Zum Inhalt springen

Schneider

Schneider CTM644 [Retro: Schneider CPC]

Schneider CTM644
Schneider CTM644

Der Schneider CTM644 ist ein Farbmonitor, der zusammen mit den Rechnern der Schneider/Armstrad CPC-Reihe verkauft wurde. Im Unterschied zum CTM640 hat der CTM644 eine zusätzliche 12V Stromversorgung für die Diskettenlaufwerke in den Modellen CPC664/CPC6128. Der Preis für einen CPC6128 lag 1986 bei 999 DM mit Farbmonitor bei 1.699 DM! (CPC464 798 DM/1.298 DM).

Als der CPC664 und der CPC6128 auf den Markt kamen, wurde der Bestand an CTM640 Monitore verkauft und nur noch die CTM644 ausgeliefert – auch mit dem CPC464. Aus diesem Grund, wurde der 12 V Ausgang als Anschluss für ein Kabel entwickelt, das vom CPC kommt, während alle anderen Anschlüsse mit Kabel versehen waren, die vom Monitor kamen.

Die sichtbare Bildschirmdiagonale beträgt 13,5“ – die Stromaufnahme 65W.

Als billigere Lösung gegenüber den Farbmonitoren gab es auch noch die Grünmonitore GT64/GT65Weiterlesen »Schneider CTM644 [Retro: Schneider CPC]

Retro: neu in der Sammlung – Schneider CPC6128

Schneider CPC 6128 miniDurch Zufall bin ich nun auch noch zu einem anderen wichtigen Computer der 8-bit Computergeschichte gekommen – den Schneider CPC6128 – diesen habe ich zusammen mit dem Grün Monitor „GT 65„, einem externen 3“ Diskettenlaufwerk und einem Stapel 3“ Disketten erhalten. Den Rechner konnte ich sofort testen – das externe Diskettenlaufwerk noch nicht – da hier das Verbindungskabel zum CPC fehlt.

Geschichte

Der Ursprung der Geräte ist England – dort wurden Sie von der Firma Amstrad produziert und vertrieben – für Deutschland übernahm die Firma Schneider den Vertrieb. Das erste Modell der Baureihe war 1984 der Schneider CPC464 mit 64kB Speicher. Dieser hatte ein integriertes Kassettenlaufwerk – das 3“ Diskettenlaufwerk (FD1) mit Controller (DDI1) war extra erhältlich. 1985 wurde der Rechner zum Computer des Jahres gewählt.

1985 kam dann das Modell CPC664 auf den Markt, welches eine leicht verbesserte Tastatur sowie ein internes 3“ Diskettenlaufwerk hatte. Nach kurzer Zeit kam bereits der Nachfolger CPC6128 (ebenfalls 1985) auf den Markt. Dieser hatte zusätzlich zu dem integrierten Diskettenlaufwerk nun 128kB RAM.

 Schneider CPC 6128
Schneider CPC 6128

Der Rechner wurde meist in einem Paket mit dem Monitor verkauft – daher war der CPC preislich sehr aktiv. Der C64 war hier teurer, da das Diskettenlaufwerk als auch ein Monitor immer extra erworben werden mussten.

Technisch war der Schneider (Amstrad) auf der Höhe der Zeit und konnte mit dem Commodore 64 mithalten. Teilweise waren sie diesem sogar überlegen – bis auf das Fehlen der Hardware-Unterstützung für Sprites.

Nach dem Einschalten des CPC landet man direkt in dem im ROM enthaltenen Locomotive Basic. Durch den verwendeten Prozessor Z80, gab es auch eine Kompatibilität zum Betriebssystem CP/M 2.2 (64 kB) oder CPM/M 3.0 (128 kB) das per Diskette nachgeladen werden konnte.Weiterlesen »Retro: neu in der Sammlung – Schneider CPC6128