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Commander 3 Joystick Interface [Acorn Electron]

Commander 3

Commander 3

Für deutsch Computeranwender war der Acorn Electron schon eine Exot, war er doch eher auf der britischen Insel erfolgreich. Die Spiele die es für diesen Rechner gab, wurden eher mit der Tastatur gesteuert. Daher ist dieses Joystick-Interface eigentlich recht selten zu bekommen.
Diese Erweiterung für den Electron dürfte im Jahr 1984 auf den Markt gekommen sein. Ich konnte sie bei SellMyRetro in England ersteigern. Der Hersteller war die Firma Bud Computers, über die ich sonst nichts in Erfahrung bringen konnte.

Auf der Rückseite der Verpackung ist zu lesen:
Rette deine Tastatur und hab mehr Freude an deinen Spielen mit dem „Commander 3“ Joystick Interface von Bud Computers.
Dieses Interface erlaubt die Verwendung jedes Atari kompatiblen Joysticks.

Anscheinend gab es beim Acorn Electron keinen „Standard“ wie z.B. den Kempston– oder den Sinclair-Joystick beim Sinclair ZX Spectrum.

In der Verpackung befindet sich das Interface, eine Kassette mit Software und eine kurze Anleitung.

Das Interface wird natürlich mit dem Erweiterungs-Anschluss des Acorn verbunden. Der Commander 3 befindet sich an der Standard Speicher-Adresse &FCC0 und deshalb kann jedes Spiel, das diese Option verwendet ohne die Kassette mit den Joystick-Utilitys verwendet werden.

Commander 3 Interface

Commander 3 Interface

Auf der Kassette befinden sich zwei Programm

Joystick Programming Tool
Dieses Utility wird verwendet um die Kontrolle der Tastatur an den Joystick zu übergeben und funktioniert mit den meisten Spielen die nur die Tastatur verwenden.

Commander 3 - Joystick Programming Utility

Commander 3 – Joystick Programming Utility

Adval Utility
Diese Software ermöglicht es dem Commander 3 mit Software zu arbeiten die speziell für das Acorn Plus One Interface geschrieben wurde.

Commander 3 - Joystick Adval Utility

Commander 3 – Joystick Adval Utility

Dies ist eine wirklich nette Erweiterung für den Acorn Electron. Schade das es hier keinen einheitlichen Standard gab wie bei Sinclair (z.B. Kempston Interface)

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