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Raspberry Pi – Teil 6: MPD

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Raspberry Pi – Teil 6: MPD

Heute gibt’s eine kleine Anleitung um den MPD (Music Player Daemon) auf dem Raspberry Pi zum Laufen zur bringen. Am einfachsten wieder mal über ein Terminalfenster die Software installieren:

sudo apt-get install mpd mpc


Evt. muss man noch die alsu_utils (amixer, etc…) nachinstallieren:

sudo apt-get install alsa-utils

Das Ausgabegerät kann auch festgelegt werden

sudo amixer cset numid=3 1

Wobei hier 1=Stereo Ausgang und 0=HDMI Ausgang Konfiguration des MPD

sudo nano /etc/mpd.conf

Die Konfigurationsdatei wird editiert und die Zeile

bind_to_address         "localhost"

wird geändert zu

bind_to_address         "127.0.0.1"

In der Datei soll man folgende Zeilen mit „#“ auskommentieren

#log_file 
#state_file

so wird das loggen abgeschaltet, mit state_file spielt der mpd sofort nach dem Start dort weiter, wo er aufgehört hat, das wollte ich nicht. Danach stehen für MPD folgende Befehle zur Verfügung

sudo /etc/init.d/mpd stop
sudo /etc/init.d/mpd start
#oder
sudo /etc/init.d/mpd restart

Der Status von MPD lässt sich so prüfen

mpc

Radiosender zu MPD hinzufügen

sudo nano /var/lib/mpd/playlists/radiosender.m3u

Hier die Streamingadressen der Radiosender eintragen z.B.: http://www.energyradio.de/rock http://www.energyradio.de/berlin http://www.energyradio.de/hot Danach müssen für die Datei noch die Rechte angepasst werden

chmod 644 /var/lib/mpd/playlists/radiosender.m3u

Playlist laden

mpc load radiosender

Den ersten Sender starten

mpc play 1

Den zweiten Sender starten

mpc play 2

Wiedergabe beenden

mpc stop

Weiterspielen wo aufgehört wurde

mpc play

Da ich alle meine MP3-Dateien auf meinem NAS liegen habe, wollte ich nun auch eine Verbindung dahin!
Verzeichnis anlegen

mkdir /media/mp3

Prüfen ob es angelegt wurde

 ls /media/

Das Verzeichnis für alles les- und schreibbar machen

chmod 777 /media/mp3

Prüfen ob die Datei mit den Logindaten vorhanden ist

cat /root/.smbusers

Sollte die Datei nicht vorhanden sein, dann wird die Datei erstellt

sudo nano /root/.smbusers

In diese Datei wird dann der Benutzername und das Kennwort in der folgender Form eingetragen

username=usernmame
password=123456

Benutzername und Kennwort natürlich anpassen (für das Verzeichnis auf dem NAS) 🙂
Testen ob das NAS gemountet wird (IP-Adress und Verzeichnis das NAS anpassen und Benutzername und Password eintragen, darauf achten dass die Zwischenräume vorhanden sind)

mount -t cifs //192.168.178.202/test /media/mp3 -o username=username,password=pw

Return drücken nicht vergessen. Normalerweise dürfte jetzt keine Fehlermeldung erscheinen, wenn die o.a. Punkte alle erledigt wurden und die Angaben so korrekt sind.
Testen ob es funktioniert hat mit

ls /media/mp3

Das müsste nun den Inhalt des Verzeichnisses auf dem NAS einzeigen
Unmounten (aushängen) mit

umount /media/mp3

Nun geht es noch darum das auch immer verfügbar zu machen – dazu muss die Datei /etc/fstab/ editiert werden
Vorsichtshalber sollte eine Sicherung der Datei gemacht werden

cp /etc/fstab /etc/fstab.original

Datei bearbeiten

suod nano /etc/fstab

Mountpoint einfügen (wie oben getestet)

//192.168.178.202/mp3 /media/mp3 cifs credentials=/root/.smbusers,dmask=777,fmask=777 0 0

Wie immer mit STR+O speichern und mit STRG+X beenden
Das Share über die fstab mounten

mount -a

Wenn es keine Fehlermeldung gibt, müsste ein ls /media/mp3 den Inhalt des NAS anzeigen!
Nicht vergessen! Damit MPD auch darauf zugreifen kann muss nochmal die mpd.conf angepasst werden

sudo nano /etc/mpd.conf

Die Zeile mit „music_directory“ muss entsprechend angepasst werden

music_directory                   "/media/mp3/"

Damit das dann endgültig Spass macht, sollte man noch eine entsprechende APP für das Tablet oder das Iphone verwenden.
Beim ersten erstellen der Datenbank sollte man etwas Geduld mitbringen – das kann etwas dauern – hängt natürlich davon ab, wie umfangreich die Musiksammlung ist.

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3 responses to “Raspberry Pi – Teil 6: MPD”

  1. Super Anleitung wenn man aufpasst.
    Beim ersten Mount hast du aus versehen NAS anstatt mp3 geschrieben.
    Vielen Dank dafür 🙂

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