Neueste Artikel

Literatur

Buchkritik – Warrior Cats – Teil 1

Jungsi 15. August 2011 2 Min. Lesezeit

Nun bin auch ich als Katzenbesitzer auf die englische Buchreihe um die „Warrior-Cats“ gestossen.

Kurz zum Inhalt: Im ersten Band „In die Wildnis“ geht es um einen jungen Hauskater (im deutschen Sammy – im englischen Original Raust) der auf wild lebende Katzen trifft, die sich das nahe angrenzende Land mit drei weiteren Clans teilen. Im weiteren Verlauf der Geschichte verlässt Sammy seine Menschen um sich dem „Donnerclan“ anzuschließen und eine Prophezeiung zu erfüllen. Der Wald teilt sich unter dem bereits erwähnten Donnerclan (diese Katzen können sich besonders gut wenn die Beute im Dickicht zu fangen ist, der Windclan (gut in der Hasenjagd), dem Flussclan (gute Schwimmer und Fischfänger) und dem Schattenclan.

Die Buchreihe besteht außerdem aus Mangas (Comics), Special Editions und den Guides.

Im deutschen gibt es zur Zeit die Bücher der Originalreihe (sechs Bücher), die ersten vier Bücher der zweiten Reihe (Neue Prophezeiung), die Spezialedition „Feuersterns Mission“ (die im Anschluss an die ersten sechs Bücher spielt) und der Guide „Die Welt der Clans“ (hier wird in Kurzgeschichten die Entstehung der „Gesetze der Krieger“ erklärt). Außerdem gibt es einige Mangas, die bereits übersetzt sind.

Im englischen gibt es bereits drei komplette Staffeln und drei Bücher der vierten Reihe, des weiteren gibt es noch einige „Super Editions“, Guides und Mangas.

Software

Änderungen am Blog

Jungsi 13. August 2011 1 Min. Lesezeit

Wie aufmerksame Leser bemerkt haben, ist aus der Titelunterschrift nun „World Of Warcraft“ verschwunden. Ich spiele zwar noch ab und zu, aber im Großen und Ganzen ist dieser Teil inzwischen abgeschlossen. Immerhin hat mich dieses Spiel die letzten 6 Jahre als Hobby beschäftigt.

Den Bereich der Links habe ich etwas erweitert – unter anderem um die Rubrik „Katzen“ und „Reisen“ und auch zwei neue Artikelkategorien eingefügt, um für eine bessere Übersicht zu sorgen.

Allgemein

Leben im Überfluss??!!

Jungsi 13. August 2011 1 Min. Lesezeit

Gestern abend beim Italiener um die Ecke – am Nebentisch eine Familie mit einem jungen Mädchen – natürlich – Pizza bestellt. Die Pizza ungefähr doppelt so große wie der Kopf des Kindes.

Das Mädchen isst – denke ich 2 – 3 Bissen und verschwindet zum Spielplatz – natürlich wird der Rest weggeworfen (wie üblich in unserer Gesellschaft). In anderen Gegenden der Erde verhungern jeden Tag Kinder zu Dutzenden. Vermutlich hat das Gör, kaum das es zu Hause angekommen ist nach Süssigkeiten gerufen – und – bekommen. Jetzt denk ich mir: Bin ich nun schon alt geworden? Denn: FRÜHER hätte es das zu Hause (oder im Gasthaus) nicht gegeben…..Leider ist das keine Einzelfall – denn den gleichen Vorgang habe ich an dem Abend noch 2 weitere Male erlebt. Würde manchmal nicht schaden wenn diese Kinder in die Situation kämen froh sein zu dürfen, dass sie die ganze Pizza essen können……

Frankreich 2011

Frankreich 2011

Jungsi 12. August 2011 2 Min. Lesezeit

Nach der wahnsinnig beeindruckenden Tour im vergangenen Jahr nach Norwegen, wollten wir uns in diesem Jahr wieder auf unsere Wurzeln zurückbesinnen und einen Teil der Alpen in Angriff nehmen, der von uns bisher vollkommen unberührt geblieben ist 😉 Der französische Teil der Alpen, der auch jedes Jahr von der Tour de France heimgesucht wird wollte endlich in Angriff genommen werden. Die Vorgaben für diese Tour habe ich im Internet gefunden – freundlicherweise hat ein netter Bikerkollege seine komplette Tour ins Netz gestellt (inkl. Karten und den GPS-Daten). So sind wir dieser Tour zumindest die ersten Tage komplett gefolgt.

Auch bei dieser Tour war es wieder unvermeidlich jeden Tag das Quartier zu wechseln. Hier gab es meinerseits Anfangs kleine Bedenken in Bezug auf die Verständigung, was die Hotels und die damit verbundenen Übernachtungsmöglichkeiten betraf. Diese Bedenken wurden aber schon beim ersten Hotel komplett zerstreut – immer ging die Verständigung in Englisch, zweimal auch in Deutsch. Das einzige Problem das blieb, war die Übersetzung der Speisekarten, so dass uns das eine oder andere Mal nichts anderes blieb als auf Pizza und Pasta zurückzugreifen 😉

Das Tanken ist relativ teuer in Frankreich und es gibt selten so gut ausgestattete Tankstellen wie bei uns überall üblich. Viele Tankstellen sind bei großen Supermärkten angesiedelt welche dann zum Bezahlen eigene kleine Kassenhäuschen haben. An allen Tankstellen, die gerade nicht besetzt sind, kann man auch direkt am Automaten mit den gewohnten Kreditkarten bezahlen.

Bei den französischen Autobahnen (die ich nur aus Dummheit einmal beuntzt habe) bezahlt man am Anfang eine gewisse Summe (z.B. 1,10 €) und kann dann in einem bestimmten Streckenabschnitt fahren. Dann folgt das nächste Kassenhäuschen.

Leider war in diesem Jahr unsere Gruppe sehr klein (wegen gewisser Elternpflichten unserer sonstigen Reiseteilnehmer), deswegen waren wir nur zu zweit mit unseren italienischen Diven unterwegs um die Deutsche Fahne hochzuhalten. Der Vorteil dieser kleinen Gruppe war, dass es keine Probleme gab noch ein Zimmer zu finden (mindestens zweimal haben wir das letzte verfügbare Zimmer erhalten). Ausserdem gab es in diesem Jahr keinerlei technische Defekte.

Teilnehmer und Ihre Maschinen

  • Gelati alias Gerhard: Aprilia Tuono Factory (Bj. 2010)
  • Jungsi alias Gerhard: Aprilia Tuono Factory (Bj. 2008)

Auflistung der Links zu den einzelnen Tagen:

Tag 1
Tag 2
Tag 3
Tag 4
Tag 5
Tag 6
Tag 7
Tag 8
Tag 9

Frankreich 2011

Frankreich Tag 1

Jungsi 12. August 2011 1 Min. Lesezeit

Los ging die Reise in Simbach – Endstation für diesen Tag war in einem Tourenfahrerpartnerhaus in Maulburg – von hier aus könnte man anscheinend auch ganz nette Ausflüge in den Schwarzwald machen. Auf den Anreise sind wir die Bundesstrasse B12/A94 bis München und weiter auf der Autobahn Richtung Lindau gefahren – die letzten 200 km sind wir auf Bundesstrassen – unter anderem auch mit schönen Ausblicken auf den Bodensee – nach Maulburg gefahren. Ca. 50 km vor dem Ziel war es dann vernünftiger in den Regenkombi zu schlüpfen, da wir natürlich wieder mal genau in eine Gewitterfront gefahren sind – am Schluss war es dann aber wieder trocken.

Zimmer zu erhalten war kein Problem in unserem Hotel und das „Knoblauch-Steak“ mit Pommes ist jetzt schon legendär!

Tageskilometer: 550 km

Hotel: Goldener Wagen – Maulburg

Frankreich 2011

Frankreich Tag 2

Jungsi 12. August 2011 1 Min. Lesezeit

Tag 2 der Westalpen-Tour führt uns in gut 6h reiner Fahrzeit 330km von Basel bis südlich des Genfer Sees. Von Maulburg geht es vorbei an Basel Richtung Delemont. Bis dorthin passieren wir mehrfach die Grenze zwischen Frankreich und der Schweiz, vermeiden dadurch trickreich den Baseler Haupt-Verkehr sowie jegliche Autobahn-Maut. Meist kleine Nebenstraßen garantieren das höchstmögliche Maß an Kurvenspaß in dieser Gegend. Knapp 20km hinter Delemont zweigt eine schmale Straße ab zum 1284m hohen Weissensteinpass – das erste Sahnestückchen. Zwischen Solothurn und dem Thuner See heißt es Kilometer machen, bis dann durch das Simmental und über den Saanenmöser (1279m) die Kurven zunehmen und uns schließlich mit Col du Pillon (1546m) und dem 1778m hohen Col de la Croix die „echten“ Alpen begrüßen. Am Pas de Morgins passieren wir die Grenze nach Frankreich, bis schließlich über den Col du Corbier das Ziel Morzine erreicht ist. In diesem Skiort gibt es genügend Übernachtungs-Möglichkeiten. Wir übernachteten in dem Hotel „Les Bruyères“. Freundlicher Empfang – alles Nötige konnte auf englisch geregelt werden. Für die Motorräder stand eine eigene abgesperrte Garage zur Verfügung.

Frankreich 2011

Frankreich Tag 3

Jungsi 12. August 2011 2 Min. Lesezeit

Am 3. Tag der Tour durch die französischen Alpen wird das erste Drittel der berühmten Route des Grandes Alpes von Morzine südlich des Genfer Sees bis nach Lanslevillard bereist.

Der Tag beginnt sogleich mit zwei „Schmankerln“, nämlich den recht unbekannten Pässen Col du Ran Folly und Col de Joux Plane. Trotz relativ niedriger ca. 1700m Höhe sind die beiden wegen der tollen Strecke und sehr wenig Verkehr einfach nur traumhaft zu fahren. Über Cluses gelangen wir zum bekannteren Col de la Colombiere (1613m), der zur gleichen Klasse gehört: Kurven kratzen ohne Ende auf schmaler serpentinenreicher Straße. Auch Col des Saisies und Col de Aravis gehören mit 1486m und 1633m nicht zu den höchsten, aber dafür zu den attraktivsten Pässen. Die Strecke hat hier einen flüssigeren Verlauf mit weniger Spitzkehren, was dem Kurvenreichtum aber keinen Abbruch tut. Der Cormet de Roselend heißt zwar nicht wie ein Pass, ist aber einer – und was für einer! Über den vorgelagerten Col du Pre (1605m) führt die Strecke fast noch schöner als bisher vorbei am traumhaften Lac de Roselend auf die fast 2000 Meter Passhöhe. Auch hier Kurve an Kurve auf meist gutem Belag, so dass die Fußrasten mehr Boden- als Luft-Kontakt haben. Wer Lust hat, sollte anschließend unbedingt einen Abstecher zum Col du Petit-Saint-Bernard (2190m) machen, dessen Süd-Rampe man unbedingt einmal von französischer Seite aus bergauf gefahren sein sollte. Nach einer Fahrt durch das Tal der Isere mit dem bekannten Skiort Val D’Isere (unbedingt einen Stop an der Staumauer des Lac du Chevril einlegen!) folgt die Krönung des Tages: der Col de l’Iseran, mit 2770m der höchste durchgehend befahrbare Pass der Alpen. (Die Cime de la Bonette ist zwar höher aber eine Schleife um einen Gipfel, kein Pass.) Die Landschaft ist dermaßen wild und zerklüftet, der nackte Fels erinnert einen fast an eine Mondlandschaft. Beim Abstieg wird eine Pause im angeblich schönsten Dorf der frz. Alpen, Bonneval-Sur-Arc, empfohlen, dann gemütlich die letzten Kilometer nach Lanslevillard.

Im dortigen Hotel „L’Étoile Des Neiges“ haben wir wieder sofort ein Zimmer und ein abgesperrte Garage für die Motorräder bekommen.

Frankreich 2011

Frankreich Tag 4

Jungsi 12. August 2011 3 Min. Lesezeit

Der heutige Abschnitt hat’s wirklich in sich: der höchste auf Asphalt anfahrbare Punkt der Alpen, der vielleicht schönste Pass der frz. Alpen sowie einige Berühmtheiten der Tour de France stehen auf dem Programm. Wir beginnen gemütlich und fahren auf relativ gerader Strecke mit schnellen Kurven durch das Arc-Tal von Lanslevillard bis nach Saint-Michel-De-Maurienne. Dann ist schlagartig Schluß mit der Ruhe: Der Aufstieg zum Col du Telegraphe beginnt. Bis zur Passhöhe auf 1566 Metern findet sich kein gerades Stück Straße, der Belag ist meist sehr gut, Radien und Verlauf gut geschnitten. Wer es auf der Passhöhe schafft, das Dauergrinsen abzustellen, kann sich unter Leute wagen und ein zweites Frühstück genießen. Der Weg weiter zum trotz seiner „nur“ 2642m vielleicht berühmtesten Pass Frankreichs, dem Col du Galibier, beginnt wieder ruhiger mit der Fahrt durch ein Hochtal nach dem Ort Valloire. Dank Tour de France ist der Asphalt in bestem Zustand. Wenige Kilometer vor der Passhöhe geht’s dann wieder richtig zur Sache, mit Kehren und Kurven ohne Ende. Auf gute Haltung achten, denn in einer der letzten Kurven stehen meist professionelle Fotografen, deren Ergebnisse man sich später im Internet runterladen kann. (Auto mit Web-Adresse auf dem Pass.) Oben zwei Dinge nicht vergessen: den Radfahrern applaudieren, die 45km Aufstieg geschafft haben, und zur Aussichtsplattform gehen – ein einmaliger Rundblick belohnt die Mühe. Der Abstieg zum 2057m hohen Col du Lautaret ist kurz aber heftig wegen der ungesicherten steilen Böschungen der Straße. Auf gut ausgebauter schneller Strecke fahren wir nach Briancon, von dort zum nächsten Highlight, dem Col de l’Izoard (2356m). Auch hier Kurven über Kurven auf bestem Belag, kaum glaubt man, dass eine Steigerung des Fahrvergnügens noch möglich ist. Beim Abstieg die Casse Deserté, die „zerhackte Wüste“, genießen: eine krasse Steinwüste mit wilden Felsnadeln. Durch die Gorges du Guil gelangen wir nach Guillestre, hier ab auf den Col de Vars (2111m). Die Strecke bleibt traumhaft kurvenreich aber flüssig, kaum Kehren. Deren Zahl steigt beim Abstieg und anschließenden Aufstieg zum Bonette an, was dem Fahrspaß keinen Abbruch tut. Der Col de la Bonette wird eingerahmt von den Cols de Restefond (2680m) und Raspaillon (2513m) und ist ein schmaler Fels-Durchstich auf „nur“ 2715m Meereshöhe. Hier beginnt und endet die Runde auf den Cime de la Bonette, mit 2802 Metern wie gesagt höchster asphaltierter Punkt in den Alpen. Auch hier lohnt sich der Aufstieg auf die Gipfel-Plattform. Nach dem Abstieg geht’s durch das Tinée-Tal bis Saint-Sauveur-Sur-Tinée, dort rechts ab entlang dunkelroten Gesteins auf der in den Hang gemeißelten Straße. Bis zu unserem Ziel, dem Hotel Chastellan in Valberg, queren wir noch den Col de la Coillole (1678m) und den Col de Ste-Anne (1551m) im gleichnamigen Ort.

Frankreich 2011

Frankreich Tag 5

Jungsi 12. August 2011 3 Min. Lesezeit

Heute gibt es eine Runde durch den südlichsten Teil der Alpen. Neben den vielen schmalen, einsamen und sehr kurvenreichen Straßen sind Col de Turini und die Gorges de Dalius die Highlights. Die Strecke hält sich im ersten Teil an den südlichen Abschluss der Route des Grandes Alpes. — Dass die Pässe des heutigen Abschnitts nur zwischen 600 und 1700 Metern über NN sind, mag man kaum glauben: schroff und zerklüftet ist die Landschaft, steil, schmal und kurvig die oft spektakulär dem Fels abgetrotzten Straßen. Einzig die fast schon typisch mediterrane Vegetation mit ähnlichen Temperaturen bestätigt die am südlichsten Punkt der Tour gerade mal 12km Luftlinie zum Mittelmeer. Ich selbst ersparte mir den Abstecher dorthin. Wer nach Monte Carlo, Nizza oder Menton möchte, sollte aber die Strecke woanders kürzen und sich nicht durch die gut 300km täuschen lassen: der Zeitbedarf ist enorm hoch wegen o.g. Straßen-Beschaffenheit. Von Valberg aus fahren wir die Strecke von gestern erst mal zurück, biegen aber rechts ins Tineé-Tal ein, das wir kurz darauf Richtung Osten verlassen, um in die wilde Bergwelt mit ihren kehrenreichen Straßen einzutauchen. Hinter dem Col Saint-Martin (1500m) geht es nach Süden auf die Route de Nice, die wir nach ca. 15km Richtung wieder östlich verlassen, um den von der Rallye Monte Carlo bekannten Col de Turini zu erklimmen. Noch einmal: Nicht durch die 1607m Höhe täuschen lassen! Der Aufstieg ist spektakulär, die Straße extrem verwinkelt und in bestem Zustand, landschaftlich spektakulär in den Fels gehauen. Auch der Abstieg nach Sospel steht dem in nichts nach. Danach geht’s zurück in nordwestliche Richtung über kleinste Sträßchen und diverse Pässe im 1000m-Bereich entlang der Südflanke der Westalpen, wie erwähnt i.M. ca. 20km Luftlinie vom Meer entfernt. Wer mag, kann von der Baisse de la Cabanette (1372m) den südlichen Alternativ-Aufstieg zum Turini mitnehmen: hin und zurück 20km. Dann schlängeln wir uns fast immer am Fels entlang grobe Richtung Westen (auch die Route führt in Schlangenlinien) hinab ins Tal der Var nach Saint-Martin-Du-Var. Der Var begegnen wir später wieder, verlassen sie aber jetzt gleich wieder, um auf ähnlicher Strecke wie bisher über diverse kleine Pässe die (nord)westliche Richtung zu halten. Zum Col de Felines geht’s dann nach Norden in die Gorges de Dalius, die eben durch den Fluss Var in den dunkelroten Fels geschnitten wurden. Die Schluchten beginnen harmlos, es wird dann aber immer abenteuerlicher. Vorher aber unbedingt zumindest einen kurzen Stop in Entrevaux mit seiner nicht minder spektakulär hoch über dem Ort auf einem Felshügel thronenden Burg. Nach den Schluchten in Guillaumes dann rechts über den Col de Valberg (1669m) zurück in den gleichnamigen Ort und unser Hotel Chastellan.

Katzen

Katzenfütterung

Jungsi 11. August 2011 3 Min. Lesezeit

Tja – was soll man sagen – lange hat’s gedauert, aber nun habe ich mich (wohl bedingt durch das Sommerloch) mal intensiv damit beschäftigt was man so alles über Katzen wissen sollte – hier besonders die Fütterung.

Mein Kater Minki (manch einer kennt den alten Herren schon von ein paar Fotos hier auf meinem Blog) ist eigentlich ganz gut genährt und ich dachte es fehlt ihm an nichts – denkste – so wie es aussieht, habe ich ihn fast verhungern lassen 😉

Der Punkt ist nämlich der, dass in „Billigfutter“ wie z.B. Whiskas so viele Zusatzstoffe (wie Getreide und Süsse) enthalten sind, dass es dem Kater eigentlich nicht reicht wenn er nur 200 Gramm am Tag bekommt (daher hat er auch immer nach „Mehr“ gebettelt) und dazu noch eine schöne Portion Trockenfutter. (Trockenfutter ist so unnötig für die Katze wie für uns z.B. Chips)

Daher habe ich nun folgende Punkte in der Fütterung geändert:

  • kein Trockenfutter mehr (ganz selten als Leckerli)
  • Milch (versetzt) mich Wasser ist auch gestrichen: Milch ist ein Nahrungsmittel und Wasser zum Trinken – daher mischt man es nicht – normalerweise entwickeln Katzen, wenn Sie aus dem Kindesalter raus sind ein „Laktoseintoleranz“ – d.h. Sie vertragen eigentlich gar keine Milch mehr
  • Nassfutterumstellung auf Animonda/Grau (mind. 200G am Tag – hier merkt man schon an der Konsistenz der Nahrung, das es „gehaltvoller“ ist) und der Futternapf ist ebenso schnell leer wie mit Whiskas
  • vergangenes Wochenende habe ich es erstmals mit rohem Rindfleisch und Huhn (kein rohes Schwein) versucht (bis zu 20 % der Gesamtmenge/Woche sind sinnvoll und gesund). Als erstes wurde mal alles ignoriert – aber kaum war alles kurz in Butter angebraten, wurde fleißig auf den großen Fleischstücken herumgekaut und alles aufgefuttert.
  • Als nächstes bekommt er noch einen Keramiktrinkbrunnen in dem das Wasser plätschert – Katzen mögen eigentlich kein stehendes Wasser – dieser hat aber auf Grund der hohen Nachfrage etwas Lieferzeit.

Nun hat der alte Kater auch noch Spielzeug bekommen – als erstes eine Maus, die mit einer Baldrianmischung gefüllt ist. Nachdem ich sie ihm das erste Mal gegeben hatte, konnte man die Maus danach nicht mehr anfassen, da sie vollkommen „nassgesabbert“ war. Ein voller Erfolg also.

Das zweite war ein Federwedel – mit dem rennen wir dann durch den Garten oder das Haus 😉

Viel geholfen hat mir bei meiner Suche nach Tips und Ideen, das Katzen Forum. Als Futtermittel-Lieferanten  bin ich Zooplus bei gelandet.

Allgemein

Back again

Jungsi 11. August 2011 1 Min. Lesezeit

Nach bald einem Jahr habe ich mir nun wieder mal vorgenommen, mich wieder mehr um meinen Blog zu kümmern und die Internetgemeinschaft an meinen „Erlebnissen, Erkenntnissen und Meinungen“ teilhaben zu lassen – auch wenn’s keinen interessiert 😉

Da ich viele Ideen und Neuigkeiten habe, was ich in der nächsten Zeit schreiben werde, kann es sein, dass es erst mal drunter und drüber geht.

Als Erstes habe ich mal sämtliche alte Seiten meiner früheren Homepage archiviert und aus dem Netz gelöscht. Hintergrund war eine Anfrage eines netten Menschen bzgl. meiner früheren Beschäftigung mit alten Computern (in dem Fall ein Atari ST 1040). Da ich mich nicht mehr mit der Thematik beschäftige, habe ich die Seiten komplett entfernt, damit ich nicht bei noch mehr Interessierten Hoffnungen auf Informationen erwecke, die ich aus zeitlichen Gründen nicht erfüllen kann.

Zu den Themen, die in der nächsten Zeit anstehen:

  • Buchtipps
  • Informationen zu meiner diesjährigen Motorradtour durch Frankreich
  • Neues aus dem Garten
  • die richtige Fütterung von Katzen
  • Planungen Garten/Terrasse für 2011