{"id":1653,"date":"2011-08-12T13:05:49","date_gmt":"2011-08-12T12:05:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jungsi.de\/?p=1653"},"modified":"2026-04-28T21:20:07","modified_gmt":"2026-04-28T19:20:07","slug":"frankreich-tag-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/frankreich-tag-4\/","title":{"rendered":"Frankreich Tag 4"},"content":{"rendered":"<p>Der heutige Abschnitt hat&#8217;s wirklich in sich: der h\u00f6chste auf Asphalt anfahrbare Punkt der Alpen, der vielleicht sch\u00f6nste Pass der frz. Alpen sowie einige Ber\u00fchmtheiten der Tour de France stehen auf dem Programm. Wir beginnen gem\u00fctlich und fahren auf relativ gerader Strecke mit schnellen Kurven durch das Arc-Tal von Lanslevillard bis nach Saint-Michel-De-Maurienne. Dann ist schlagartig Schlu\u00df mit der Ruhe: Der Aufstieg zum Col du Telegraphe beginnt. Bis zur Passh\u00f6he auf 1566 Metern findet sich kein gerades St\u00fcck Stra\u00dfe, der Belag ist meist sehr gut, Radien und Verlauf gut geschnitten. Wer es auf der Passh\u00f6he schafft, das Dauergrinsen abzustellen, kann sich unter Leute wagen und ein zweites Fr\u00fchst\u00fcck genie\u00dfen. Der Weg weiter zum trotz seiner &#8222;nur&#8220; 2642m vielleicht ber\u00fchmtesten Pass Frankreichs, dem Col du Galibier, beginnt wieder ruhiger mit der Fahrt durch ein Hochtal nach dem Ort Valloire. Dank Tour de France ist der Asphalt in bestem Zustand. Wenige Kilometer vor der Passh\u00f6he geht&#8217;s dann wieder richtig zur Sache, mit Kehren und Kurven ohne Ende. Auf gute Haltung achten, denn in einer der letzten Kurven stehen meist professionelle Fotografen, deren Ergebnisse man sich sp\u00e4ter im Internet runterladen kann. (Auto mit Web-Adresse auf dem Pass.) Oben zwei Dinge nicht vergessen: den Radfahrern applaudieren, die 45km Aufstieg geschafft haben, und zur Aussichtsplattform gehen &#8211; ein einmaliger Rundblick belohnt die M\u00fche. Der Abstieg zum 2057m hohen Col du Lautaret ist kurz aber heftig wegen der ungesicherten steilen B\u00f6schungen der Stra\u00dfe. Auf gut ausgebauter schneller Strecke fahren wir nach Briancon, von dort zum n\u00e4chsten Highlight, dem Col de l&#8217;Izoard (2356m). Auch hier Kurven \u00fcber Kurven auf bestem Belag, kaum glaubt man, dass eine Steigerung des Fahrvergn\u00fcgens noch m\u00f6glich ist. Beim Abstieg die Casse Desert\u00e9, die &#8222;zerhackte W\u00fcste&#8220;, genie\u00dfen: eine krasse Steinw\u00fcste mit wilden Felsnadeln. Durch die Gorges du Guil gelangen wir nach Guillestre, hier ab auf den Col de Vars (2111m). Die Strecke bleibt traumhaft kurvenreich aber fl\u00fcssig, kaum Kehren. Deren Zahl steigt beim Abstieg und anschlie\u00dfenden Aufstieg zum Bonette an, was dem Fahrspa\u00df keinen Abbruch tut. Der Col de la Bonette wird eingerahmt von den Cols de Restefond (2680m) und Raspaillon (2513m) und ist ein schmaler Fels-Durchstich auf &#8222;nur&#8220; 2715m Meeresh\u00f6he. Hier beginnt und endet die Runde auf den Cime de la Bonette, mit 2802 Metern wie gesagt h\u00f6chster asphaltierter Punkt in den Alpen. Auch hier lohnt sich der Aufstieg auf die Gipfel-Plattform. Nach dem Abstieg geht&#8217;s durch das Tin\u00e9e-Tal bis Saint-Sauveur-Sur-Tin\u00e9e, dort rechts ab entlang dunkelroten Gesteins auf der in den Hang gemei\u00dfelten Stra\u00dfe. Bis zu unserem Ziel, dem Hotel Chastellan in Valberg, queren wir noch den Col de la Coillole (1678m) und den Col de Ste-Anne (1551m) im gleichnamigen Ort.<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der heutige Abschnitt hat&#8217;s wirklich in sich: der h\u00f6chste auf Asphalt anfahrbare Punkt der Alpen, der vielleicht sch\u00f6nste Pass der frz. 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