Irland 2013 – Teil 1 – Die Verladung und Anreise

irland_klDie Verladung auf den Transporter von Bikertransit war relativ problemlos. Wenn man das Prinzip mal verstanden hat, geht es schnell. Man muss nur aufpassen, dass man bei so unterschiedlichen Motorrädern die Ladefläche optimal ausnutzt.
In der hinteren Kabine des Transporters ist Platz für vier Personen, wir haben das genutzt und den freien Platz als zusätzliche Staufläche verwendet. Einige Helme fanden unter den Sitzen Platz – bei vier Motorrädern und sechs Personen ist es fast unerlässlich das Gepäck auf den Bikes und der Ladefläche zu verzurren.
Wir haben unseren Transporter bei der Fa. Holzner (Kawasaki – Händler in 94166 Stubenberg) in Empfang nehmen können – fast schon optimal. Die Bikes haben wir schon am Vortag der Abreise verladen – um dann schnell aufbrechen zu können – die Bikerkollegen aus dem Bayerischen Wald haben wir am Rastplatz Hauzenberg aufgelesen 🙂

Danach ging es über Regensburg, Nürnberg, Saarbrücken und Paris nach Cherbourg. Da wir genügend Fahrer für den Transporter hatten, konnten wir die ganzen 1.300 km durchfahren und machten ab und zu die nötigen Pausen um uns mit Essen und Trinken zu versorgen. Auf Grund der Tageszeit konnten wir sogar Paris relativ problemlos passieren. Leider hatten wir unterwegs ein kleines Problem mit dem Scheibenwischer, der sich bei Regen in seine Bestandteile auflöste – evt. sollten die Transporter noch gründlicher geprüft werden vor der Übergabe. 😉
Da wir rechtzeitig aufgebrochen waren und ohne Probleme vorwärts kamen, waren wir frühzeitig am Fährhafen. Dort klärten wir die Formalitäten für den Parkplatz für unseren Transporter. Wir konnten ihn im abgesicherten Bereich des Fährhafen abstellen – dafür wurden 28 € fällig. Nachdem noch genügend Zeit war sind wir noch nach Cherbourg gefahren und fanden dort ein nettes Bistro in dem wir noch etwas Essen konnten.
Zurück am Fährhafen reihten wir uns bei den anderen Bikes ein und konnten bald unsere Bording-Karten für die Fähre in Empfang nehmen und die Kontrolle der Polizei passieren. Das Verladen ging auch ohne Probleme – uns wurden Stellplätze zugewiesen, wir erhielten Spanngurte und Filze um den Sitz zu schonen.
Danach konnten wir unsere Kabinen (Außen) beziehen – diese hatten die an Bord solcher Fähren üblichen Maße uns Ausstattung. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet hatten gingen wir erst Mal an Deck wo es ein erstes Bierchen gab und wir das Ablegen beobachten konnten. Ein Abendessen und ein paar Guiness später hauten wir uns auch schon aufs Ohr, das es ein wirklich langer Tage gewesen war.