{"id":40185,"date":"2026-03-16T20:00:00","date_gmt":"2026-03-16T19:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.jungsi.de\/?p=40185"},"modified":"2026-06-03T10:10:38","modified_gmt":"2026-06-03T08:10:38","slug":"chez-maxime","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/chez-maxime\/","title":{"rendered":"Chez Maxime [Sinclair ZX Spectrum]"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Chez Maxime<\/strong><br><strong>Autor:<\/strong> Allan Turvey<br><strong>Jahr:<\/strong> 2022<br><strong>Genre:<\/strong> Arcade\/Action<br><strong>Rechner:<\/strong> Sinclair ZX Spectrum 128K<br><a href=\"https:\/\/happycodingzx.itch.io\/chez-maxime\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Download<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Manchmal stolpert man \u00fcber ein Spiel und denkt: \u201eWie konnte das so lange unter dem Radar bleiben?&#8220; Chez Maxime ist so ein Kandidat \u2013 und gleichzeitig das beste Beispiel daf\u00fcr, was ein engagierter Entwickler aus einem fast vergessenen Original herausholen kann.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Original: Ein Hidden Gem von 1983<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Chez Maxime ist ein franz\u00f6sisches Spiel, das 1983 f\u00fcr den Philips Videopac erschien \u2013 jene Konsole, die im nordamerikanischen Raum auch als Magnavox Odyssey 2 bekannt war. Wiederentdeckt wurde der Titel durch den YouTube-Kanal \u201eARG presents&#8220;, der ihn als Hidden Gem vorstellte. Zu Recht: Das Original ist schlicht, aber das Prinzip hat diesen typischen \u201eNoch-einmal-Sucht&#8220;-Faktor, den gute Arcade-Spiele der fr\u00fchen 80er ausmacht.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die Umsetzung: Mehr als nur ein Port<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Highrise selbst beschreibt sein Projekt als \u201eRetro-Remaster&#8220;: Das Original bleibt das Fundament, aber die h\u00f6here Aufl\u00f6sung des Spectrum wird genutzt, um die Grafik in einen klaren Cartoon-Stil zu \u00fcberf\u00fchren \u2013 die Zeichnungen stammen von Gabriele Amore. Dazu kommen zus\u00e4tzliche Elemente, die auf der \u201eneueren&#8220; Hardware von 1982 m\u00f6glich wurden. Das Ergebnis ist laut Turvey ein Arcade-Ausflug voller Pers\u00f6nlichkeit mit Anleihen bei Mitte-80er-Klassikern wie Tapper und Mikie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und genau das trifft es: Chez Maxime ist wie Tapper \u2013 aber im franz\u00f6sischen Restaurant, mit dem ganzen Flair eines \u00fcberf\u00fcllten Pariser Abends. Ihr \u00fcbernehmt die Rolle des einzigen Kellners des Hauses und m\u00fcsst die G\u00e4ste bei Laune halten. Klingt harmlos?<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Gameplay: Entspannt? Weit gefehlt.<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die G\u00e4ste haben keinerlei Geduld. Sie erwarten, dass die Gerichte sofort auf dem Tisch stehen \u2013 und wenn das nicht klappt, werden sie erst unruhig, dann kolerisch, und gehen schlie\u00dflich mit einer negativen Kritik. Ein streunender Hund macht die Sache nicht einfacher: Er schleicht sich regelm\u00e4\u00dfig in den Speisesaal und stiehlt den G\u00e4sten direkt vom Teller. Als einziger Kellner des Hauses m\u00fcsst ihr beides im Griff behalten \u2013 und das wird mit jedem Moment hektischer.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Spiel bietet nur einen Bildschirm, aber das ist kein Mangel: Das Leveldesign zwingt zu st\u00e4ndiger Aufmerksamkeit und echtem Priorisieren. Wer zuerst bedient? Wohin l\u00e4uft der Hund? Reicht die Zeit noch f\u00fcr den Tisch hinten links? Diese Fragen stellt das Spiel pausenlos \u2013 und das ist sein gr\u00f6\u00dftes Kompliment.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"769\" src=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Chez-Maxime-Screen-1-1024x769.webp\" alt=\"Chez Maxime - Screen 1\" class=\"wp-image-40189\" srcset=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Chez-Maxime-Screen-1-1024x769.webp 1024w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Chez-Maxime-Screen-1-300x225.webp 300w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Chez-Maxime-Screen-1.webp 1375w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Chez Maxime &#8211; Screen 1<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Technik &amp; Pr\u00e4sentation<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Chez Maxime l\u00e4uft auf dem ZX Spectrum 128K, ist f\u00fcr einen Spieler ausgelegt und wurde mit dem Arcade Game Designer (AGD) erstellt.  Das Team ist international: Allan Turvey (UK) zeichnet f\u00fcr Code und Umsetzung verantwortlich, Gabriele Amore (Italien) lieferte die Grafik, Gogin alias Sergei Andreevich Smirnov (Russland) und Craig Howard steuerten weitere Beitr\u00e4ge bei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die ULAplus-Version ist ebenfalls enthalten: Die Hintergrundfarben wirken dort etwas dunkler, was die Sprites klarer hervorhebt \u2013 kein dramatischer Unterschied, aber ein sch\u00f6nes Extra f\u00fcr entsprechend ausgestattete Setups.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Conclusion<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Chez Maxime ist genau das, was man von einem gelungenen Retro-Remaster erwartet: Das Original wird respektiert, aber der Mehrwert ist sp\u00fcrbar. Turveys Handschrift ist klar erkennbar \u2013 sauber programmiert, liebevoll gestaltet, und mit dem richtigen Gameplay-Kern, der auch 40 Jahre nach dem Original noch funktioniert. Wer Tapper kennt und mag, oder einfach einen fordernd-spa\u00dfigen Arcade-Titel f\u00fcr den Spectrum sucht, sollte hier zugreifen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Spectrum-Spieler, die schnelle Arcade-Action mit hohem Wiederspielwert m\u00f6gen \u2013 und die bereit sind, die G\u00e4ste-Tyrannei samt Stra\u00dfenhund zu meistern.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-video is-provider-youtube wp-block-embed-youtube wp-embed-aspect-16-9 wp-has-aspect-ratio\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe loading=\"lazy\" class=\"youtube-player\" width=\"720\" height=\"405\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/JLoY4iWmlas?version=3&#038;rel=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;fs=1&#038;hl=en-GB&#038;autohide=2&#038;wmode=transparent\" allowfullscreen=\"true\" style=\"border:0;\" sandbox=\"allow-scripts allow-same-origin allow-popups allow-presentation allow-popups-to-escape-sandbox\"><\/iframe><\/span>\n<\/div><\/figure>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Chez MaximeAutor: Allan TurveyJahr: 2022Genre: Arcade\/ActionRechner: Sinclair ZX Spectrum 128KDownload Manchmal stolpert man \u00fcber ein Spiel und denkt: \u201eWie konnte das so lange unter dem \u2026<\/p>","protected":false},"author":2,"featured_media":40188,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"_jetpack_newsletter_access":"","_jetpack_dont_email_post_to_subs":false,"_jetpack_newsletter_tier_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paywalled_content":false,"_jetpack_feature_clip_id":0,"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":"","jetpack_post_was_ever_published":false,"_links_to":"","_links_to_target":""},"categories":[102],"tags":[2400,666,96],"class_list":["post-40185","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-zx-spectrum","tag-review","tag-sinclair","tag-spiele"],"wp-worthy-pixel":{"ignored":false,"public":"509fa9ade7ff400cafdf519cf70d192d","server":"","url":"https:\/\/vg06.met.vgwort.de\/na\/509fa9ade7ff400cafdf519cf70d192d"},"wp-worthy-type":"normal","jetpack_sharing_enabled":true,"jetpack_featured_media_url":"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Chez-Maxime-Ladescreen.webp","_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40185","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=40185"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40185\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":42427,"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/40185\/revisions\/42427"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/40188"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=40185"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=40185"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=40185"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}