Amstrad GX4000

GX4000
GX4000

Der Amstrad GX4000 war Amstrads einziger Versuch, eine dedizierte Spielekonsole auf den Markt zu bringen — und er scheiterte gründlich. Die 1990 erschienene Konsole basierte auf der CPC-Technologie und sollte mit einer verbesserten Grafik- und Soundchipversorgung aus den Heimcomputer-Genen heraus zu einer vollwertigen Konsole reifen. Das Grundproblem war jedoch nicht die Hardware, sondern das Timing: Mit nur rund 27 Spielen bei Markteinführung und einer Bibliothek, die nie wirklich über 30 Titel hinauswuchs, hatte die GX4000 von Anfang an keine Chance gegen das technisch überlegene Mega Drive und das bereits etablierte NES. Amstrad stellte die Produktion nach weniger als einem Jahr wieder ein. Heute ist der GX4000 ein begehrtes Sammlerobjekt — gerade weil er so selten und so kurzlebig war.

Hersteller:Amstrad
Modell:GX4000
Herkunft:GB
Erscheinungsjahr:1990
Produktionsende:1990
Stückzahl:20.000 – 40.000
Prozessor:Zilog Z80A
Taktfrequenz:4 MHz
RAM:64 kB Arbeitsspeicher
16 kB Videospeicher
ROM32 kB
Farben:32 Farben aus einer Palette mit 4096 Farben
Anzeigemodi:160×200 bis 640×200
Sprites:16
Soundchip:General Instruments AY-3-8912
Sound:3 Kanal Stereo
Laufwerk:Modul
I/O:– Audio Ausgang
– 2 Digital Joystickanschlüsse 9 polig
– IBM Standard Analog Game Controller Anschluss
– Light Gun ; RJ-11 Buchse
– DIN Composite Video Buchse
– Scart Anschluss voll beschaltet
– UHF TV Anschluss (nur in der englischen Ausführung, bei der französischen nicht vorhanden)
– Stromversorung mit externen Netzteil oder über Amstrad/Schneider Monitor der CPC Reihe