Gluf [Sinclair ZX Spectrum]

Gluf - Ladescreen
Gluf – Ladescreen

Gluf
Autor: Retrosouls
Jahr: 2019
Rechner: Sinclair ZX Spectrum 128K
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Der Mann hinter dem Spiel Gluf  (Retrosouls) – Denis Grachev – ist inzwischen kein Unbekannter mehr in der Szene, hat er doch mit Tourmaline, Twinlight und Old Tower einige sehr gute Spiele abgeliefert.
Inzwischen ist das Spiel auch auf Kassette bei Bitmap Soft erhältlich.
Genau wie bei OldTower verwendet Denis auch in Gluf sein mehrfarbiges Scroller-System was einem Spectrum-Spiel tolle Farben verleiht. Der 128K Spectrum wird hier voll ausgereizt und es werden mehr als 20 Level geboten.

Spiel
Gluf ist ein Frosch, genauer gesagt ein Tesla-Frosch. Wie das Auto hat er eine Batterie, die es ihm erlaubt, eine elektrische Ladung zu akkumulieren, solange er an den dafür vorgesehenen Stellen aufgeladen wird (sie haben das Symbol für Elektrizität). Sobald die Batterie geladen ist (sichtbar in der unteren Leiste auf der rechten Seite), müssen die Plattformen durch einfaches Überfahren aktiviert werden. Auf diese Weise wird die elektrische Ladung auf die Plattformen übertragen, wobei zu bedenken ist, dass die Batterie nicht unbegrenzt hält und diese regelmäßig nachgeladen werden muss. Erst wenn alle Plattformen „aktiviert“ worden sind, ist der Übergang auf die nächste Ebene möglich.
Auf Glufs Weg gibt es eine Reihe von Feinden, die ihn bei Berührung töten, was einen Neustart des Levels bedeutet (es stehen unendlich viele Leben zur Verfügung, also ist es das nicht zu tragisch). Einige sind relativ leicht zu meiden, da sie vorhersehbare Bewegungen haben, einige bewegen sich jedoch zufällig in der Szene, und nur mit etwas Glück kann ihnen entkommen werden.
Erschwerend kommt hinzu, dass es entlang der Level Bahnsteige gibt, die manchmal über Aufzüge zugänglich sind, andere sind erst nach dem Passieren bestimmter Plattformen zugänglich, die nach dem Betreten verschwinden. Dies kann auch zum Vorteil genutzt werden, indem einige der Feinde blockiert oder sogar in die Falle gelockt werden. Es besteht auch die Möglichkeit, den Bildschirm ein wenig nach oben oder unten zu bewegen, um zu sehen, was auf den nächstgelegenen Plattformen passiert, was sehr nützlich ist, wenn sich Gluf zwischen ihnen bewegt oder springen will. In den Aufzügen, funktioniert dieser Trick nicht, und es besteht das Risiko, gegen einen Feind anzutreten, ohne eine Chance zu haben, ihm zu entkommen.

Gluf - Screen
Gluf – Screen

Steuerung
Kempston-, Sinclair 1/2-Joystick, Tastatur

o – links
p – rechts
q – oben
a – unten
m/SPACE – 
oben/unten – Kamera wenn nicht im Aufzug
Enter – Musik an/aus

Fazit
Die Spielmechanik ist für alle die Alter Ego oder Multidude kennen nichts Neues, nur ist es bei Gluf noch ausgefeilter. Die Animation des Frosches, die wunderbaren Szenarien mit Farben die noch vor einigen Jahren auf dem Spectrum nicht vorstellbar waren.
Das Übrige leistet die Musik von Oleg Nikitin, die zur Not abgeschaltet werden kann. Ob das Spiel auf einer Ebene mit Bubble Bobble oder Bomb Jack anzusiedeln ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

Walkthrough von RZX Archive