Videopac+ G7400
Das Philips Videopac+ G7400 ist nun auch in die Sammlung eingezogen. Der Nachfolger des G7000 wurde 1983 in Europa in kleinen Stückzahlen auf den Markt gebracht. In England und den USA wurde das Gerät nicht mehr veröffentlicht, auch wenn es für Amerika als Odyssey³ Command Center geplant war – es wurde sogar auf der Consumer Electronics Show 1983 vorgestellt, und Prototypen existierten bereits. Leider beendete der Zusammenbruch der Videospielbranche alle Pläne – u.a. war es geplant, 50 weitere Spiele auf den Markt zu bringen, sowie Zubehör wie ein 300-Baud-Modem, einen Sprachsynthesizer und sogar ein Laserdisc-Interface.
Die Konsole kann drei Arten von Spielen darstellen: normale G7000-Spiele, spezielle G7000-Spiele mit zusätzlichen „hochauflösenden“ Hintergründen, die nur auf dem G7400 zu sehen sind, und spezielle G7400-Spiele mit „hochauflösenden“ Sprites und Hintergründen.
Gegenüber dem Vorgänger wurde die Tastatur etwas verändert, ein Ein-/Ausschalter kam hinzu und die Joysticks können abgesteckt werden.
Der G7400 war hauptsächlich in Westeuropa erhältlich, mit einem Vertriebsschwerpunkt in Frankreich über das dortige Philips-Handelsnetzwerk. In Deutschland ist die Konsole daher heute vergleichsweise selten zu finden. Eine technisch interessante Lizenzversion wurde in Frankreich von Brandt Electronique unter dem Namen Jo7400 vertrieben – diese war flacher gebaut als das Original.
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