Sega Mega Drive

Sega Mega Drive
Sega Mega Drive

Mit dem Mega Drive läutete Sega 1988 in Japan die 16-Bit-Ära ein und lieferte damit die wohl schärfste Herausforderung, der sich Nintendo je stellen musste. Der auf dem Motorola 68000 basierende Prozessor ermöglichte flüssige Sprites, satte Scrolling-Effekte und Arcade-nahe Portierungen — genau das, was die Spieler wollten. In Europa erschien das Gerät 1990 unter dem Namen „Mega Drive“, in Nordamerika als „Genesis“. Der legendäre Konsolenkrieg zwischen Mega Drive und SNES prägte eine ganze Spielergeneration und befeuerte beide Hersteller zu Höchstleistungen. Segas aggressives Marketing mit dem Slogan „Genesis does what Nintendon’t“ traf einen Nerv, und mit Titeln wie Sonic the Hedgehog, Streets of Rage und Mortal Kombat baute Sega ein treues Publikum auf. Über 30 Millionen verkaufte Einheiten weltweit bezeugen, dass der Mega Drive mehr als nur ein würdiger Gegner war.

Veröffentlichung:1987
verkaufte Einheiten:> 30.000.000
Prozessor:16-Bit Motorola 68000 16 Bit-Prozessor mit 7,67 MHz (NTSC), 7,60 MHz (PAL); Zilog Z80a mit 3,58 MHz (NTSC), 3,55 MHz (PAL)
RAM:64KiB
Video-RAM:64 KiB
Grafikauflösung:320 × 224 (NTSC), 320 × 240 (PAL), 40 × 28 Textmodus
Farbpalette:512 Farben (RGB, 3 Bit pro Farbkanal); max. 64 gleichzeitig
SoundchipYamaha YM2612 6 channel FM @ 4 MHz; 4-Kanal Texas Instruments PSG (Programmable Sound Generator) SN76489
Speichermedien:Module, mit dem Mega-CD auch CD-ROMs
Sprites:maximal 80
Sega Mega Drive 2
Sega Mega Drive 2 – 1993
Arcade Power Stick
Sega Mega Drive Controller Pad
Pro Action Replay 2