. Gegründet 1978 von Randy Rissman und Roger Shiffman, startete Tiger Electronics zunächst mit Lerncomputern und elektronischen Spielzeugen. Mit der Einführung der LCD-Handhelds wurde das Unternehmen zu einem Synonym für erschwingliches Gaming für unterwegs.

Tiger-Handhelds: Einfach, aber effektiv

Die Tiger-LCD-Handheld-Spiele – die ersten erschienen 1987 – waren kompakt, batteriebetrieben und jedes Gerät war auf ein einziges Spiel ausgelegt. Die Bildschirme waren statisch, mit fest vorgezeichneten Elementen, die durch beleuchtete Bereiche des LCDs animiert wurden. Trotz ihrer Einfachheit hatten sie eine enorme Anziehungskraft, vor allem durch die Lizenzierung bekannter Marken wie Jurassic Park, Power Rangers oder Street Fighter. Diese Lizenzen machten Tiger-Handhelds besonders beliebt bei Kindern und Jugendlichen.

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ULIfAC

ULifAC

Der Name ULIfAC steht für Ultimate Interface for Amstrad CPC. Ob diese Hardware ihrem Namen gerecht wird und wirklich die ultimative Erweiterung für den Amstrad CPC darstellt, habe ich mir genauer angesehen. Wie so oft bin ich im CPC-Wiki-Forum auf dieses Interface aufmerksam geworden.

Interessanterweise handelt es sich bei ULIfAC nicht um die erste Version dieser Hardware. Es gab bereits einen Vorgänger, das USiFAC II, der ebenfalls auf dem PIC 18F47Q10 Microcontroller basiert. ULIfAC ist mit den Modellen CPC464 und CPC6128 kompatibel, vorausgesetzt, man hat die entsprechenden Adapter. Das Interface ist für 42 € inkl. Versand erhältlich und kann über den User ikonsgr im Forum (idealerweise per PN) bestellt werden.

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Atari SFP004

Vor einigen Jahren habe ich etwas Atari Hardware geschenkt bekommen und neben einigen Atari Portfolios befand sich diese etwas ungewöhnliche Karte für den Atari Mega ST über die es im Netz nur sehr wenige Informationen zu finden gibt
Dem Beiblatt von Atari kann entnommen werden, dass diese Erweiterung 1988 auf den Markt kam und in Deutschland ca. 398 DM gekostet hat. Auf der Platine befinden sich nur wenige Chips, wobei der Motorola MC68881 der zentrale Baustein ist. Dabei handelt es sich um eine FPU (Floating Point Unit – Fließkomma-Einheit) handelt, die im Gegensatz zum restlichen Rechner mit 16 MHz getaktet wird. Dadurch konnten Fließkommaberechnungen im wissenschaftlichen Bereich um den 20-mal schneller ausgeführt werden.

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Programmable Joystick Interface

Programmable Joystick Interface

Aus einer Zusammenarbeit von Rune und ZX-Heinz aus dem ZX Team ist das Programmable Joystick Interface für den Sinclair ZX Spectrum entstanden. Einige der älteren und auch neueren Spiele unterstützen leider keine Joysticks. Wer meinen Blog verfolgt und die Fazits meiner Spieletests liest, kennt meinen Frust über die fehlende Möglichkeit einen Joystick zu verwenden. Dies gehört ab sofort der Vergangenheit an!

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M4 Board

M4 Board

M4 Board – ein sehr einfacher Name für ein tolles neues Board für den Schneider CPC – dieses Mal aus Dänemark. Ich habe meine Version mit einem Anschluss für das schon bekannte Mother X4 bestellt.
An dem Gerät wird immer noch gearbeitet und die Firmware kann zum Glück relativ einfach aktualisiert werden.

Das M4 bietet einen Slot für eine microSD-Karte und Wi-Fi! Das Board kann direkt vom CPC mit Strom versorgt werden oder über eine USB Stromversorgung. Auf dem M4 gibt es dafür einen Jumper, mit dem das entsprechend eingestellt werden kann. Wenn EXT ausgewählt wird, wird die Stromversorgung des CPC verwendet, wenn USB ausgewählt wird, wird der USB-Anschluss verwendet.

Es gibt zwei Status LEDs:
ON – zeigt an, ob das Board mit Strom versorgt wird (blaues LED)
DD – Disc Drive – Diskettenlaufwerk – diese LED blinkt, wenn von der SD-Karte gelesen oder geschrieben wird

Der Schalter auf dem M4 kann zum Reboot des Boards als auch des CPC verwendet wird

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K-MOUSE 2015

K-Mouse 2015

Dieses Interface basiert auf dem Kempston Mouse Interface das ab 1986 von der Firma Kempston Micro Electronics Ltd. verkauft wurde. Kempston war auch der Hersteller der bekannten Joystick Interfaces. Das Mouse Interface wurde am Anfang für 69,95 Pfund zusammen mit einer speziellen Version des OCP Art Studio verkauft. Bei den russischen ZX Spectrum Nachbauten wurde das Interface praktisch zum Standard.

Der tschechische Entwickler Velesoft hat 2008 ein Mouse Interface basierend auf  dem ursprünglichen Interface vorgestellt, das zu diesem auch kompatibel war. Dieses hatte aber zusätzliche Funktionen. 2015 gab es eine Neuauflage mit noch mehr Funktionen.
– Maus-Anschluß – in meinem Fall per USB – dazu wird eine USB-Mouse benötigt die noch das PS/2 Protokoll beherrscht (eine PS/2 Anschluss-Buchse wäre auch möglich gewesen – das konnte ich mir aussuchen)
– Joystick-Anschluß: Kempston-, Fuller-, Sinclair- oder QWERT-Joystick in einem – Umschaltung per Schalter und Jumper
– Composite Anschluß (nur 48K)
– Reset-Knopf
– Jumper für Master- Slave Mode – es können zwei Interfaces gleichzeitig als Maus-Anschluß verwendet werden – dazu dient der Jumper

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Opus Discovery Upgrade

Opus Discovery - alte Chips

Da die Kapazität der Original-Laufwerke in meinem Opus Discovery mit 180kB doch sehr beschränkt ist, dachte ich mir, das eine Erhöhung der Kapazität keine schlechte Idee sei. Das „Opus Discovery Upgrade Pack“ Hardware bezog ich von Ben Versteeg, der es in einem passenden Paket anbot:

1. ROM 2.31
3. RAM 6116
4. zwei passende Laufwerke mit 780kB
5. ein Laufwerkskabel
Das Päckchen kostet 30 Pfund und ist hier erhältlich: Opus discovery upgrade pack

Wie immer kam die Lieferung sehr schnell und war gut verpackt. Vor dem Umbau sollte man sich die Anleitung kurz durchlesen.

1. Gehäuse entfernen – Unterseite drei Schrauben – Rückseite eine Schraube

Opus Discovery - ohne Gehäuse
Opus Discovery – ohne Gehäuse
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Spectranet

Es ist immer wieder kaum zu glauben, was manchmal für Projekte entstehen und tatsächlich umgesetzt werden. Eines davon ist auch das Spectranet. Wie kann das Gerät beschrieben werden? Es ist ein Netzwerkinterface für die Sinclair Spectrum-Reihe. Hier gibt’s Information in Englisch: Spectranet Wiki.
Die Platine ist ca. 10 x 8 cm groß, hat einen RJ45-Anschluss für das Netzwerkkabel und drei Aktvitäts-LED’s. Beim Spectranet wurde der Erweiterungsport durchgeschliffen, sodass  weitere Geräte angeschlossen werden können. Wie bei den meisten Erweiterungen heute üblich kommt es ohne Gehäuse. Es liegt ein „Quick Start Guide“ in englischer Sprache auf fünf Seiten bei.

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