Im Gespräch mit Team Moritz: Sebastian Braunert über Moritz, ZXAMAZE und The Prisoner
Nach Jahren des digitalen Kontakts habe ich Sebastian Braunert endlich persönlich getroffen – bei einem Besuch in Stuttgart, bei dem ich nebenbei auch gleich einen Kofferraum voller Retro-Hardware mitnehmen durfte. Zwischen dem Sortieren von Kisten blieb Zeit für ein Interview, das erste in dieser Form auf jungsi.de. Sebastian hat sich bereit erklärt, für das gesamte Team zu sprechen. Als kleines Extra sind mit mir auch ein paar echte Raritäten aus der Moritz-Historie nach Simbach gereist – dazu am Ende mehr.
Jungsi: Wie bist du eigentlich zum Computer gekommen?
S.B.: Mein allererster eigener Rechner war gar kein Sinclair, sondern ein Commodore VC20 – ein Weihnachtsgeschenk. Die Tastatur hat mich damals restlos begeistert. Zum Spectrum kam ich über meinen Onkel, der einen ZX Spectrum mit der berühmten Gummitastatur besaß und mir Sachen wie Manic Miner und Jet Set Willy gezeigt hat. Das hat mich nicht mehr losgelassen, auch wenn mein Umfeld – Commodore-lastig, inklusive meiner eigenen Eltern – wenig Verständnis für den seltsamen Rechner ohne Musikchip hatte.
