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Tag 13: Flam – Oslo

Da wir gegen Mittag in Oslo sein sollten, machten wir uns so bald wie möglich auf den Weg dorthin. Bedingt durch das Wetter (Niselregen) und die erlaubte Höchstegeschwindigkeit von 80 km/h gar nicht so einfach die 250 km pünktlich zu schaffen 😉 Leider war uns der Wettergott an diesem Tag nicht mehr ganz so hold. Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, wäre die Strecke sicher interessanter gewesen – so war sie aber leider etwas ermüdend. Hinzu kam auch noch, dass der Verkehr Richtung Oslo wieder zugenommen hat. Am Schluss kamen wir dann aber sehr pünktlich bei der Fähre an – das „Einchecken“ ging wieder ohne Problem von statten. Allerdings standen dieses Mal wesentlich mehr Motorräder zum Transport bereit. Nachdem die Bikes wieder sicher verzurrt waren, konnten wir den Tag bei einem tollen WM-Spiel (Sieg gegen Argentinien) in der Kneipe ausklingen lassen.

Tag 1 und 2: Anreise [Norwegen]

Die Planungen zu dieser Tour haben bereits im Jahr 2009 begonnen. Der Kontakt zu unserem Reiseveranstalter Feelgoodreisen wurde auf der Imot 2009 in München geknüpft. Nachdem dann der ungefähre Reisepreis feststand wurde die Reise beschlossen und mit Feelgood die Details vereinbart (zusätzlich die Fähre für die Anreise und ein zusätzliches Hotel am Anfang in Norwegen), so dass die Reise 1.600 € zzgl. 400 € für den DB-Autozug / Person kostete. Man kann sich nur bei Feelgood für die exzellente Vorbereitung (Kartensets und Reisedetails für alle Fahrer) bedanken. Bei keinem Hotel gab es Probleme mit den Hotelgutscheinen. Die Hotels waren bis auf zwei kleine Ausnahmen sehr ok. Bedanken muss man sich auch für die hervorragende Unterstützung bei dem technischen Defekt den wir bei einem Motorrad hatten. Hier reagierte der Mitarbeiter an der Hotline (Sonntags) sehr schnell und kompetent und stand mit Tips und als Dolmetscher zur Verfügung. Als Fazit kann man diese Reisefirma uneingeschränkt empfehlen!

Teilnehmer und Ihre Maschinen

  • Leguan alias Dany: Kawasaki Z 1000
  • Mitternacht alias Manu: Kawasaki Z 750
  • Powerslide alias Franz: Suzuki B-King
  • Gelati alias Gerhard: Kawasaki ZX-10R
  • Ninjapezi alias Volker: Kawasaki ZX-10R
  • Jungsi alias Gerhard: Aprilia Tuono Factory

 

Anreise erfolgte via DB-Autozug (München – Hamburg) und Color-Line-Fähre (Kiel – Oslo). Die Anreise hat an einem Montag abends gegen 22 Uhr mit der Abfahrt des DB-Autozugs vom Bahnhof München-Ost begonnen. Von den Bahn-Mitarbeitern haben wir pro Motorrad vier Schlaufen bekommen die wir befestigen mussten (2 an den Gabeln und 2 an den Halterungen für die Soziusfußrasten). An diesen Schlaufen hat dann die Bahn die Motorräder befestigt nachdem sie vorne und hinten die Räder noch fixiert hatten. Das Gepäck konnte auf den Motorrädern verbleiben wenn es gut genug gesichert ist. Das ist auch empfehlenswert, da die Kabinen sehr eng sind und man kaum Gepäck unterbringt. In Hamburg sind wir gegen 08 Uhr morgens dann angekommen und machten uns nach der Entladung gegen 08.45 langsam auf den Weg nach Kiel. In Kiel am Fährhafen angekommen erhielten wir nach Prüfung unserer Reiseunterlagen sofort sämtliche Unterlagen für die Fähre (Zimmerschlüssel, Gutscheine für Essen usw.). Als wir mit den Motorrädern an Bord waren erhielten wir von den Mitarbeitern einen Spanngurt mit dem wir das Motorrad an den dafür vorgesehenen Halterungen – quer über den Sattel – befestigen konnten. Die Zimmer waren nicht riesig aber sehr ordentlich. Die Fähre war mehr ein Kreuzfahrtschiff mit allem was man sich wünschen kann. Die Fähre legte dann gegen 14 Uhr pünktlich in Richtung Oslo ab.