Hier nun Teil zwei meines Motorrad-Urlaubs in Irland 2013.
Die Fähre legte pünktlich im Hafen an, und wir konnten von Bord gehen – der Himmel war leicht bewölkt. Zuerst versammelten wir uns, um die Tour festzulegen, und trafen dabei einen armen Motorradfahrer, dem aus seiner ER5 das Benzin ausgelaufen war. Danach riefen wir uns noch einmal ins Gedächtnis, dass wir auf der linken Straßenseite fahren mussten. Rückblickend muss ich sagen, dass das Fahren so gar nicht so schlimm war, wie ich es erwartet hatte. Wenn man defensiv fährt und lieber einmal anhält, statt blind loszufahren, klappt das sehr gut. Und wenn man in Kreisverkehren fleißig nach rechts schaut statt nach links, kann fast nichts mehr schiefgehen. 🙂
Zunächst führte uns die Route von Rosslare über die N25 nach Wexford und Waterford bis nach Tramore. An der Küste entdeckten wir einen kleinen Imbiss, in dem wir unsere erste Mahlzeit in Irland genossen – für mich gab es Fish & Chips 😉 Leider hatte sich der Himmel in unserer Fahrtrichtung tiefschwarz verfärbt. Zum Glück war das Wetter dann doch besser als erwartet – wir fuhren ein Stück auf Nebenstraßen entlang der Küste und konnten die ersten typischen irischen Straßen mit ihren grünen Wänden links und rechts erleben. 🙂 Wir passierten einen herrlichen Sandstrand und hatten fantastische Ausblicke auf die ersten wilden Küstenabschnitte. Da es schon recht spät war, entschieden wir uns für eine direkte Strecke nach Killarney. Der Weg führte über Cork nach Macroom, und am frühen Abend erreichten wir ohne Probleme unser erstes Hotel, die „Old Wired Lodge“. Für unsere Motorräder gab es einen schönen, überdachten Parkplatz hinter dem Hotel. Das Einchecken verlief reibungslos, sodass wir schnell unsere sehr schönen Zimmer beziehen konnten.
Am späten Abend spazierten wir ins Zentrum von Killarney, um die ersten typischen Pubs zu erkunden. Da wir etwas später unterwegs waren, waren die meisten Lokale bereits gut gefüllt. Schließlich fanden wir einen Platz in einem Pub (Eviston House Hotel in Killarney – Danny Mann Pub), über den es im Hotel schon einen Prospekt gab und in dem Live-Musik gespielt wurde. Die Musik war zwar etwas laut, aber ansonsten sehr angenehm – für mich gab es gleich ein typisch irisches Gericht: Irish Stew. Der Eintopf war reichlich und sehr lecker, den muss ich wohl auch mal zu Hause ausprobieren 😉 Nachdem die Musik verstummt war, zogen wir uns an die Bar zurück und genossen noch ein paar Getränke – bis 23 Uhr konnte man bestellen. Nach einem schönen ersten Tag in Irland machten wir uns schließlich auf den Rückweg zum Hotel.















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