Philips CDI 450
Die “CD Interactive” wurde ursprünglich 1987 angekündigt, erschien jedoch erst 1991 auf dem Markt. Die lange Wartezeit kostete das Gerät seinen technologischen Vorsprung. Neben CD-i-Discs konnte die Konsole auch Audio-CDs, Photo-CDs und Picture-CDs abspielen – die Marktpositionierung zwischen Multimedia-Player und Spielekonsole blieb jedoch von Anfang an unklar.
Für die Filmwiedergabe war eine zusätzliche MPEG-Cartridge notwendig, die separat erworben werden musste. Das Spieleangebot war überschaubar – nennenswerte Titel wie The 7th Guest, Voyeur und Burn Cycle erschienen erst Mitte der 90er Jahre. Bekannt ist die CD-i heute vor allem für die lizenzierten Zelda- und Mario-Spiele, die aufgrund ihrer ungewöhnlichen Produktion Kultstatus erlangt haben. 1998 stellte Philips die Konsole ein.
Mehr zum Philips CD-i 450 und meiner persönlichen Geschichte mit dem Gerät gibt es im Blogartikel.
| Veröffentlichung: | 1994 |
| Prozessor: | 16/32-bit SCC68070 mit 15,5 MHz |
| Video: | SCC66470 später MCD 212 |
| Audio: | MCD 221 |
| RAM: | 1MB |
| Farben: | 16,7 Millionen davon 32768 gleichzeitig auf dem Bildschirm |
| Auflösung: | 384 × 280 bis 768 × 560 |
| Betriebssystem: | CD-RTOS |




