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Retro: Atari EtherNEC

Jungsi 2. Dezember 2012 5 Min. Lesezeit
Atari EtherNEC
Atari EtherNEC

Hier nun die angekündigte Beschreibung zum EtherNEC an meinem Atari 1040STE.
Dazu eine kurze Übersetzung einer englischen Seite:
„Zusammen mit Dr. Thomas Redelberger haben wir eine Lösung kreiert, um vom alten ST bis zum TT und Falcon Ethernet zu haben. Thomas stellte sicher, dass es einen guten Treiber-Support gab, der drei Stacks unterstützte: Sting, MagxNet und MintNet. Das Projekt ist Open Source einschließlich der Hardware.
Es wird zwei Karten geben. Eine wird an den ROM-Port (auch Cartridge-Port genannt) angesteckt. Das ist eine doppelseitige Karte, welche ca. 25mm breit und 50mm lang ist. Die zweite Karte ist die Karte mit den Komponenten und dem ISA Steckplatz.
Diese ist ungefähr 30 mm breit und 80 mm lang. Die beiden Karten sind durch ein 40-poliges Flachbandkabel verbunden, das 15 cm lang ist. Das Kabel ist so kurz, weil der ROM-Port nicht gebuffert ist und auf dem schnelleren Falcon Probleme verursacht, wenn es länger ist. Wenn ein längeres Kabel benötigt wird, kann man sich selbst eines in der entsprechenden Länge machen.

Es gibt verschiedene Optionen. Mancher wird kein Gehäuse benötigen, mancher wird keine ISA-Netzwerkkarte benötigen. Zurzeit werden Netzwerkkarten verwendet, die auf dem Realtek 8019 basieren.“
Zum Zeitpunkt dieses Artikels gibt es die EtherNEC über folgende Seite zu beziehen: Atari EtherNEC Order Form

Der Anschluss der EtherNEC ist kinderleicht. Einfach den ROM-Port-Adapter auf der linken Seite anstecken (die entsprechend beschriftete Seite nach oben) und ein Netzwerkkabel anschließen.

Dann geht es an Konfiguration:

benötigte Software (von einem Atari 1040STE ausgehend):
Sting: [wpfilebase tag=file id=82 tpl=simple /]
wdialog: [wpfilebase tag=file id=94 tpl=simple /]
XControl: [wpfilebase tag=file id=98 tpl=simple /]
qed: [wpfilebase tag=file id=71 tpl=simple /]
ftp Server: [wpfilebase tag=file id=33 tpl=simple /]
AFTP: [wpfilebase tag=file id=3 tpl=simple /]

Anleitung:
Auf diesen Seiten möchte ich darstellen, wie man einen Atari mit einer EtherNec Netzwerkkarte ins World Wide Web bringt, und was man überhaupt davon hat. Ich gehe davon aus, dass der geneigte Leser Grundkenntnisse des Betriebssystems TOS bzw. seiner Derivate hat.

Zunächst einmal braucht man einen 68k-Atari, also ST, TT oder Falcon. Zwei MB Speicher sollten schon drin sein, ansonsten kann man nach der Einrichtung kaum etwas mit dem Rechner anfangen. Dann benötigt man ein EtherNEC, das aus einer NE2000 kompatiblen ISA Netzwerkkarte mit Realtek 8019 Chipsatz sowie einem Adapter für den Rom-Port des Atari Computers besteht. Der einzige Atari, den man damit nicht ins Netz bekommt, ist das ST-Book.

An Software benötigt man den TCP/IP-Stack Sting, den Netzwerkkartentreiber (enec.stx, enec3.stx) aus dem Ethernet-Paket sowie den Editor qed oder einen beliebigen anderen Editor, der echte Tabs setzen kann. Dann sollte man noch Entpacker für Zip- und LZH-Archive auf dem Rechner haben. Wenn man TOS ohne Multitasking benutzen möchte, muss noch die Systemerweiterung wdialog.prg installiert werden. Zuletzt sollte auch noch Xcontrol installiert sein.

Das EtherNEC wird an den Rom-Port des Ataris gesteckt. Nun kann man den Rechner starten.
Auf dem Bootlaufwerk erstellt man die Ordner ‚auto‘ und ‚gemsys‘. Ich schlage vor, dass noch ein weiterer Ordner ‚daten‘ für die gepackten Dateien verwendet wird. Außerdem empfiehlt es sich, die Anwenderprogramme in einen eigenen Ordner, z.B. ‚apps‘ zu legen.
Das Sting-Paket wird ausgepackt und die Dateien aus dem entpackten Auto-Ordner nach c:\auto\ verschoben. Die Ordner ’sting‘ und ‚cpx‘ legt man nach c:\gemsys\.
Aus dem Ethernet-Paket zieht man sich nur die Datei enec.stx (für 68000 Ataris) oder enec3.stx (für 68030 Ataris) und legt sie in c:\gemsys\sting\. Damit sind die notwendigen Dateien für die Nutzung von TCP/IP an Ort und Stelle.

Als Nächstes startet man nun den Editor qed (oder welchen man diesem vorzieht), mit dem einige Dateien verändert werden:
Erstens wird in der Datei c:\auto\sting.inf der Pfad c:\gemsys\sting\ eingetragen.
Zweitens wird in der Datei c:\gemsys\sting\route.tab die Zeile 0.0.0.0[TAB]0.0.0.0[TAB]EtherNet[TAB][Ip-Addresse des Routers] eingetragen. Die Tabs müssen echte Tabs sein, sonst wundert man sich hinterher, wenn es nicht läuft. Andere Zeilen werden durch Setzen eines ‚#‘ auskommentiert.
Drittens wird in der Datei c:\gemsys\sting\default.cfg der Eintrag NAMESERVER = [Ip-Addresse des Nameservers] verändert.
Nun öffnet man im Kontrollfeld das Modul Sting Port Setup und wählt die Verbindung ‚Ethernet‘ aus. Dort wird als IP-Adresse eine Adresse innerhalb der IP-Range, die der Router verwaltet, eingetragen. Als Subnet Mask setzt man den Wert ‚255.255.255.0‘. Das Kästchen ‚active‘ sollte einen Haken bekommen. In ‚General‘ wird noch die Hardware ‚NE2000‘ ausgesucht.

Zur Datenübertragung habe ich mir auf meinem NAS einen FTP-Server eingerichtet, auf den ich mit AFTP zugreife. Mit FTP_SRV ist auch möglich, den Atari als FTP-Server zu verwenden und Daten direkt mit Filezilla hochzuladen.

Man kann auch über den DOS-Prompt Daten hochladen. Hier erreiche ich im Moment auf meinem 1040 STE ca. 11,5 KB/sec 🙂
Als ich Filezilla als FTP-Programm in Zusammenarbeit mit FTP_SRV auf dem Atari verwendet habe, hatte ich große Probleme, Dateien zu übertragen. Dann bin ich im Atari-Forum auf einen Hinweis gestoßen und testet den TotalCommander. Auch dieser hatte anscheinend Probleme – bei der Überprüfung der Dateigröße hat er immer nachgefragt. Wenn man aber in der TC-Datei „wcx_ftp.ini“ in der Sektion für den „Atari-Server“ die Zeile „SpecialFlags=32“ einfügt – funktioniert der Upload ohne Probleme!

Atari EtherNEC - Seitenansicht
Atari EtherNEC – Seitenansicht
Atari EtherNEC - Rückansicht

Atari EtherNEC - Seitenansicht
Atari EtherNEC – Seitenansicht
Atari EtherNEC - Bootscreen mit StinG am Schluss
Atari EtherNEC – Bootscreen mit StinG am Schluss
Atari EtherNEC - angeschlossen an 1040 STE
Atari EtherNEC – angeschlossen an 1040 STE
Atari EtherNEC - angeschlossen an 1040 STE
Atari EtherNEC – angeschlossen an 1040 STE
Atari

Retro: neu eingetroffen – Atari Portfolio

Jungsi 29. November 2012 1 Min. Lesezeit
Atari Portfolio
Atari Portfolio

Man kann es kaum glauben. Aufgrund eines Artikels in der „Biete“-Abteilung in einem Atari-Forum bin ich auf etwas Seltenes gestoßen: ein originalverpackter, nagelneuer, unbenutzter Atari Portfolio – Modell: HPC006. Das Gerät stammt aus einer Museumsauflösung.

Ab diesem Modell wurde das BIOS von Version 1.072 auf Version 1.3 umgestellt.

Ich werde in der nächsten Zeit meine alten Tipps & Tricks zum Atari Portfolio nach und nach „ausgraben“. Das Gerät bleibt nun erst mal noch im Karton. 😉

Atari Portfolio HPC006
Atari Portfolio HPC006
Atari

Retro: Atari – Zubehör neu aufgelegt

Jungsi 25. November 2012 2 Min. Lesezeit
HXC SD Floppy Emulator
HXC SD Floppy Emulator

Aufgrund der hohen Nachfrage hat sich ein polnischer Tüftler bereit erklärt die UltraSatanDisk (SD-Karten Leser) und die NetUSBee neu aufzulegen. Der Entwickler Lotharek hat sich  versichert, die Erlaubnis der Original-Entwickler für den Nachbau zu haben. Lotharek hat sich im Sinclair-Bereich schon einen guten Namen gemacht mit dem DivIDE 2k11 (hab ich auch von ihm bezogen) und auch dem HXC-Floppy Emulator.
Einen Hinweis auf die beiden Atari-Geräte hat er bereits auf seiner Homepage. Lt. einem Gerücht soll die UltraSatan bereits vor Weihnachten (2012 🙂 ) verfügbar sein, die NetUSBee etwas später.
Wäre schön, wenn es diese beiden Geräte wieder zu kaufen geben würde (in ausreichender Stückzahl). In den entsprechenden Atari-Foren haben sich schon zahlreiche User gemeldet, welche zum Teil mehrere Stücke von den Geräten haben wollen.
In einem weiteren Forum hat sich ein Entwickler zu Wort gemeldet, der neben den beiden genannten Geräten auch noch andere Erweiterungen anbieten will (Grafikkarten, Beschleuniger-Boards, IDE-Adapter usw.)
Auch der bekannte Entwickler Rodolphe Czuba will anscheinend bald eine neue Karte für den Atari Falcon anbieten: CTX60 – diese basiert auf der MC68060 CPU (100 Mhz)
So wie es aussieht, tut sich demnächst wieder einiges auf dem Zubehör-Markt. 🙂

Atari

Retro: Atari – GigaFile nun verfügbar!

Jungsi 23. November 2012 1 Min. Lesezeit
GigaFile - Version mit Gehäuse
GigaFile – Version mit Gehäuse

Nach längerer Entwicklungszeit ist endlich die „GigaFile SD-Card Festplatte“ für die Atari-Rechner verfügbar. Die Platine ist sowohl für den Betrieb am ACSI als auch am SCSI-Anschluss der Atari-Reihe ausgelegt. Die Konfiguration für den jeweiligen Betrieb an den beiden Schnittstellen erfolgt durch das Anschlusskabel oder einen entsprechenden Adapter. Als Speichermedium lässt sich die gesamte Bandbreite an SD-Karten verwenden – SDSC, SDHC oder SDXC.
Die GigaFile wird es mit und ohne Gehäuse (sieht richtig gut aus!) geben.
Für den Betrieb der GigaFile wird der HDDRIVER von Uwe Seimet in der Version 8.45 oder höher empfohlen. Das sieht mir nach einem schönen Stück Technik aus Deutschland aus. Mein Testexemplar ist schon bestellt und ein Artikel folgt wenn ich es ausreichend testen konnte.
Bestellen kann man die GigaFile im Shop der Inventronik GmbH: Shop

Hardware

Raspberry PI: News

Jungsi 18. November 2012 3 Min. Lesezeit

Raspberry Pi
Raspberry Pi

Nachdem die Projekte mit meinem PI erst Mal abgeschlossen sind und ich im Moment immer noch auf die Lieferung meines zweiten PI aus England warte, verfolge ich zur Zeit vor allem die News rund um den kleinen Computer.
Hier mal eine kurze Zusammenfassung der interessantesten Nachrichten/Projekte:
Solarmodul für den Raspberry:
Ein findiger Entwickler hat ein kleines Solarmodul entwickelt, welches ein Akkupack speist. Das alles passt zusammen mit dem Pi in ein Gehäuse (die entsprechenden Aussparungen für die Anschlüsse des Pi sind vorhanden). Man packt den Pi also einfach in das Gehäuse steckt den Stromanschluss des „Solar Charger“ in den PI und stellt das ganze in die Sonne. Evt. werde ich das in der nächsten Zeit mal testen 😉 Der Solar Charger kostet mit Versandkosten (ohne Akkus) 27,99 Pfund.
Erhältlich ist das unter cottonpickersplace.com
Neues SD Karten Image:
Seid dem 30.10.2012 gibt es ein neues offizielles Raspbian „wheezy“ Image. Damit wird das Image an die nun verfügbaren 512MB Modelle angepasst. Zu finden auf der offiziellen Downloadseite: Raspberrypy.org
Picade:
Dadurch wird der Raspberry zu einem Minispielautomaten. Das Gehäuse (inkl. der beleuchteten Buttons und den Steuerknüppeln) wird es in zwei unterschiedlichen Größen geben – Picade (12“ Bildschirm) – Picade mini (8“ Bildschirm). Der Bildschirm ist natürlich mit dabei – dabei ist es so aufgebaut dass der Bildschirm auch für einen „normalen“ Rechner verwendet werden kann. Zur Zeit ist der Picade noch nicht zu habe – er wird über „Kickstarter“ in England „finanziert“, wobei das Grundkapitalziel schon erreicht ist (32.768 Pfund). Der Picade wird ab ca. 160 Pfund zu haben sein, der Picade mini ab 112 Pfund (zzgl. Versandkosten). Wobei noch zu beachten ist, das nur die Teile geliefert werden und man das Gerät selbst „bauen“ muss 🙂 Hier der Link: Picade: The arcade cabinet kit for your mini computer
RISC OS:
Ab sofort ist auch das RISC OS für den RasPi in einer offiziellen Version verfügbar. Das Betriebssystem das in das Jahr 1987 zurückverfolgt werden kann ist speziell für ARM-Prozessoren und somit auch optimal für den RasPi. Hier der wikipedia-Eintrag: RISC OS
Der Download ist ebenfalls auf der offiziellen Raspberry Seite zu finden: Raspberrypy.org
Im RISC OS Shop gibt es eine fertige SD-Karte mit dem System zu kaufen. Außerdem gibt es auch ein Karte mit vielen eigentlich kommerziellen Programmen für 35 Pfund.

Retro

Retro: Sinclair QL – Diskettenlaufwerk

Jungsi 16. November 2012 6 Min. Lesezeit
Sinclair QL Diskettenlaufwerk
Sinclair QL Diskettenlaufwerk

Nachdem ich vor einigen Jahren einen Sinclair QL mit zwei Diskinterfaces ersteigert hatte, habe ich mir vorgenommen diese auch zu nutzen. Durch Zufall bin ich dann auf einen Spezialisten in Belgien gestoßen (Danke Ben!), der noch Diskettenlaufwerke für diese Computer bastelt. Zusammen mit Rich Mellor haben wir dann herausgefunden, welches Laufwerk benötigt wird. Das gelieferte Doppeldiskettenlaufwek macht einen sehr professionellen Eindruck und wird zusammen mit dem passenden Floppykabel und einem Netzteil geliefert. Die Laufwerke können DD-Disketten mit 720 kB beschreiben. Bei evtl. vorhandenen HD-Disketten kann zur Verwendung vorher das Diskettenloch mit einem Klebestreifen zugeklebt werden, dann können auch diese verwendet werden.

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Literatur

Literatur – Codex Alera

Jungsi 11. November 2012 2 Min. Lesezeit

Nachdem ich nun den aktuellen Band der Reihe gelesen habe, die mich einige Zeit beschäftigt hatte, muss ich nun mal ein Lob loswerden.
Diese Reihe ist meiner Meinung nach eine echte Bereicherung für jeden Fantasy-Fan. Hier wurde von dem englischen Autor Jim Butcher eine komplexe Welt erschaffen. Hier gibt es Intrigen, viele Fantasy Elemente (vor allem das fein ausgedachte Elementarwirken in allen seinen Formen) und sympathische Helden. Manch einer könnte nun behaupten dass ihn der Hauptfeind (die Vord) an die Borg aus der Star Trek Reihe erinnern oder wie mich an den SF-Klassiker Starship Troopers, das spielt aber eigentlich kein Rolle, da sie in die Story so gut integriert sind, dass mir das erst zum Schluss aufgefallen ist.

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Atari

Retro: Atari SatanDisk

Jungsi 9. November 2012 4 Min. Lesezeit
Atari SuperSatanDisk
Atari SuperSatanDisk

Die Atari SatanDisk ist ein HDD , welches es erlaubt SD oder MMC-Karten am ACSI-Anschluss der ST Reihe zu betreiben. Das Interface sollte mit dem STFM (TOS 1.02), STE (TOS 2.06), Mega ST1 (TOS 1.02) und Mega STE (TOS 2.05) zusammen mit dem HDDriver funktionieren. MMC/SD-Karten sind auf 1 GB Karten beschränkt – es könnten zwar größere benutzt werden, aber man kann nur 1 GB benutzen. Meine Version der Disk ist die SuperSatan. Mehr zur UltraSatan siehe weiter unten. Die SuperSatan benötigt ein eigenes Netzteil und natürlich ein Kabel für den ACSI-Anschluss.

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Sinclair QL

QL Diskettenlaufwerk

Jungsi 8. November 2012 1 Min. Lesezeit

So, wieder ist etwas bei mir eingetroffen. Dieses Mal ist es ein Doppeldiskettenlaufwerk für den Sinclair QL. Durch Zufall bin ich auf einen User aus Holland gestoßen, der solche Laufwerke noch herstellt/auf Lager hat. Nach einigen Nachforschungen (Danke an Rich Mellor von sellmyretro.com 🙂 ), konnten wir davon ausgehen, dass ich ein Laufwerk benötige, das zum Shugart-Bus kompatibel ist. Nach der Bestellung dauerte es nur ein paar Tage, bis das Paket eingetroffen ist. Den Test und erste Schritte gibt es in einem eigenen Artikel.

Atari

Retro: neu eingetroffen – Atari EtherNEC

Jungsi 6. November 2012 1 Min. Lesezeit
Atari EtherNEC
Atari EtherNEC

Heute ist endlich nach einiger Wartezeit die neue „Netzwerkkarte“ für meine Ataris eingetroffen! Dieses Modul entstand durch ein Hardwareprojekt aus dem Jahr 2002 des deutschen Bastlers Dr. Thomas Redelberger. Das Hardware-Layout stammt von dem Engländer Lyndom Ansdom. Die Atari EtherNEC besteht im Grunde aus drei Komponenten. Die Karte für den ROM-Port, eine Platine mit dem ISA-Steckplatz und der passenden ISA-Ethernet-Karte.
Mehr dazu gibt’s, wenn ich das EtherNEC testen konnte. Vermutlich an meinem Atari 1040 STE!

Retro

Retro: Sinclair QL

Jungsi 2. November 2012 2 Min. Lesezeit
Sinclair QL
Sinclair QL

Der Sinclair QL (Quantum Leap) ist 1984 erschienen und sollte ein revolutionärer Durchbruch sein. Er sollte der erste 32-Bit Home-Computer sein, der unter 400 Pfund kostet. Es wurden große Dinge versprochen – zwei interne Microdrives, Multitasking, Netzwerk, 128 Kb Speicher.
Leider wurde der Rechner viel zu früh angekündigt und war lange nicht lieferbar. Danach gab es noch große Probleme mit den ausgelieferten Geräten. Außerdem hatte sich Sinclair mit diesem tollen Stück Technik verrechnet – die anderen 16Bit-Systeme boten grafische Oberflächen, mehr Speicher, normale Floppys und keinen verkrüppelten Prozessor.

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Retro

Retro: Sinclair ZX81 aufmotzen – ZX81SCP

Jungsi 1. November 2012 2 Min. Lesezeit
ZX81SCP - Platine
ZX81SCP – Platine

Durch das Stöbern in einigen Foren bin ich wieder auf ein nettes kleines Bauteil gestoßen, mit dem ich einen meiner alten Computer wieder etwas updaten kann 🙂
Dabei handelt es sich um eine kleine Platine, die in den ZX81 eingebaut ist und diesen mit einem Composite Video Ausgang versorgt. Mit diesem Anschluss verbundene Fernseher haben dann ein gestochen scharfes Bild (sogar auf meinem großen LCD-Fernseher). Das Bild ist bei weitem nicht mehr vergleichbar mit dem unscharfen Bild, welches durch den Antennen-Anschluss geliefert wird.

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Retro

Retro: Sinclair QL – Tastatur Membrane tauschen

Jungsi 28. Oktober 2012 3 Min. Lesezeit
Sinclair QL
Sinclair QL

Mein Sinclair QL funktioniert eigentlich ganz gut – nur ein Teil musste dem Alter inzwischen Tribut zollen: die Tastatur. Nicht mehr alle Tasten reagierten auf eine Eingabe. Nach einem kurzen Blick in das Gehäuse war die Ursache schnell festgestellt. Die Flachbandkabel welche die Tastatur Membrane mit der QL Platine verbinden, waren auf Grund des Alters porös geworden und abgerissen.
Zum Glück gibt es Spezialisten für Retro Computer wie SellMyRetro, welche solche Tastatur Membrane auch heute noch anbieten. Diese sind allerdings kein Bestand der 20 Jahre alt ist sondern neu produziert. Daher ist die Sicherheit gegeben, dass die Tastaturen einige Zeit überstehen 😉

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Hardware

Raspberry Pi – Teil 6: MPD

Jungsi 24. Oktober 2012 4 Min. Lesezeit

Raspberry Pi
Raspberry Pi

Heute gibt’s eine kleine Anleitung um den MPD (Music Player Daemon) auf dem Raspberry Pi zum Laufen zur bringen. Am einfachsten wieder mal über ein Terminalfenster die Software installieren:

sudo apt-get install mpd mpc

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Hardware

Raspberry Pi – Teil 5: Airplay

Jungsi 22. Oktober 2012 3 Min. Lesezeit

Raspberry Pi
Raspberry Pi

Für alle die mit dem Begriff nichts anfangen können: Ihr habt vermutlich kein Gerät von Apple 😉 Erklärung ohne Scherz in Kurform: Airplay ist eine Schnittstelle zur kabel losen Übertragung von Inhalten von iOS– und OS X-Geräten auf Airplay-fähige Empfängergeräte wie Lautsprecher, AV-Empfänger und Stereosysteme oder Fernseher.
Auf Grund eines kleinen Artikels kam bei mir die Idee auf, ob das nicht auch der RasPi könnte. Nach etwas Suchen fand ich auch eine für mich verständliche Anleitung wie man das einfach lösen könnte 😉 – Quelle: Raspberry Pi Forum
Ich habe meine Test auf einem normalen Raspbian System gemacht. Entweder man gibt die Befehle direkt am RasPi in ein Terminalfenster ein oder man loggt sich vom PC aus per Putty in den Raspy ein und gibt dort die nötigen Kommandos ein.
1. Paktelisten aktualisieren

sudo apt-get update

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