Sinclair ZX Spectrum

Yars Revenge ZX [Sinclair ZX Spectrum]

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Yars Revenge ZX [Sinclair ZX Spectrum]

Yars Revenge ZX
Autor: Luca Bordoni
Jahr: 2015
Rechner: Sinclair ZX Spectrum
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Konzept

Das Original war ein Shoot-‚em-up für die Atari-2600-Spielkonsole, das 1981 von Atari veröffentlicht wurde. Ein Alien-Wesen namens Qotile hat den Planeten IV im Sonnensystem Razak zerstört. Die insektenartigen Yars (mutierte Fliegen), die Bewohner des Sonnensystems, wollen Rache für die Vernichtung nehmen. Vom Planeten III aus greift ihr Qotile in seiner Basis an, um sie zu zerstören.

Diese Version für den Sinclair ZX Spectrum wurde mit dem Arcade Game Designer erstellt. Laut dem Autor solltet ihr nichts Großartiges erwarten, da das Spiel sehr einfach gehalten ist — er hofft aber, dass es euch trotzdem viel Spaß macht.

Gameplay-Mechaniken

Euer primäres Ziel ist es, einen Weg durch den Schild zu brechen und das Qotile mit einer Explosion durch die Zorlon-Kanone zu zerstören. Das zweite Ziel ist es, so viele Punkte wie möglich zu erzielen.

Das Schild ist der Bereich vor der Qotile-Basis und besteht aus Zellen und unzerstörbaren Blöcken. Der Yar kann die Zellen durch Beschuss mit Energieraketen von jeder Stelle des Spielfelds aus zerstören oder sie durch direkten Kontakt verschlingen.

Yars Revenge ZX - Screen
Yars Revenge ZX – Screen

Sobald ein Weg durch das Schild frei ist, müsst ihr die Zorlon-Kanone einsetzen, um das Qotile zu zerstören. Um die Kanone herbeizurufen, muss der Yar eine Zelle „essen“ (oder in den höheren Leveln mit den Stahlblöcken kollidieren) – die Kanone erscheint nicht, solange ihr auf das Schild schießt. Sie taucht auf der linken Seite des Spielfelds auf und bewegt sich auf einer direkten Linie mit dem Yar. Das bedeutet, dass ihr euch in der eigenen Schusslinie befindet – zielt also zügig auf das Qotile, feuert den Schuss ab und fliegt schnell aus dem Weg.

Das Qotile verteidigt sich mit zwei Waffen: Zerstörerdrohnen und einem „Strudel“. Die Drohnen kommen in einem mehr oder weniger konstanten Strom, meist nur eine auf einmal (in höheren Leveln auch mehrere) – ihr solltet ihnen bestmöglich ausweichen. Periodisch verwandelt sich das Qotile zusätzlich in einen Strudel, der den Yar verfolgt und mit der Zorlon-Kanone zerstört werden kann, egal ob in der Basis oder in der Luft.

Ein nettes Detail am Rande: Der mittlere Streifen des Spielfelds gilt als neutrale Zone – befindet sich der Yar dort, könnt ihr zwar nicht feuern und seid vor den Zerstörerdrohnen sicher, ein Strudel kann euch dort aber trotzdem erwischen.

Yars Revenge - Menü
Yars Revenge – Menü

Level Structure

Über die verschiedenen Level hinweg ändert das Schild seine Form und wird zunehmend komplexer. In höheren Leveln kommen zusätzlich zu den regulären Zellen unzerstörbare Stahlblöcke ins Spiel, an denen der Yar die Zorlon-Kanone durch Kollision herbeirufen kann, sowie mehr gleichzeitig aktive Zerstörerdrohnen, was das Ausweichen deutlich erschwert.

Learning curve

Der Autor selbst beschreibt das Spiel als bewusst einfach gehalten, dennoch ist der Einstieg nicht ganz ohne – die Zielgenauigkeit beim Zorlon-Kanonenschuss und das Timing beim Ausweichen wollen geübt sein. Vereinzelt wird von kleineren Ungenauigkeiten bei der Kollisionserkennung berichtet, die den Schwierigkeitsgrad subjektiv erhöhen können, den Spielspaß insgesamt aber kaum schmälern.

Technik (Tools/Tester/Steuerung)

Programmiert wurde das Spiel mit dem Arcade Game Designer (AGD). Neben Luca Bordoni waren am Ladebildschirm sowie an den Soundeffekten weitere Personen aus der Community beteiligt.

Steuerung Sinclair-/Kempston-Joystick, Tastatur

Tastaturbelegung 5 – links 8 – rechts 6 – unten 7 – oben 0 – Feuer / Zorlon-Kanone abfeuern

Wer noch mehr Infos braucht, sollte sich unbedingt das „Handbuch“ im Download ansehen.

Conclusion

Das Spielprinzip ist sicher super, und die Umsetzung für den Sinclair ist wirklich gut gelungen – für mich aber leider zu schwer (oder ich verstehe etwas noch nicht ganz richtig) 🙂 Eventuell spiele ich doch mal das Original auf dem Atari 2600. 🙂

Ergänzung: Das Spiel wurde später aus Copyright-Gründen in „Rays‘ Reprisal“ umbenannt und ist in überarbeiteter Form auch kommerziell erhältlich, falls ihr Lust auf eine aktuellere Version habt: Rays‘ Reprisal auf itch.io (3 €)

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