Sega Dreamcast

Sega Dreamcast

Der Dreamcast war Segas letzter großer Versuch — und in vielerlei Hinsicht seiner Zeit voraus. Als erste Konsole mit eingebautem Modem und Online-Spielfähigkeit ab 1998 skizzierte er eine Zukunft des vernetzten Gamings, die erst Jahre später Realität wurde. Das Gerät startete stark: Die Hardware war leistungsfähig, die Spielebibliothek überzeugte von Beginn an mit Titeln wie Sonic Adventure, Shenmue und dem weltweit ersten offiziellen Online-Rollenspiel Phantasy Star Online. Doch der Schatten von Sonys PlayStation 2-Ankündigung und das mangelnde Vertrauen der Verbraucher nach dem Saturn-Desaster setzten dem Dreamcast früh zu. 2001 stellte Sega die Produktion ein und zog sich aus dem Konsolengeschäft zurück — ein Ende, das viele Fans bis heute bedauern. Der Dreamcast hat posthum Kultstatus erlangt und gilt als eine der beliebtesten und innovativsten Konsolen aller Zeiten.

Hersteller:Sega
Modell:Dreamcast
Herkunft:Japan
Erscheinungsjahr:1998
Produktionsende:2001
Stückzahl:9.000.000
Prozessor:Hitachi SH-4 32-bit RISC
Taktfrequenz:200 MHz
RAM:16 MB RAM, 8 MB video RAM, 2 MB audio RAM
Betriebssystem:Windows CE
Grafikchip:100 MHz PowerVR2,
Farben:16,7 Millionen (24 Bit / „True Color“)
Anzeigemodi:640×480, technisch 1600×1200
Soundchip:67 MHz Yamaha AICA with 32-bit ARM7 RISC CPU core
Sound:64 channels
Laufwerk:GD-ROM-Laufwerk, Speicherkapazität 1,2 GB
I/O: