Die NetUSBee ist eine Netzwerkkarte mit 2 USB-Anschlüssen für den ROM-Port des Atari-ST. Die erste Version dieser Karte dürfte ich 2006 erworben haben. In der Zeit bis heute war sie immer wieder in kleineren Auflagen aus unterschiedlichen Quellen zu beziehen. Nun wurde sie in größerer Stückzahl vom polnischen Spezialisten Lotharek neu produziert. Die Platine wurde von Candle’O’Sin entwickelt. Damit kann ich auch meinen Atari 1040 STE mit einem dieser kleinen Module ausstatten und das gute alte Ethernec-Modul „einmotten“.
Die aktuelle Version von Lotharek kommt in einem stabilen grauen Metallgehäuse, das farblich gut zu den Atari-Rechnern passt. Wie man auf meinen Fotos gut erkennen kann, ist die neue Platine größer als die alte und die Position der Anschlüsse wurde verändert. Nach einem Hinweis aus einem Atari-Forum musste ich feststellen, das das Gehäuse die Platine zwar super schützt, aber durch das zusätzliche Gewicht die Platine nach unten zieht und damit vermutlich den ROM-Port ziemlich belastet. Hier kann man mit „Füßen“ Abhilfe schaffen – ich habe mir dafür selbstklebende transparente „Möbelpuffer“ besorgt – 8 mm hoch.
Available from: Netusbee – cased – full USB + LAN
Technical specifications
- The network is based on the RTL8019AS, as used by EtherNEC, and is backwards compatible with drivers
- USB based on the ISP1160, as used in EtherNAT; drivers available at http://www.janthomas.org.uk
- 47 mm x 65 mm PCB dimensions
- Compatible with ST(e), Mega ST(e), Falcon, TT
- Optional IRQ (interrupt) line to speed up data transfers and free up more CPU time for applications
- LED indicators for power supply, network connection and network transmission
- Anschluss Cartridge-Port/Rom-Anschluss
The card is quickly connected – now all you need is the right software to be able to use it.
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Here is a simple guide on how to configure the software for the NetUSBee.
STING
To use this option, you will need the TCP/IP stack Sting, the network card drivers (enec.stx, enec3.stx) from the Ethernet package, and the editor qed or any other editor capable of setting true tabs. You should also have unpackers for ZIP and LZH archives on your computer. If you wish to use TOS without multitasking, the system extension wdialog.prg must also be installed. Finally, Xcontrol should also be installed.
Die Netzwerkkarte wird an den Rom-Port des ausgeschalteten (!) Ataris gesteckt. Dann den Rechner starten. Auf dem Bootlaufwerk sollten die Ordner ‚auto‘ and ‚gemsys‘ erstellt werden. Ich schlage vor, dass noch ein weiterer Ordner ‚daten‘ für die gepackten Dateien verwendet wird. Außerdem empfiehlt es sich, die Anwenderprogramme in einen eigenen Ordner, z. B. ‚apps‘ zu legen. Das Sting-Paket wird ausgepackt, und die Dateien aus dem entpackten Auto-Ordner nach c:\auto\ verschoben. Die Ordner ’sting‘ and ‚cpx‘ legt man nach c:\gemsys\. Aus dem Ethernet-Paket zieht man sich nur die Datei enec.stx (für 68000 Ataris) oder enec3.stx (für 68030 Ataris) und legt sie in c:\gemsys\sting\.
Damit sind die notwendigen Dateien für die Nutzung von TCP/IP an Ort und Stelle.
Next, launch the editor qed (or whichever one you prefer) to edit a few files:
1. In the file c:\auto\sting.inf, enter the path c:\gemsys\sting\
2. Add the following line to the file c:\gemsys\sting\route.tab:
0.0.0.0[TAB]0.0.0.0[TAB]EtherNet[TAB][Router IP address]
Die Tabs müssen echte Tabs sein, sonst wundert man sich hinterher, wenn es nicht läuft. Andere Zeilen wie z. B. Kommentare werden durch Setzen eines ‚#‘ deaktiviert.
3. in der Datei c:\gemsys\sting\default.cfg den Eintrag anpassen:
NAMESERVER = [IP address of the nameserver]
Nun öffnet man im Kontrollfeld das Modul Sting Port Setup und wählt die Verbindung ‚Ethernet‘ aus. Dort wird als IP-Adresse eine Adresse innerhalb der IP-Range, die der Router verwaltet, eingetragen. Als Subnet Mask setzt man den Wert ‚255.255.255.0‘. Das Kästchen ‚active‘ sollte einen Haken bekommen. In ‚General‘ wird noch die Hardware ‚NE2000‘ ausgesucht. Anpassungen speichern, wodurch die Datei ’sting.prt‘ auf c:\ angelegt wird.
After restarting, the network connection should be available.
The required software can be found in my article on the Ethernet module, as the software is the same.
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USB ports
Unfortunately, the software has not been further developed, so there is currently only a driver for the USB mouse. Unfortunately, not all mice work with it – here is a handy list of compatible devices: Compatibility list for USB mice for NetUSBee
Perhaps this will give driver development a fresh boost, making it possible to use keyboards or USB sticks (fingers crossed). 🙂 A short article on this can be found here: USB mouse on the Atari ST (the driver for the mouse is also available there).

![NetUSBee [Atari ST]](https://www.jungsi.de/blog/wp-content/uploads/2013/11/NetUSBee-6.jpg)




Hallo Jungsi,
versuche gerade bei meinem 1040 STE NetUsbee mit Sting in Betrieb zunehmen… Leider finde ich den enec.stx Treiber nirgends und das im Artikel erwähnte „Ethernet-Paket“ sagt mir leider nichts bzw. verstehe nicht genau was mit dem Paket gemeint ist. Hab die Files im EtherNec Artikel geprüft, aber kein „enec.stx“ – Gibt es einen bekannten Link wo man die Treiber auch findet? Oder gibt es ggf. eine Möglichkeit den Treiber irgendwo zur Verfügung zu stellen? (Falls die Treiber nicht urheberrechtlich geschützt, natürlich)
Aber schon mal besten Dank fürs berichten von deinen Erfahrungen.
Danke und Gruss
Nevermind, war gestern wohl zu spät für mich. Hab‘ die Treiber gestern bei lotharek gefunden 🙂