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Kanada 2024

Kanada 2024 – Tag 18: Osoyoos nach Kamloops

Jungsi 8. November 2024 2 Min. Lesezeit

Der 9. Juli war der heißeste Tag der Tour. Das war schon morgens beim Losfahren absehbar – um 10 Uhr war es bereits drückend warm, und die Landschaft nördlich von Osoyoos macht es einem nicht leichter: Die Similkameen Valley ist schön, keine Frage, aber das Okanagan im Hochsommer ist Halbwüste. Salbei am Straßenrand, goldbraune Hügel, kaum Schatten, die Straße flimmert. Weinberge links, Obstplantagen rechts, und irgendwo dahinter der Dunst der Hitze.

Schön zum Fahren trotzdem – diese breiten Täler haben etwas fast Amerikanisches, und der Highway läuft sich gut. Aber man trinkt viel. Sehr viel.

Irgendwo zwischen Penticton und Merritt dann die Erkenntnis, dass das Thermometer im Cockpit der Yamaha keine Übertreibung ist: 40 Grad. Das Display zeigt es nüchtern an, als wäre es die normalste Sache der Welt. In voller Motorradausrüstung ist das eine andere Kategorie von warm.

Kamloops liegt im Tal des Thompson River, umgeben von kahlen, braunen Hügeln – auch das keine Stadt, die durch besondere Kühle auffällt. Aber das South Thompson Inn östlich der Stadt war eine gute Wahl: ein älteres Anwesen direkt am South Thompson River, große Wiesen, Weidenbäume, Kanadagänse auf dem Rasen. Ruhig, grün, sehr viel angenehmer als die Innenstadt bei dieser Hitze.

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Kanada 2024 – Tag 17: Osoyoos

Jungsi 4. November 2024 2 Min. Lesezeit

Der 8. Juli stand unter einem anderen Vorzeichen: kein Gepäck packen, kein Routencheck, kein Helm. Einfach mal nichts.

Osoyoos ist dafür der richtige Ort. Die Stadt lebt im Sommer vollständig für den See und die Sonne, und man wird da schnell mitgezogen. Der Osoyoos Beach Walk am frühen Abend – ein breiter Weg direkt am Ufer, schattige Bäume, Bänke, im Hintergrund immer das Wasser und die nackten braunen Berge – ist genau das richtige Tempo für einen Ruhetag. Menschen schwimmen, paddeln, sitzen einfach rum. Die Hitze hat sich etwas gelegt, aber es ist immer noch warm genug, um das Hemd nicht zu brauchen.

Zum Abendessen dann das Owl Pub direkt am See – klassische Sportsbar mit Blick auf den Osoyoos Lake, Baseball auf allen Bildschirmen gleichzeitig, und eine dieser Sharing-Platten, bei denen man am Ende nicht mehr weiß, was man alles gegessen hat. Chicken, Nachos, Kartoffeln, diverse Saucen. Gut so.

Der Abschluss des Tages war dann unschlagbar: Sonnenuntergang über dem See, vom Balkon des Hotels aus. Orange, Rot, die Berge als Silhouette, ein paar Boote noch auf dem Wasser. So ein Abend kostet nichts und macht trotzdem mehr Eindruck als mancher Highlight-Stop auf der Strecke.

Manchmal ist der beste Tag einer Reise der, an dem man einfach bleibt.

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Kanada 2024 – Tag 16: Nelson nach Osoyoos

Jungsi 31. October 2024 2 Min. Lesezeit

Der Highway 3 – auch bekannt als der Crowsnest Highway – ist eine dieser Straßen, die man als Motorradfahrer einfach gemacht haben muss. Auf rund 280 Kilometern von Nelson bis Osoyoos wechselt die Landschaft so dramatisch, dass man kaum glaubt, denselben Tag zu erleben.

Los ging es am Morgen des 7. Juli in Nelson, Motorräder vollgeladen, Temperatur noch angenehm. Die ersten Kilometer führten den Kootenay Lake entlang, dann westwärts in Richtung Grand Forks. Kurz danach der erste richtige Stopp: der Christina Lake Viewpoint. Dieser kleine Aussichtspunkt hoch über dem türkisfarbenen See ist eigentlich nur ein Parkplatz mit einer Bank – aber der Blick hinunter auf das Wasser und die bewaldeten Hänge ist es wert, den Motor für ein paar Minuten abzustellen.

Weiter westwärts, hinauf auf den Eholt Summit auf fast 1.000 Meter. Die Kettle Valley liegt hier oben still und irgendwie aus der Zeit gefallen – eine alte Bahntrasse, Wald, kaum Verkehr. Dann die lange Abfahrt ins Okanagan. Kurz vor Osoyoos kommt der Anarchist Mountain Lookout – und von dort versteht man auf einen Blick, wohin man fährt. Tief unten liegt Osoyoos, der See blitzt in der Nachmittagssonne, ringsum Weinberge und nackte, braune Hügel. Das sieht nicht mehr nach British Columbia aus. Das sieht aus wie Südfrankreich.

Unten angekommen: über 35 Grad. Nach Tagen in den Bergen kommt diese Hitze fast wie ein Schock. Das Coast Osoyoos Beach Hotel hatte Balkonzimmer direkt über dem See – perfekt. Den ersten Abend verbrachten wir größtenteils am Wasser, im Veterans Memorial Park mit seinem unwahrscheinlichen Kakteengarten, und dann noch einmal am Strand, während die Sonne hinter den Bergen versank und das ganze Motelband am Ufer golden anleuchtete.

Osoyoos ist Kanadas wärmste Stadt – und der Osoyoos Lake gilt als wärmster See des Landes. Das merkt man. Es ist ein anderes Kanada hier. Weniger Bergwald, mehr Halbwüste, mehr Wein, mehr Sommer.

Sharp MZ-800

Quick Disk (MZ-1F11) [Sharp MZ]

Jungsi 28. October 2024 6 Min. Lesezeit

Das Quick Disk für die Sharp-Rechner hat sich zu einem eigenen Artikel entwickelt, da das doch alles sehr interessant war. Was geschieht also mit einem Laufwerk, für das keine Disketten vorhanden sind und von man noch nie etwas gehört hat? Zum Start erst etwas zur Historie:

Das Quick Disk (QD) war die günstigste Möglichkeit, Disketten am MZ-Rechner zu verwenden. Eigentlich ist „Diskette“ aber die falsche Bezeichnung – das Laufwerk wird anstelle des Kassettenrecorders eingebaut und benötigt für den Betrieb am MZ-800 die Interface-Karte MZ-1E19. Es kann aber auch der Rekorder eingebaut bleiben und das QD als „externes“ Laufwerk verwendet werden.
Die QD ermöglicht es 16 KB sequentielle Daten in vier Sekunden zu laden, was eine sehr große Verbesserung der Ladegeschwindigkeit im Vergleich mit der Kassette darstellt. Die Diskette hatte eine Kapazität von nur 64 KB und war einseitig – der Benutzer konnte die Disk umdrehen und die andere Seite verwenden. Die Daten wurden nicht in Sektoren geschrieben, wie es bei normalen Geräten üblich ist, sondern in einer langen Spirale, in der die Daten nacheinander geschrieben wurden. Dadurch glich die QD eher einem „magnetischen Grammophon“ und war für die eigentliche Arbeit nur sehr eingeschränkt geeignet. Um Daten zu schreiben, war ein zusammenhängender Bereich auf der Diskette erforderlich, der so groß war wie die zu schreibenden Daten; wiederholte Löschvorgänge

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Kanada 2024 – Tag 15: Hot Springs nach Nelson

Jungsi 27. October 2024 3 Min. Lesezeit

Nach den heißen Quellen vom Vortag hieß es am 6. Juli früh wieder in den Sattel. Die Route führte südwärts, raus aus dem Columbia Valley, vorbei am Moyie Lake – einem dieser kleinen, stillen Seen, die man am Straßenrand kaum erwartet und dann doch kurz anhält, weil das Wasser einfach zu blau ist, um daran vorbeizufahren.

Weiter auf dem Highway 3 Richtung Westen, durch Creston und dann nordwärts dem Kootenay Lake entlang. Und dann kommt sie: die Kootenay Lake Fähre, bedient von der Osprey 2000 – angeblich die längste kostenlose Fähre der Welt, rund 35 Minuten über den See von Kootenay Bay nach Balfour. Kostenlos, pünktlich, und mit einem Ausblick, für den man anderswo Eintritt zahlen würde. Das Motorrad parkt auf dem Deck, man stellt den Motor ab und schaut einfach zu, wie die Berge am Horizont langsam näherkommen. Solche unerwarteten Pausen sind oft die besten Momente einer Reise.

Auf der anderen Seite des Sees dann die letzten Kilometer nach Nelson – und die Ankunft über die Big Orange Bridge, die markante orangefarbene Stahlbrücke, die über den West Arm des Kootenay Lake führt. Das ist der Moment, in dem man merkt: diese Stadt ist anders. Kleiner, entspannter, mit einem eigenen Rhythmus.

Nelson ist eine dieser seltenen Städte, die tatsächlich so sind wie ihr Ruf: historische Innenstadt aus der Silberbergbau-Ära, gut erhaltene Gründerzeitarchitektur, Cafés, Kunstgalerien, Bikes überall. Das Adventure Hotel auf der Vernon Street passt gut dazu – kein Luxushotel, aber mit Charakter und mitten im Geschehen.

Den Abend verbrachten wir auf der Baker Street beim Broken Hill – Burger, Pommes, ein kühles Bier. Dann noch ein kurzer Abendspaziergang durch die Ward Street, vorbei an den alten Backsteinbauten, die im langen Sommerlicht besonders gut wirken.

Nelson ist eine Stadt, in der man länger bleiben könnte. Haben wir aber nicht. Weiter geht’s.

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Kanada 2024 – Tag 14: Canmore nach Hot Springs

Jungsi 23. October 2024 3 Min. Lesezeit

Der 5. Juli begann mit einem Umweg, der sich definitiv lohnte: Statt direkt auf dem Trans-Canada zu bleiben, führte uns der Weg zuerst durch Banff, vorbei am Fairmont Banff Springs Hotel. Dieses viktorianische Schloss thront so selbstverständlich vor der Kulisse schneebedeckter Gipfel, als hätte es dort schon immer gestanden – und das tut es im Grunde seit 1888. Übernachtet haben wir dort nicht, aber kurz angehalten und gestaunt. Das reicht.

Dann auf den Highway 93 Richtung Süden, auch bekannt als Banff-Windermere Highway – und was für eine Straße das ist. Kurven, Wald, Berge, kaum Verkehr. Kurz hinter Lake Louise wartet der erste echte Höhepunkt: der Continental Divide auf 1.647 Metern. Ein verwittertes Holzschild markiert hier die Grenze zwischen Alberta und British Columbia – und erklärt gleichzeitig, dass das Regenwasser links davon irgendwann im Atlantik landet, das rechts davon im Pazifik. Zwei Ozeane, ein Schild, eine kurze Pause zum Nachdenken.

Ab hier befinden wir uns im Kootenay National Park, und der Fluss, der uns von nun an begleitet, ist der Kootenay River – mit diesem charakteristischen Gletscherblau, das man aus dem Banff-Jasper-Gebiet schon kennt. Bei den Numa Falls lohnt sich ein kurzer Stopp: Der Fluss zwängt sich mit erheblichem Nachdruck durch eine enge Felsrinne, bevor er in einem breiten Bett wieder zur Ruhe kommt. Wer den Vortag mit Wasserfällen verbracht hat, wird hier nicht enttäuscht.

Weiter südlich öffnet sich das Tal, der Kootenay River wird breiter, die Berge treten etwas zurück – und irgendwo zwischen Wald und Schneegipfeln hat diese Landschaft eine andere Qualität als die Rocky Mountains einen Tag zuvor. Ruhiger, weiter, weniger touristisch.

Das Ziel des Tages: Fairmont Hot Springs. Nach gut 200 Kilometern im Sattel war das warme Mineralwasser des Freibades mit Bergblick genau das Richtige. Kein schlechter Tagesabschluss.

Sinclair ZX Spectrum

Bullet Storm [Sinclair ZX Spectrum]

Jungsi 21. October 2024 4 Min. Lesezeit

Bullet Storm
Autor: Volatil
Jahr: 2020
System: Sinclair ZX Spectrum
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Der Arcade Game Designer ist weiterhin die bevorzugte Plattform vieler Entwickler für die Erstellung ihrer Spiele. Normalerweise werden damit Plattformspiele entwickelt, aber neuerdings haben Programmierer die Möglichkeiten der Engine erweitert und Spiele wie Bullet Storm kreiert, die früher als ungeeignet für dieses Tool angesehen wurden. Dies ist besonders bemerkenswert, weil es bereits den Shoot-Em-Up-Designer gibt, eine spezialisierte Engine desselben Entwicklers wie AGD.

Die Entwicklung eines Shoot’em’up auf einer Plattform wie AGD ist machbar, indem man statische Bildschirme anstelle des üblichen Scrollens nutzt. Ob dabei das Kerngefühl des Spiels erhalten bleibt, ist jedoch eine Frage, die sich erst noch klären wird.

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Kanada 2024 – Tag 13: Jasper nach Canmore (Icefields Parkway)

Jungsi 19. October 2024 4 Min. Lesezeit

Manchmal braucht man etwas Glück – das Wetter wurde wesentlich besser – passend zum spektakulärsten Teil der Strecke.

Der 4. Juli 2024 war ohne Zweifel einer der beeindruckendsten Tage dieser Kanadatour. Die Route führte uns den legendären Icefields Parkway entlang – von Jasper südwärts nach Canmore, knapp 300 Kilometer durch die Canadian Rockies.

Den Auftakt machten die Athabasca Falls, wo der gleichnamige Fluss über mächtige Quarzitplatten donnert – roh, laut und beeindruckend. Nur eine Stunde später standen wir an den Sunwapta Falls, die sich durch eine enge Schlucht in die Tiefe stürzen. Beide Wasserfälle am selben Morgen – das wäre an vielen anderen Reisezielen schon ein ganzer Ausflugstag gewesen.

Der absolute Höhepunkt am Mittag war der Athabasca-Gletscher am Columbia Icefield. Mitten im Sommer, umgeben von Eis und Fels auf über 2.000 Meter – ein Anblick, der einem bewusst macht, wie klein man als Mensch eigentlich ist.

Weiter südwärts wartete der Peyto Lake vom Bow Summit aus – auf 2.123 Meter, dem höchsten Punkt des Tages. Dieses unwirkliche Türkis des Wassers lässt sich auf keinem Foto wirklich einfangen. Kurz danach noch ein spontaner Stopp am Bow Lake, direkt am Ufer, bevor wir auf den Bow Valley Parkway (Highway 1A) wechselten – ruhiger, enger, schöner. Viel schöner als der Trans-Canada.

Den Abschluss bildeten die Vermilion Lakes kurz vor Banff, mit Blick auf die schneebedeckte Sundance Range im Abendlicht. Dann Canmore, Hotel, und eine verdiente Pizza bei Rocket Pie – mit Old Milwaukee aus der Dose. Passt.

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Kanada 2024 – Tag 12: Jasper (Skytram & Maligne Lake)

Jungsi 15. October 2024 3 Min. Lesezeit

Ein Tag zur freien Verfügung. Wieder war es den ganzen Tag bewölkt, aber immerhin trocken. Zum Start buchten wir uns online Tickets für die Jasper Skytram auf den Whistler Mountain. Auch wenn das Wetter nicht optimal war, gab es eine tolle Aussicht auf Jasper und Umgebung. Trotz kühler Temperaturen kamen wir ordentlich ins Schwitzen, als wir noch etwas den Berg aufwärts marschierten.

Nach der Abfahrt mit der Seilbahn machten wir uns auf den Weg zum Maligne Lake – ca. 50 km einfache Strecke. Der Abstecher ist es auf jeden Fall wert. Für eine Fahrt mit dem Boot auf dem See ist ohne Buchung ein paar Tage vorher keine Chance. Wir machten aber einen kleinen Spaziergang und fuhren dann wieder ins Hotel zurück. Nach einem ausgiebigen Bad im Whirlpool ging es zum Essen in die Jasper Brewing Company und zu einem abschließenden Spaziergang durch Jasper.

Übernachtet haben wir im Whistler Inn – nur knapp drei Wochen später, am 22. Juli 2024, sollte Jasper von einem der schwersten Waldbrände der jüngeren kanadischen Geschichte getroffen werden. Ausgelöst durch Blitzschlag bei extremer Trockenheit, zerstörte das Feuer rund ein Drittel aller Gebäude im Ort, 25.000 Menschen mussten evakuiert werden. Wenn wir heute auf unsere Fotos von diesem sonnigen – naja, zumindest trockenen – Tag zurückblicken, wirkt das kaum vorstellbar.

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Kanada 2024 – Tag 11: Prince George nach Jasper

Jungsi 11. October 2024 1 Min. Lesezeit

Leider startete dieser Tag ebenfalls wieder mit Regen, der aber später aufhörte. Die Strecke führte auf dem Highway 16 über McBride weiter dem Fraser River entlang bis Tête Jaune Cache, von wo aus die Straße direkt in den Mount Robson Provincial Park übergeht – vorbei am Moose Lake bis zur Grenze nach Alberta und dem Yellowhead Pass. Am Mount Robson Visitor Center machten wir eine längere Pause, auch wenn sich die Berge in Wolken hüllten. Was wir nicht wussten: Vor Jasper gibt es eine Mautstelle für den Nationalpark – pro Motorrad und Tag 11 $. Den Beleg sollte man am besten immer dabeihaben, er wird regelmäßig kontrolliert. Abends machten wir noch einen Rundgang durch Jasper und haben ausnahmsweise bei KFC gegessen.

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Kanada 2024 – Tag 10: Smithers nach Prince George

Jungsi 7. October 2024 1 Min. Lesezeit

Was für eine Fahrt! Die Strecke führte auf dem Highway 16 über Houston, Burns Lake und Vanderhoof nach Prince George – ca. 370 km, von denen es zu 80 % einfach nur regnete, dazu war es mit rund 8 Grad noch kalt. Außerdem ist es Niemandsland: kaum Ortschaften, keine Tankstellen, nur Wald und Regen … In Prince George hatte der Wettergott dann ein Einsehen, und es wurde trocken – daher gibt es auch von diesem Tag wieder kaum Fotos. Wenigstens gab es abends eine tolle Kneipe und gutes Essen.

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Kanada 2024 – Tag 9: Stewart nach Smithers

Jungsi 3. October 2024 2 Min. Lesezeit

Die ersten 230 km ging es wieder auf der gleichen Strecke zurück, bis wir wieder auf die Hauptstraße stießen. Unterwegs machten wir einen Abstecher und sahen uns ein paar Totempfähle im Gitanyow Historical Village sowie die Gitwangak Battle Hill National Historic Site an. Auf der Hauptstraße bogen wir in New Hazelton links ab und gönnten uns noch einen Ausblick von der spektakulären, einspurigen Hagwilget Canyon Bridge. Danach war es nicht mehr weit bis Smithers.

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Kanada 2024 – Tag 8: Stewart (Hyder & Salmon Glacier)

Jungsi 29. September 2024 2 Min. Lesezeit

Nachdem wir uns ausnahmsweise ein kleines Frühstück gegönnt hatten, machten wir uns auf den Weg in die USA nach Hyder. Dort gibt es etwas außerhalb die Möglichkeit, Bären beim Fischen von Lachsen zu beobachten – dazu waren wir leider etwas zu früh dran. Die Straße geht später in eine Schotterpiste über und würde zu einem großen Gletscher führen, doch das Befahren solcher Straßen ist leider nicht erlaubt. Also machten wir uns auf den Rückweg und legten einen Stopp im Hafen von Hyder ein.

Bei der Rückkehr nach Kanada wurden wir an der Grenze nach Drogen und Waffen befragt – Standardprozedur. Aus der kurzen Befragung wurde dann aber schnell Smalltalk, und dabei stellte sich heraus: Der Grenzpolizist ist Fan des FC Bayern. Man trifft sie eben überall.

Danach besuchten wir in Stewart noch eine Veranstaltung der Einheimischen und ließen den Abend beim örtlichen Inder (richtig teuer) und Livemusik ausklingen.

Fazit: Diesen Teil könnte man um diese Jahreszeit auslassen – das, was es zu sehen gibt, ist den Aufwand nicht wert. Da gibt es später bessere Orte für eine Doppelübernachtung

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Kanada 2024 – Tag 7: Prince Rupert – Stewart

Jungsi 25. September 2024 1 Min. Lesezeit

Leider war das Wetter immer noch nicht viel besser, obwohl die Gegend sicher spektakulär ist. Von Prince Rupert ging es zunächst auf dem Highway 16 landeinwärts, ehe wir bei Kitwanga auf den Stewart-Cassiar Highway (Highway 37) nach Norden abbogen. Bei der Hälfte der Strecke wurde es wenigstens trocken, und wir kamen nach dem Abzweig von der Hauptroute auf der Straße Richtung Alaska in Bärengebiet. Ab Meziadin Junction führte die Highway 37A über den Bear Pass weiter westwärts – es folgten einsame 250 km bis Stewart, vorbei am Bear Glacier. Stewart ist am Arsch der Welt und ein sehr überschaubares Städtchen. Dementsprechend „toll“ war auch das Hotel – vermutlich mit dem einzigen Geldautomaten und der einzigen Wäscherei weit und breit. Hier gab es eine Doppelübernachtung – der Schlaf tat gut, nachdem wir uns eine Pizza als Abendessen gegönnt hatten.

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Kanada 2024 – Tag 6: Port Hardy – Prince Rupert – Inside Passage

Jungsi 21. September 2024 1 Min. Lesezeit

Der Check-in klappte ohne Probleme – beim Befestigen der Motorräder auf der Fähre war das Personal sehr hilfsbereit. Danach gab es noch eine Registrierung, da wir eine Außenkabine hatten. Die Inside Passage ist mit rund 500 Kilometern und etwa 15 Stunden Fahrzeit eine der längsten Fährstrecken Kanadas – sie führt geschützt zwischen unzähligen Inseln und Fjorden die Küste von British Columbia entlang, vorbei an dichtem Küstenregenwald und schroffen Bergflanken, die direkt aus dem Meer aufsteigen. Wir nutzten den Tag so weit es ging an Deck, leider war das Wetter aber nicht wirklich gut. Als es richtig ungemütlich wurde, gab es etwas zu essen und eine Verschnaufpause – später dann noch ein kurzes Nickerchen, das frühe Aufstehen machte sich bemerkbar. Die Ankunft in Prince Rupert war gegen 23:30 Uhr, im Hotel waren wir um 0:30 Uhr. Dann gingen auch schon die Lichter aus. Am nächsten Tag standen 460 km auf der Karte.