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Michael Kafke

Freak-Out [Commodore Amiga]

Freak-Out - Startscreen
Freak-Out – Startscreen

Freak-Out
Autor: Michael Kafke u.a.
Jahr: 2025
System: Commodore Amiga 500
Bezugsquelle

Breakout-Klone gibt es auf dem Amiga einige – aber nur wenige schaffen es, das vertraute Prinzip wirklich weiterzuentwickeln. Freak Out (bzw. Freak-Out) aus dem Jahr 2025 gehört genau in diese Kategorie. Der kommerzielle Titel von Media-X, veröffentlicht von APC&TCP, kombiniert klassisches „Bat & Ball“-Gameplay mit Story, Koop-Modus, Level-Shop und Editor – und zeigt gleichzeitig, wie lebendig die Amiga-Szene auch heute noch ist.

In diesem Artikel schaue ich mir an, was Freak Out spielerisch bietet, welche technischen Anforderungen es hat und ob sich die Boxed-Version für Sammler lohnt.

Hintergrund und Entstehung

Freak Out wurde von Media-X entwickelt – mit Michael Kafke (siehe auch: ASM – Das Computerspiel) als Programmierer, Matthias Jakisch für die Grafiken sowie Chris Hülsbeck und Simone Bernacchia für den Soundtrack. Veröffentlicht wird das Ganze von APC&TCP, die seit vielen Jahren für neue Amiga-Software und das Magazin Amiga Future bekannt sind.

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ASM – Das Computerspiel [Commodore Amiga]

ASM - Das Computerspiel - Vorderseite
ASM – Das Computerspiel – Vorderseite

ASM – Das Computerspiel
Autor: Michael Kafke/David Schwen/ Ronald Voß
Jahr: 1991/2023
System: Commodore Amiga
Homepage

Die ASM – Aktueller Software Markt – war in meinen frühen Computerjahren die bedeutendste Zeitschrift. Sie berichtete regelmäßig über Spiele – u. a. für den Commodore 64, Sinclair Spectrum, Schneider CPC und später auch für den Commodore Amiga und Atari ST. Im Jahr 1991 kam bei der ASM die Idee eines Wettbewerbs auf, bei dem die Leser ein Grafikadventure entwickeln sollten, in dem die Redakteure zu Spielfiguren werden. Aus diesem Anlass kreierten die beiden Teenager Michael Kafke und Daniel Schwen, die sich kurz zuvor kennengelernt hatten, die erste Version ihres Spiels. Als Inspirationsquelle diente ihnen ein ASM-Sonderheft mit einem Artikel namens „Ein Tag in der Redaktion“. Michael war für den Programmcode zuständig und Daniel für die Grafiken. Sie hatten sechs Monate Zeit für die Entwicklung, verloren jedoch nach zwei Monaten aufgrund eines Virus alle Daten. Als die Abgabefrist näher rückte, wurde es eng mit der Zeit, und Michael musste am letzten Tag noch Fehler beheben.

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