{"id":11089,"date":"2015-09-07T16:15:47","date_gmt":"2015-09-07T15:15:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.jungsi.de\/?p=11089"},"modified":"2026-04-16T13:55:11","modified_gmt":"2026-04-16T11:55:11","slug":"sony-hitbit-hb-75p-retro-msx","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/sony-hitbit-hb-75p-retro-msx\/","title":{"rendered":"Sony HitBit HB-75P"},"content":{"rendered":"<p>Dieses Mal erg\u00e4nzt ein etwas &#8222;exotischer&#8220; Rechner meine Sammlung. Meine Wahl fiel auf einen MSX-Rechner, da auch diese Ger\u00e4te von einem Z80 Prozessor angetrieben werden \u2013 wie in den Sinclair- und Schneider CPC-Rechnern.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">1. Entwicklung und Markteinf\u00fchrung (Japan und international)<\/h5>\n\n\n\n<p>Der <strong>Sony Hit Bit HB-75<\/strong> ist ein Heimcomputer nach dem MSX-Standard, den Sony im Jahr <strong>1984<\/strong> auf den Markt brachte. Als <strong>MSX-1<\/strong>-Modell basiert er auf einem Zilog Z80A-Prozessor mit 3,58&nbsp;MHz Taktfrequenz. Der HB-75 wurde als Nachfolger des Sony <strong>HB-55<\/strong> entwickelt und brachte gegen\u00fcber diesem Vorg\u00e4nger Verbesserungen wie mehr RAM (64&nbsp;KB statt 16&nbsp;KB) und eine vollwertige Schreibmaschinentastatur. Sony stellte das Ger\u00e4t in <strong>Japan im April 1984<\/strong> vor. Der Einf\u00fchrungspreis in Japan lag bei \u00a569.800. Sony war Teil einer Initiative mehrerer japanischer Elektronikunternehmen (u.\u202fa. auch Matsushita\/Panasonic, Toshiba, Hitachi), gemeinsam mit Microsoft und ASCII Corporation den <strong>MSX-Standard<\/strong> als einheitliche Heimcomputerplattform zu etablieren. Die MSX-Standardisierung sollte daf\u00fcr sorgen, dass Hard- und Software verschiedener Hersteller kompatibel sind \u2013 \u00e4hnlich wie bei einem Videorekorder alle Videokassetten passen sollten. Der Hit Bit HB-75 wurde in diesem Sinne von Sony als <strong>kompatibles MSX-System<\/strong> entwickelt, um am entstehenden MSX-Markt teilzuhaben.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>International<\/strong> erschien der Sony HB-75 in mehreren lokal angepassten Varianten: In <strong>Europa<\/strong> wurde er ab <strong>September 1984<\/strong> angeboten. Sony brachte l\u00e4nderspezifische Modelle heraus, darunter den <strong>HB-75D<\/strong> f\u00fcr Deutschland, den HB-75B (Gro\u00dfbritannien), HB-75F (Frankreich) und HB-75P (Pan-Europa). Diese entsprachen technisch weitgehend dem japanischen Original, waren aber an lokale TV-Normen (PAL\/SECAM) und Tastaturlayouts angepasst. Die ersten MSX-Computer in Europa \u2013 darunter die von Sony \u2013 kamen allerdings mit einiger Verz\u00f6gerung erst Ende 1984 auf den Markt. Zu diesem Zeitpunkt waren in der Heimcomputerszene vieler L\u00e4nder bereits etablierte Konkurrenzmodelle verbreitet, was den <strong>Marktstart<\/strong> erschwerte.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-oben-1-1024x768.jpg\" alt=\"Sony HitBit-75P\" class=\"wp-image-38084\"\/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sony HitBit-75P<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">2. Marktstellung in Deutschland<\/h5>\n\n\n\n<p>In <strong>Deutschland<\/strong> wurde der Sony Hit Bit HB-75 ab Ende <strong>1984<\/strong> verf\u00fcgbar gemacht, als Teil der ersten MSX-Markteinf\u00fchrung in Europa. Die Verf\u00fcgbarkeit war anfangs begrenzt \u2013 bis April 1985 wurden insgesamt nur rund <strong>100.000 MSX-Ger\u00e4te<\/strong> in ganz Europa ausgeliefert, was auch in Deutschland zu einem eher schleppenden Start f\u00fchrte. Auf dem deutschen Heimcomputermarkt spielte der HB-75 daher nur eine <strong>Nebenrolle<\/strong>. Der erhoffte Durchbruch des MSX-Standards in Deutschland blieb aus: Bereits popul\u00e4re Heimcomputer wie der <strong>Commodore 64<\/strong>, der <strong>Schneider (Amstrad) CPC<\/strong> und die <strong>Atari 8-Bit<\/strong>-Serie dominierten zu dieser Zeit den Markt und hatten etablierte Software-Ecosysteme. Hinzu kam, dass MSX-Ger\u00e4te hierzulande relativ sp\u00e4t erschienen \u2013 just zu dem Zeitpunkt, als einige Hersteller schon die n\u00e4chsten <strong>16-Bit-Computer<\/strong> (z.\u202fB. Commodore Amiga, Atari ST) ank\u00fcndigten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zielgruppe und Positionierung:<\/strong> Sony richtete den Hit Bit HB-75 wie alle MSX-Computer prim\u00e4r an <strong>Heimanwender<\/strong>, Einsteiger und technikaffine Hobbyanwender. In der Werbung wurde die einfache <strong>Bedienbarkeit<\/strong> und das <strong>universelle MSX-Konzept<\/strong> betont \u2013 etwa die Kompatibilit\u00e4t, nach dem Motto <em>\u201eSoftware f\u00fcr MSX l\u00e4uft auf jedem MSX-Computer\u201c<\/em>. Durch die in ROM integrierten Anwendungen (Adressverwaltung, Notizen, Kalender) sollte der Computer auch <strong>Computer-Neulinge<\/strong> ansprechen, die sofort produktive Funktionen nutzen wollten, ohne erst Programme installieren zu m\u00fcssen. In Deutschland wurde der HB-75 u.\u202fa. \u00fcber Elektronik-Fachh\u00e4ndler und Kaufh\u00e4user angeboten. Der Preis lag in einem \u00e4hnlichen Segment wie vergleichbare Heimcomputer \u2013 in Gro\u00dfbritannien kostete das Modell z.\u202fB. \u00a3299 im Jahr 1984 (entsprach damals etwa 1.000\u20131.200&nbsp;DM). Dennoch blieb die <strong>Verbreitung<\/strong> des HB-75 in Deutschland \u00fcberschaubar. Experten f\u00fchren dies auf die starke Konkurrenz sowie eine relativ geringe Anzahl verf\u00fcgbarer Softwaretitel in deutscher Sprache zur\u00fcck. MSX-Computer erreichten insgesamt nie die Verkaufszahlen anderer Plattformen in Deutschland und Gro\u00dfbritannien, w\u00e4hrend sie in Japan, Spanien oder den Niederlanden deutlich erfolgreicher waren.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Konkurrenten:<\/strong> Hauptkonkurrenten des Sony HB-75 auf dem deutschen Markt waren der allgegenw\u00e4rtige Commodore 64 (mit riesiger Spiele- und Nutzersoftware-Auswahl), der Schneider CPC 464 (ebenfalls mit farbigem Bildschirm und vielen Anwendungen) sowie in kleinerem Ma\u00dfe der Sinclair ZX Spectrum und andere 8-Bit-Systeme. Gegen\u00fcber diesen bot der HB-75 zwar technische Vorteile wie einen erweiterten BASIC-Befehlssatz und standardisierte Anschl\u00fcsse, konnte aber mangels Marktakzeptanz diese St\u00e4rken kaum ausspielen.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-attachment-id=\"38083\" data-permalink=\"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/sony-hitbit-hb-75p-retro-msx\/sony-hitbit-75p-joystick-anschluss\/\" data-orig-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Joystick-Anschluss.jpg\" data-orig-size=\"1400,1050\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 14&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1709302669&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;5.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;200&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Sony HitBit-75P &amp;#8211; 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Anschl\u00fcsse hinten 2\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Sony HitBit-75P &amp;#8211; Anschl\u00fcsse&lt;\/p&gt;\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Sony HitBit-75P &amp;#8211; Anschl\u00fcsse&lt;\/p&gt;\" data-large-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Anschluesse-hinten-2-1024x768.jpg\" data-id=\"38081\" src=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Anschluesse-hinten-2-1024x768.jpg\" alt=\"Sony HitBit-75P - Anschl\u00fcsse\" class=\"wp-image-38081\" srcset=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Anschluesse-hinten-2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Anschluesse-hinten-2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Anschluesse-hinten-2.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sony HitBit-75P &#8211; Anschl\u00fcsse<\/figcaption><\/figure>\n<\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">3. Technische Daten des Sony Hit Bit HB-75<\/h5>\n\n\n\n<p>Der Sony HB-75 ist ein <strong>MSX-1<\/strong>-kompatibler Rechner mit typischer Hardware-Ausstattung dieser Norm. Die wichtigsten technischen Daten sind in der folgenden Tabelle zusammengefasst:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-table\"><table class=\"has-fixed-layout\"><thead><tr><th>Komponente<\/th><th>Spezifikation<\/th><\/tr><\/thead><tbody><tr><td><strong>Prozessor<\/strong><\/td><td>Zilog Z80A, 8-Bit, Taktfrequenz 3,58&nbsp;MHz<\/td><\/tr><tr><td><strong>Arbeitsspeicher<\/strong><\/td><td>64&nbsp;KB RAM (Hauptspeicher) plus 16&nbsp;KB Video-RAM<\/td><\/tr><tr><td><strong>Festwertspeicher (ROM)<\/strong><\/td><td>32&nbsp;KB Systemspeicher (MSX-BASIC und BIOS) + 16&nbsp;KB Firmware f\u00fcr Anwendungen<\/td><\/tr><tr><td><strong>Grafik<\/strong><\/td><td>Texas Instruments TMS9918A Videochip, max. 16 Farben, Aufl\u00f6sung bis 256&nbsp;\u00d7&nbsp;192&nbsp;Pixel, bis zu 32 Sprites<\/td><\/tr><tr><td><strong>Sound<\/strong><\/td><td>General Instrument AY-3-8910 PSG (Programmable Sound Generator) \u2013 3 Tonkan\u00e4le, 8&nbsp;Oktaven<\/td><\/tr><tr><td><strong>Anschl\u00fcsse<\/strong><\/td><td>2&nbsp;\u00d7 Modulport (Steckmodule, 50-polig), 2&nbsp;\u00d7 Joystick (Atari-Standard), 1&nbsp;\u00d7 Parallelport (Centronics-Druckerschnittstelle), 1&nbsp;\u00d7 Kassettenrecorder-Anschluss (DIN), Video-Ausgang (Composite <strong>and<\/strong> RGB) sowie HF-TV-Ausgang (Antenne) f\u00fcr Bild\/Ton.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Tastatur<\/strong><\/td><td>Schreibmaschinentastatur (Vollhub) mit 73 Tasten, Layout QWERTY (amerikanischer ASCII-Standard). Separate Cursortasten als Kreuz angeordnet, f\u00fcnf doppelt belegte Funktionstasten (F1\u2013F5, mit Shift = F6\u2013F10), spezielle MSX-Sondertasten: <strong>GRAPH<\/strong> and <strong>CODE<\/strong> (f\u00fcr Grafiksymbole\/Zeichensatz), <strong>STOP<\/strong> (Programmstopp), <strong>SELECT<\/strong>, <strong>HOME\/CLS<\/strong>, <strong>INS<\/strong> and <strong>DEL<\/strong>.<\/td><\/tr><tr><td><strong>Abmessungen\/Geh\u00e4use<\/strong><\/td><td>Breites Desktop-Geh\u00e4use aus Kunststoff (Hit-Bit-Design); internes Netzteil (230&nbsp;V) integriert. Farbgebung: schwarz\/grau mit seitlich abgesetzten grauen Pfeiltasten.<\/td><\/tr><\/tbody><\/table><\/figure>\n\n\n\n<p>Diese Daten entsprechen dem MSX-1-Standard, sodass der HB-75 technisch mit den meisten MSX-Modellen seiner Zeit \u00fcbereinstimmt. Auff\u00e4llig am Sony-Ger\u00e4t sind die solide verarbeitete Tastatur und das <strong>ansprechende Geh\u00e4usedesign<\/strong> \u2013 zeitgen\u00f6ssische Berichte lobten das \u201esehr sch\u00f6ne\u201c \u00c4u\u00dfere und die qualitativ hochwertigen Tasten. Die <strong>voll ausgebauten 64&nbsp;KB RAM<\/strong> (damit maximaler Speicher f\u00fcr MSX&nbsp;1) hoben den HB-75 positiv von einfacheren MSX-Einstiegsger\u00e4ten ab, die teils nur 16&nbsp;KB oder 32&nbsp;KB RAM besa\u00dfen.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-attachment-id=\"38080\" data-permalink=\"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/sony-hitbit-hb-75p-retro-msx\/sony-hitbit-75-p-aufdruck\/\" data-orig-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75-P-Aufdruck.jpg\" data-orig-size=\"1400,1050\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 14&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1709302160&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;5.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;500&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Sony HitBit 75-P &amp;#8211; Aufdruck\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Sony HitBit 75-P&lt;\/p&gt;\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Sony HitBit 75-P&lt;\/p&gt;\" data-large-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75-P-Aufdruck-1024x768.jpg\" src=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75-P-Aufdruck-1024x768.jpg\" alt=\"Sony HitBit 75-P\" class=\"wp-image-38080\" srcset=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75-P-Aufdruck-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75-P-Aufdruck-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75-P-Aufdruck.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sony HitBit 75-P<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">4. Software und Betriebssysteme<\/h5>\n\n\n\n<p>Als MSX-Computer nutzt der HB-75 eine von <strong>Microsoft<\/strong> entwickelte Firmware mit <strong>MSX-BASIC<\/strong> als integrierte Programmiersprache. MSX-BASIC Version&nbsp;1.0 ist im 32&nbsp;KB-ROM gespeichert und steht sofort nach dem Einschalten zur Verf\u00fcgung. Der BASIC-Dialekt ist umfangreicher als etwa der des Commodore&nbsp;64 und beherrscht von Haus aus Befehle f\u00fcr Grafik, Sound und Sprites \u2013 seinerzeit wurden die M\u00f6glichkeiten als \u00fcberlegen gegen\u00fcber anderen 8-Bit-BASICs bezeichnet. Beim Start erscheint zun\u00e4chst allerdings nicht direkt der BASIC-Prompt, sondern ein einfaches <strong>Men\u00fcsystem<\/strong>: Sony hat im HB-75 n\u00e4mlich zus\u00e4tzliche <strong>Anwendungssoftware im ROM<\/strong> untergebracht. Dieses Firmware-Programm (von Sony als <strong>\u201ePersonal Data Bank\u201c<\/strong> beworben) bietet <strong>sechs Funktionen<\/strong>, die \u00fcber ein Startmen\u00fc ausw\u00e4hlbar sind. Dazu geh\u00f6ren ein <strong>Adressbuch<\/strong> zur Adress\/Telefonnummern-Verwaltung, ein <strong>Terminkalender<\/strong> (Schedule) zur Verwaltung von Terminen, ein <strong>Notizbuch<\/strong> (Memo) f\u00fcr freie Texteingaben, sowie ein <strong>Copy-Tool<\/strong> zum Kopieren\/\u00dcbertragen von Daten. Daneben gibt es die Optionen <strong>\u201eBASIC + Data Cartridge\u201c<\/strong> and <strong>\u201eBASIC\u201c<\/strong>, um entweder ins normale BASIC zu wechseln (mit oder ohne Einbindung eines Datacartridge-Speichermoduls). W\u00e4hlt der Nutzer keine Option, startet das System standardm\u00e4\u00dfig in das Men\u00fc der Personal Data Bank. Dieses Men\u00fc ist grafisch einfach gehalten und per Tastatur (Cursorbewegung und Return-Taste) bedienbar. Die integrierten Anwendungen erlauben es, den Computer <strong>ohne externes Speichermedium<\/strong> direkt als Organizer zu verwenden \u2013 Adressen und Notizen k\u00f6nnen direkt eingegeben werden. Damit diese <strong>Daten dauerhaft gespeichert<\/strong> werden k\u00f6nnen, liefert Sony einen speziellen <strong>Speichermodul-Cartridge (HBI-55)<\/strong> mit: ein 4&nbsp;KB <strong>SRAM-Modul mit Batterie-Backup<\/strong>, das in den Modulschacht gesteckt wird. Darauf lassen sich die im Adressbuch\/Notizbuch eingegebenen Informationen auch nach dem Ausschalten sichern. Alternativ ist es auch m\u00f6glich, diese Daten per Kassette zu sichern, allerdings ist das HBI-55-Modul die komfortablere L\u00f6sung (es wird vom Men\u00fc vorausgesetzt \u2013 fehlt es, fordert das System zum Einstecken des Moduls auf).<\/p>\n\n\n\n<p>Nach Auswahl der Option <strong>\u201eBASIC\u201c<\/strong> oder durch Dr\u00fccken der ESC-Taste im Men\u00fc gelangt man in die gewohnte <strong>MSX-BASIC-Umgebung<\/strong>. Der Bildschirm wechselt dann in den Textmodus (40&nbsp;Zeichen \u00d7 24&nbsp;Zeilen). In den unteren Bildschirmzeilen werden kontextabh\u00e4ngig Kurzbefehle f\u00fcr die <strong>Funktionstasten<\/strong> angezeigt (z.\u202fB. \u201eSTOP\u201c f\u00fcr F1, \u201eCONT\u201c f\u00fcr F2 etc.), was Programmierern als Eingabehilfe dient. Im BASIC-Modus k\u00f6nnen Programme in BASIC geschrieben oder von externen Medien geladen werden. Der HB-75 ist voll kompatibel zu allen <strong>MSX-1 Softwaretiteln<\/strong>. Es existierte in den 1980er-Jahren ein breites Angebot an MSX-Software auf <strong>Modul-Cartridges<\/strong> (insbesondere Spiele namhafter Hersteller wie <strong>Konami<\/strong>, z.\u202fB. die <em>MSX-Versionen von Frogger, Pac-Man, Metal Gear<\/em> etc.) und auf <strong>Kassette\/Diskette<\/strong>. Viele popul\u00e4re Spiele und Anwendungen anderer Heimcomputer wurden f\u00fcr MSX <strong>portiert<\/strong>, vor allem von europ\u00e4ischen und amerikanischen Softwareh\u00e4usern. Beispielsweise brachte Microsoft f\u00fcr MSX eine Version der Tabellenkalkulation <strong>Multiplan<\/strong> heraus, und diverse Textverarbeitungen und Datenbankprogramme waren erh\u00e4ltlich. Speziell in Japan entstanden zudem etliche exklusive MSX-Spiele und -Programme, da MSX dort sehr verbreitet war. Allerdings war in Deutschland die <strong>Software-Auswahl<\/strong> zun\u00e4chst begrenzt \u2013 insbesondere Lizenztitel und deutsche Programme waren rar. Mitte 1985 berichtete die Fachpresse aber von langsamem Aufschwung (<em>\u201eMSX-Software: Es geht voran\u201c<\/em>), da mehr Software lokalisiert oder neu ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Betriebssystem:<\/strong> Ohne Diskettenlaufwerk nutzt der HB-75 kein spezielles Disk-Betriebssystem, sondern bootet direkt ins eingebaute BASIC (bzw. ins Men\u00fc). Wird jedoch ein <strong>Diskettenlaufwerk<\/strong> nachger\u00fcstet, l\u00e4sst sich das Microsoft-Betriebssystem <strong>MSX-DOS<\/strong> einsetzen. MSX-DOS orientiert sich an MS-DOS und CP\/M und erm\u00f6glicht Kommandos im Textmodus sowie Ausf\u00fchrung von Maschinensprache-Programmen (insbesondere .COM-Dateien \u00e4hnlich CP\/M). Da MSX-DOS weitgehend CP\/M-kompatibel ist, stehen dem MSX mit Diskettenlaufwerk auch viele der damals \u00fcblichen CP\/M-Programme (z.\u202fB. WordStar, dBase II, Turbo Pascal) prinzipiell offen. In der Praxis war MSX-DOS aber in Deutschland wenig verbreitet, da die meisten HB-75-Ger\u00e4te ohne Diskettenlaufwerk verkauft wurden.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"800\" height=\"600\" data-attachment-id=\"11663\" data-permalink=\"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/sony-hitbit-hb-75p-retro-msx\/sony-hitbit-75-p-einschaltmeldung\/\" data-orig-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/sony-hitbit-75-p-einschaltmeldung.jpg\" data-orig-size=\"800,600\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;3.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon PowerShot SX260 HS&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1441464458&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.5&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;100&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.033333333333333&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Sony HitBit 75-P &amp;#8211; Einschaltmeldung\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Sony HitBit 75-P &amp;#8211; Einschaltmeldung&lt;\/p&gt;\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Sony HitBit 75-P &amp;#8211; Einschaltmeldung&lt;\/p&gt;\" data-large-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/sony-hitbit-75-p-einschaltmeldung.jpg\" src=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/sony-hitbit-75-p-einschaltmeldung.jpg\" alt=\"Sony HitBit 75-P - Einschaltmeldung\" class=\"wp-image-11663\" srcset=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/sony-hitbit-75-p-einschaltmeldung.jpg 800w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/sony-hitbit-75-p-einschaltmeldung-300x225.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sony HitBit 75-P &#8211; Einschaltmeldung<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">5. Peripherie und Erweiterungen<\/h5>\n\n\n\n<p>Sony und andere MSX-Hersteller boten in den 1980er-Jahren ein umfangreiches Sortiment an <strong>Zubeh\u00f6r<\/strong> f\u00fcr ihre MSX-Computer an. Einige speziell f\u00fcr den Hit&nbsp;Bit HB-75 (bzw. MSX-Standard) vorgesehene Peripherieger\u00e4te waren:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li><strong>Datassette \/ Kassettenrekorder:<\/strong> Sony empfahl den hauseigenen <em>\u201eBitcorder SDC-500\u201c<\/em> (siehe Abbildung oben) als Kassettenlaufwerk zum Laden und Speichern von Programmen. Das Ger\u00e4t arbeitet mit 1200\/2400&nbsp;Baud FSK-Modulation und wird am Tape-Anschluss (DIN-Buchse) des HB-75 betrieben. Kassetten waren das prim\u00e4re Speichermedium, bevor Diskettenlaufwerke verbreitet waren.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Diskettenlaufwerk:<\/strong> F\u00fcr den HB-75 gab es optional ein externes <strong>3,5\u2033-Diskettenlaufwerk<\/strong>. Sony bot hierf\u00fcr das Modell <em>HBD-50<\/em> (Hit&nbsp;Bit Drive 50) an. Das Laufwerk kam mit eigener Schnittstellenhardware, da der HB-75 ab Werk keine Diskettenschnittstelle besitzt. Es handelte sich um ein <strong>einseitiges 3,5\u2033-Diskettenlaufwerk (360&nbsp;KB)<\/strong> \u2013 typisch f\u00fcr fr\u00fche MSX-Disketten. Mit angeschlossenem Laufwerk konnte der HB-75 dann MSX-DOS verwenden und Programme deutlich schneller laden als von Kassette. Sp\u00e4tere MSX-Modelle (z.\u202fB. Sony HB-501) integrierten solche Laufwerke teils fest.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Drucker und Plotter:<\/strong> Ein bemerkenswertes Zubeh\u00f6r war der <strong>Sony PRN-C41<\/strong>, ein <strong>4-Farb-Plotter-Drucker<\/strong> (Stiftplotter), der 1984 vorgestellt wurde. Er konnte mit vier farbigen Stiften kleine Grafiken und Texte in Farbe ausgeben \u2013 passend zur Idee, Kalender und Adresslisten vom HB-75 farbig zu Papier zu bringen. Dieses Ger\u00e4t war allerdings teuer (Listenpreis ca. 54.800&nbsp;\u00a5, entsprechend ~750&nbsp;DM) und eher f\u00fcr Profianwender interessant. Daneben gab es konventionellere <strong>Drucker<\/strong>: z.B. den <em>Sony PRN-120<\/em>, einen MSX-kompatiblen 9-Nadeldrucker f\u00fcr Textausgabe (monochrom). \u00dcber die Centronics-Schnittstelle des HB-75 lie\u00dfen sich freilich auch Drucker anderer Hersteller betreiben, sofern sie den Standard unterst\u00fctzten.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Speichermodule:<\/strong> Wie oben erw\u00e4hnt, geh\u00f6rte das <strong>Memory-Cartridge HBI-55<\/strong> (4&nbsp;KB SRAM mit Batterie) quasi zur Ausstattung des HB-75, um die eingebauten Anwendungen nutzen zu k\u00f6nnen. Dar\u00fcber hinaus bot Sony <strong>RAM-Erweiterungen<\/strong> an, z.B. Module mit 16&nbsp;KB, 64&nbsp;KB oder sogar 256&nbsp;KB (letzteres in Form einer Memory-Mapper-Karte, die allerdings nur mit speziellen Tricks auf MSX&nbsp;1 nutzbar war). F\u00fcr den HB-75 selbst war eine RAM-Aufr\u00fcstung aber selten n\u00f6tig, da er bereits mit dem Maximum von 64&nbsp;KB Haupt-RAM ausgestattet ist.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Joysticks und Eingabeger\u00e4te:<\/strong> Zum Spielen und f\u00fcr bestimmte Anwendungen konnten zwei <strong>Joysticks<\/strong> gleichzeitig angeschlossen werden (Standard-DB9-Ports, kompatibel zum Atari-Standard). Sony hatte verschiedene Modelle im Angebot, u.a. den einfachen <strong>Joystick JS-55<\/strong> (siehe Abbildung) und den gr\u00f6\u00dferen <strong>JS-70<\/strong>. Besonders fortschrittlich war der <strong>Sony JS-75<\/strong> \u2013 ein <strong>kabelloser Joystick<\/strong> mit Infrarot\u00fcbertragung, inklusive Empf\u00e4ngerstation (<em>JS-75C<\/em>). Au\u00dferdem gab es einen <strong>MSX-Maus<\/strong> (<em>Sony MOS-1<\/em>) f\u00fcr grafikorientierte Programme und <strong>Gamepads<\/strong> (z.\u202fB. Sony JS-33, ein flaches Steuerpad). Diese Eingabeger\u00e4te entsprachen weitgehend dem, was auch f\u00fcr andere Heimcomputer verf\u00fcgbar war, jedoch war die Softwareunterst\u00fctzung f\u00fcr Maus o.\u202f\u00e4. auf MSX&nbsp;1 begrenzt.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Erweiterungskarten:<\/strong> \u00dcber den Modulschacht lie\u00dfen sich neben Spielen auch diverse <strong>Erweiterungskarten<\/strong> einstecken. Beispiele sind Modem-Module (Sony HBI-50, ein 300-Baud-Modem f\u00fcr Online-Dienste), <strong>Digitizer-Module<\/strong> f\u00fcr Video (Sony HBI-V1) und sogar Synthesizer-Module (andere Hersteller wie Yamaha boten z.B. die SFG-01 Soundkarte an, die auch mit dem HB-75 kompatibel war). Zudem existierten <strong>Slot-Expander<\/strong>, um aus einem Modulport zwei zu machen \u2013 der HB-75 hat aber bereits zwei Ports, daher war dies eher f\u00fcr MSX mit nur einem Slot relevant.<\/li>\n\n\n\n<li><strong>Monitore und sonstiges:<\/strong> Da der HB-75 ein Bildsignal in <strong>RGB<\/strong> and <strong>Composite<\/strong> ausgeben kann, verkaufte Sony passende <strong>Video-Monitore<\/strong> (Trinitron RGB-Monitore) f\u00fcr ein optimales Bild. Alternativ konnte der Rechner \u00fcber den HF-Ausgang an ein normales Fernsehger\u00e4t angeschlossen werden. An zus\u00e4tzlichen Kabeln gab es etwa spezielle SCART-Kabel, Adapter und anderes Zubeh\u00f6r f\u00fcr die Verbindung zu verschiedenen Displays.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>In der Werbung wurden diese Peripherieger\u00e4te teils als <strong>komplettes System<\/strong> angeboten \u2013 z.B. der Computer zusammen mit Datasette und Joystick f\u00fcr Heimanwender, oder mit Diskettenlaufwerk und Drucker f\u00fcr anspruchsvollere Nutzer. Sony hat mit dem Hit&nbsp;Bit HB-75 also eine <strong>plattformorientierte Produktfamilie<\/strong> geschaffen, die von Speicher bis Ausgabe alles aus einer Hand bot. Durch die Standardisierung des MSX-Busses waren aber auch viele Zubeh\u00f6rteile anderer MSX-Hersteller untereinander austauschbar, was den K\u00e4ufern mehr Auswahl gab. Nichtsdestotrotz blieben einige Sony-Spezialit\u00e4ten wie der Farbplotter relativ exklusiv.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" data-attachment-id=\"38086\" data-permalink=\"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/sony-hitbit-hb-75p-retro-msx\/sony-hitbit-75p-seriennummer\/\" data-orig-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Seriennummer.jpg\" data-orig-size=\"1400,1050\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;1.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;iPhone 14&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1709302716&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;5.7&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;500&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.016666666666667&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Sony HitBit-75P &amp;#8211; Seriennummer\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Sony HitBit-75P &amp;#8211; Seriennummer&lt;\/p&gt;\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Sony HitBit-75P &amp;#8211; Seriennummer&lt;\/p&gt;\" data-large-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Seriennummer-1024x768.jpg\" src=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Seriennummer-1024x768.jpg\" alt=\"Sony HitBit-75P - Seriennummer\" class=\"wp-image-38086\" srcset=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Seriennummer-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Seriennummer-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Sony-HitBit-75P-Seriennummer.jpg 1400w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sony HitBit-75P &#8211; Seriennummer<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">6. Bedienung und Nutzererfahrung<\/h5>\n\n\n\n<p>Die <strong>Bedienung<\/strong> des Sony HB-75 gestaltet sich zweigeteilt: Zum einen gibt es die direkte Nutzung der eingebauten Firmware-Anwendungen \u00fcber das Startmen\u00fc, zum anderen den klassischen Weg \u00fcber den BASIC-Interpreter. <strong>Unmittelbar nach dem Einschalten<\/strong> pr\u00e4sentiert der HB-75 (in der japanischen und europ\u00e4ischen Version) einen <strong>grafischen Startbildschirm mit Men\u00fc<\/strong>. Darin kann der Benutzer mit den Pfeiltasten z.B. <em>\u201eAddress\u201c<\/em>, <em>\u201eSchedule\u201c<\/em> oder <em>\u201eMemo\u201c<\/em> ausw\u00e4hlen, um in die jeweilige Anwendung zu gelangen. Dieses Men\u00fc ist intuitiv gehalten \u2013 \u00e4hnlich einfachen Organizer-Ger\u00e4ten jener Zeit \u2013 und richtet sich an Nutzer, die den Computer wie einen elektronischen <strong>Terminkalender oder Adressbuch<\/strong> verwenden m\u00f6chten, ohne Programmierkenntnisse. Die Bedienoberfl\u00e4che ist einfarbig und textbasiert; Eingaben erfolgen \u00fcber die Tastatur. Innerhalb der Anwendungen gibt es Men\u00fcs f\u00fcr Funktionen wie <em>Neu<\/em>, <em>Suchen<\/em>, <em>L\u00f6schen<\/em> etc., die ebenfalls per Cursor und Return ausgew\u00e4hlt werden. Insgesamt wurde diese Firmware als <strong>nutzerfreundlich<\/strong> wahrgenommen, da sie den HB-75 zu einem gewissen Grad <strong>\u201eeinschaltfertig\u201c<\/strong> f\u00fcr produktive Aufgaben machte \u2013 etwas, das bei den meisten anderen Heimcomputern (die direkt ins Basic sprangen) fehlte. Ein Kritikpunkt war allerdings, dass die Men\u00fcf\u00fchrung auf Englisch war (Begriffe wie \u201eAddress\u201c\/\u201eMemo\u201c) \u2013 f\u00fcr deutschsprachige Anwender ohne Englischkenntnisse also nicht ganz trivial. Sony legte aber deutschen Handb\u00fcchern eine \u00fcbersetzte Anleitung bei, wie die Anwendungen zu bedienen sind.<\/p>\n\n\n\n<p>Wechselt man in den <strong>BASIC-Modus<\/strong>, verh\u00e4lt sich der HB-75 wie ein typischer Heimcomputer dieser \u00c4ra. Der <strong>MSX-BASIC-Prompt<\/strong> (<code>READY&gt;_<\/code>) erscheint und der Benutzer kann Befehle eintippen oder Basic-Programme laden\/ausf\u00fchren. Auff\u00e4llig sind hier einige Komfortfunktionen des MSX-BASIC: So werden am unteren Bildschirmrand st\u00e4ndig die <strong>aktuellen Belegungen der Funktionstasten<\/strong> angezeigt (z.B. \u201eF1=HELP, F2=STOP\u201c etc.), was beim Programmieren hilfreich ist. Die Funktionstasten selbst sind \u2013 MSX-\u00fcblich \u2013 doppelt belegt: F1 bis F5 direkt, und F6 bis F10 \u00fcber Umschalt+F1..F5. Viele h\u00e4ufig genutzte Befehle lassen sich durch die Funktionstasten direkt einf\u00fcgen (z.B. LIST, RUN, CONT, STOP). Dies erleichtert die Eingabe gegen\u00fcber Systemen, bei denen der Benutzer alles tippen musste. Auch die <strong>Editor-Funktionen<\/strong> im BASIC sind komfortabel: Separate <strong>Cursortasten<\/strong> erlauben das Bewegen in der Eingabezeile (nicht bei allen 80er-Heimcomputern selbstverst\u00e4ndlich), und es gibt eigene Tasten f\u00fcr <strong>Einf\u00fcgen (INS)<\/strong>, <strong>L\u00f6schen (DEL)<\/strong> sowie <strong>Home\/CLS<\/strong> (zum L\u00f6schen des Bildschirms bzw. zum Zeilenanfang springen). Die <strong>STOP-Taste<\/strong> erlaubt jederzeit den Abbruch laufender Programme \u2013 \u00e4hnlich der STOP-Taste beim C64, jedoch als eigene Taste realisiert. All diese Elemente sorgten daf\u00fcr, dass die <strong>Benutzerschnittstelle des MSX<\/strong> als relativ modern und benutzerfreundlich galt.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Tastatur<\/strong> des HB-75 selbst wurde \u2013 wie schon erw\u00e4hnt \u2013 sehr gelobt. Es handelt sich um eine <strong>hochwertige mechanische Tastatur<\/strong> mit 73 Tasten, die sich an der Anordnung einer elektrischen Schreibmaschine orientiert. Der Tastenanschlag ist pr\u00e4zise und alle wichtigen Sondertasten sind vorhanden. F\u00fcr den deutschen Markt verbaute Sony kein spezielles QWERTZ-Layout; stattdessen kam ein internationales QWERTY-Layout zum Einsatz, bei dem Umlaute mittels Tastenkombinationen eingegeben werden mussten. Die Cursor- und Sondertasten sind hellgrau abgesetzt, was die Orientierung erleichtert (siehe Abbildung in Abschnitt&nbsp;5). Im Vergleich zu manch anderem MSX (z.B. Philips VG-8010 mit Gummitasten) stellt dies ein <strong>Alleinstellungsmerkmal<\/strong> dar. Auch gegen\u00fcber dem C64 (dessen Tastatur zwar robust, aber nicht wirklich \u201eschreibmaschinenartig\u201c war) wirkt die Hit&nbsp;Bit-Tastatur professioneller. In Tests wurde betont, dass l\u00e4ngeres Schreiben oder Programmieren auf dem HB-75 <strong>angenehmer<\/strong> sei als auf vielen Konkurrenzprodukten.<\/p>\n\n\n\n<p>Die <strong>Grafik- und Soundf\u00e4higkeiten<\/strong> nutzt der HB-75 \u00fcber MSX-BASIC recht einfach aus \u2013 z.B. k\u00f6nnen mit Befehlen wie <code>SPRITE<\/code>, <code>SOUND<\/code> oder <code>LINE<\/code> sofort bewegte Grafiken und T\u00f6ne erzeugt werden. F\u00fcr den Benutzer bedeutete dies, dass <strong>Experimentieren<\/strong> mit Grafik und Musik ohne Assemblerkenntnisse m\u00f6glich war \u2013 ein Vorteil gegen\u00fcber Computern wie dem Commodore&nbsp;64, der f\u00fcr vergleichbare Aufgaben POKE-Befehle oder Maschinencode erforderte. Andererseits stie\u00df das MSX-1-Grafiksystem (256\u00d7192&nbsp;Aufl\u00f6sung, 16 Farben) bei hoher Beanspruchung an Grenzen: Da jeweils nur 2 Farben pro 8-Pixel-Block darstellbar sind (eine Einschr\u00e4nkung des TMS9918A-Chips), traten sogenannte Farbkl\u00f6tzchen auf. Dies merkte man besonders bei Spielen mit hochaufl\u00f6senden Bildern \u2013 die Darstellung war zwar farbiger als z.B. auf einem Spectrum, aber nicht so detailliert wie auf dem C64 mit seinem flexibleren Bitmapmodus. Aus Anwendersicht war die <strong>Bildqualit\u00e4t<\/strong> des HB-75 an einem RGB-Monitor jedoch hervorragend scharf (besser als die meisten Heimcomputer, die oft nur FBAS\/Composite lieferten). \u00dcber den HF-Modulator am Fernseher war das Bild hingegen \u2013 wie \u00fcblich \u2013 etwas unscharf.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend wurde die <strong>Nutzererfahrung<\/strong> mit dem Sony HB-75 von zeitgen\u00f6ssischen Anwendern als \u00fcberwiegend positiv beschrieben: Die Hardware ist zuverl\u00e4ssig und von hoher Fertigungsqualit\u00e4t (viele Ger\u00e4te funktionieren auch nach Jahrzehnten noch einwandfrei), die Bedienung im Rahmen des MSX-Standards komfortabel, und Einsteiger konnten sofort Nutzen aus den eingebauten Anwendungen ziehen. Negativ fiel aus deutscher Sicht haupts\u00e4chlich das <strong>begrenzte Softwareangebot<\/strong> und der geringe Freundeskreis auf \u2013 w\u00e4hrend C64- und Schneider-Besitzer eine gro\u00dfe Community und Flut an Programmen hatten, blieb man als MSX-Anwender eher unter Gleichgesinnten in kleiner Runde. Dennoch berichten MSX-Clubmagazine aus den 1980ern von engagierten Nutzern, die die Vorz\u00fcge des Systems (leichte BASIC-Programmierung, standardisierte Schnittstellen, robuste Technik) sch\u00e4tzten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" data-attachment-id=\"38088\" data-permalink=\"https:\/\/www.jungsi.de\/en\/sony-hitbit-hb-75p-retro-msx\/monkey-academy-komplett\/\" data-orig-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Monkey-Academy-komplett.jpg\" data-orig-size=\"1050,1400\" data-comments-opened=\"1\" data-image-meta=\"{&quot;aperture&quot;:&quot;3.5&quot;,&quot;credit&quot;:&quot;&quot;,&quot;camera&quot;:&quot;Canon PowerShot SX260 HS&quot;,&quot;caption&quot;:&quot;&quot;,&quot;created_timestamp&quot;:&quot;1437394485&quot;,&quot;copyright&quot;:&quot;&quot;,&quot;focal_length&quot;:&quot;4.5&quot;,&quot;iso&quot;:&quot;320&quot;,&quot;shutter_speed&quot;:&quot;0.033333333333333&quot;,&quot;title&quot;:&quot;&quot;,&quot;orientation&quot;:&quot;1&quot;}\" data-image-title=\"Monkey Academy &amp;#8211; MSX-Spiel\" data-image-description=\"&lt;p&gt;Monkey Academy &amp;#8211; MSX-Spiel&lt;\/p&gt;\" data-image-caption=\"&lt;p&gt;Monkey Academy &amp;#8211; MSX-Spiel&lt;\/p&gt;\" data-large-file=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Monkey-Academy-komplett-768x1024.jpg\" src=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Monkey-Academy-komplett-768x1024.jpg\" alt=\"Monkey Academy - MSX-Spiel\" class=\"wp-image-38088\" srcset=\"https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Monkey-Academy-komplett-768x1024.jpg 768w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Monkey-Academy-komplett-225x300.jpg 225w, https:\/\/www.jungsi.de\/blog\/wp-content\/uploads\/Monkey-Academy-komplett.jpg 1050w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Monkey Academy &#8211; MSX-Spiel<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\">7. Zeitgen\u00f6ssische Rezensionen, Presse und Werbung<\/h5>\n\n\n\n<p>Die Einf\u00fchrung des MSX-Standards \u2013 und damit des Sony HB-75 \u2013 wurde in der Computerpresse aufmerksam verfolgt. <strong>Zeitgen\u00f6ssische Rezensionen<\/strong> hoben oft die Idee des einheitlichen Standards hervor, standen aber skeptisch der sp\u00e4ten Markteinf\u00fchrung in Europa gegen\u00fcber. In Deutschland berichtete z.B. die <strong>Happy Computer<\/strong> ab 1984 regelm\u00e4\u00dfig \u00fcber MSX. In der Ausgabe 11\/84 wurde der erste in Deutschland erh\u00e4ltliche MSX (Spectravideo SVI-728) getestet und als \u201egelungener Heimcomputer\u201c bezeichnet, allerdings mit dem Vorbehalt, dass abzuwarten bleibe, wie viel Software und Unterst\u00fctzung der Standard erhalten w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<p>Als der Sony Hit&nbsp;Bit HB-75 Anfang 1985 in deutschen Redaktionen ankam, waren bereits mehrere MSX-Modelle verf\u00fcgbar. Anstatt Einzeltests konzentrierte man sich daher auf <strong>Vergleichstests<\/strong>: In <strong>Happy Computer 9\/85<\/strong> wurden \u201e9&nbsp;MSX-Computer im Vergleich\u201c gegen\u00fcbergestellt (Autor: Heinrich Lenhardt). In diesem Test schnitt der Sony HB-75P sehr gut ab \u2013 vor allem dank seiner Vollausstattung mit 64&nbsp;KB RAM und der qualitativ besten Tastatur im Feld. Gelobt wurde das <strong>durchdachte Konzept<\/strong> mit den eingebauten Anwendungen, das Sony damals einzigartig bot. Auch die solide Verarbeitung wurde positiv erw\u00e4hnt. Schwachpunkte waren laut Test vor allem <strong>extern<\/strong> bedingt: die z\u00f6gerliche Marktentwicklung und das Fehlen eines breiten Softwareangebots in Deutschland. Andere MSX-Modelle (z.B. von Philips oder Toshiba) boten \u00e4hnliche Leistungen, so dass sich in der Summe kein eindeutiger \u201eSieger\u201c abzeichnete \u2013 der Sony HB-75 geh\u00f6rte aber zur Spitzengruppe der MSX&nbsp;1-Ger\u00e4te. Im Fazit merkten die Tester an, dass MSX-Computer technisch zwar mit Commodore&nbsp;64 und CPC mithalten k\u00f6nnten, aber \u201eein Computer ist nur so gut wie die Software, die man daf\u00fcr bekommt\u201c \u2013 und hier lagen C64 &amp; Co. klar vorn.<\/p>\n\n\n\n<p>In der <strong>Werbung<\/strong> versuchte Sony, den Hit&nbsp;Bit als <strong>innovatives und benutzerfreundliches Home-Computer-System<\/strong> zu positionieren. Anzeigen zeigten oft den Rechner mit angeschlossenen Peripherien (z.B. Datasette, Monitor) im Einsatz als Familiencomputer oder Hobbyisten-Ger\u00e4t. Schlagworte wie <em>\u201eDer neue Standard\u201c<\/em>, <em>\u201eKompatibilit\u00e4t\u201c<\/em> and <em>\u201eKomfort\u201c<\/em> wurden betont. Eine Anzeige in einem britischen MSX-Magazin Ende 1984 pries den Sony Hit&nbsp;Bit an mit: <em>\u201eIt has all the benefits you&#8217;d expect from a standard MSX home computer, but with a few added talents.\u201c<\/em> \u2013 was eindeutig auf die eingebauten ROM-Programme anspielte. In deutschen Magazinen schaltete Sony vergleichsweise wenig eigenst\u00e4ndige Werbung; oft wurden die MSX-Modelle in H\u00e4ndlerkatalogen oder Sammelanzeigen pr\u00e4sentiert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Nutzermeinungen<\/strong> aus der Zeit spiegeln ein gemischtes Bild wider: In Leserbriefen und Klubartikeln lobten Besitzer des HB-75 dessen hohe Qualit\u00e4t und gaben sich zufrieden damit, \u201eetwas Besonderes\u201c jenseits des Mainstreams zu nutzen. Einige hoben hervor, dass ihre Sony Hit Bit auch nach Jahren intensiver Nutzung noch voll funktionst\u00fcchtig waren \u2013 ein Beleg f\u00fcr die Verarbeitungsqualit\u00e4t. Frust kam bei manchen auf, wenn es darum ging, aktuelle Spiele oder Anwendungen zu bekommen: Viele popul\u00e4re Titel erschienen entweder versp\u00e4tet oder gar nicht f\u00fcr MSX in Deutschland, so dass MSX-Nutzer oft auf Importsoftware (z.B. aus den Niederlanden) auswichen. Einige Zeitschriften (z.B. <strong>MSX Revue<\/strong> oder <strong>MSX Club Nederland<\/strong>, die in kleiner Auflage auch nach Deutschland gelangten) versuchten, den MSX-Fans mit Tipps, Listings und Tests zu helfen. Insgesamt blieb der <strong>Hit&nbsp;Bit HB-75<\/strong> in Deutschland ein <strong>Geheimtipp<\/strong> \u2013 von der Fachpresse technisch respektiert, vom Massenmarkt aber weitgehend ignoriert. Aus heutiger Sicht genie\u00dft das Ger\u00e4t einen Platz in der Computergeschichte als <strong>ambitionierter Versuch von Sony<\/strong>, im Heimcomputerbereich mitzumischen, und als Teil des <strong>MSX-Standards<\/strong>, der weltweit ca. 5&nbsp;Millionen Mal verkauft wurde, wenn auch davon nur ein kleiner Bruchteil in Deutschland.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Quellen:<\/strong> Die oben zusammengestellten Informationen wurden aus zeitgen\u00f6ssischen Fachmagazinen, Museumsdokumentationen und zuverl\u00e4ssigen Online-Archiven entnommen, u.a. dem <strong>Happy Computer<\/strong>-Magazin (Ausgaben 1984\u201385), dem <strong>MSX-Standard-Buch von Dietmar Eirich (Heyne, 1985)<\/strong>, dem Online-Computermuseum des IPSJ in Japan sowie Sammlerseiten wie <em>8-Bit-Nirvana<\/em>. Diese Quellen best\u00e4tigen die technischen Angaben und vermitteln einen authentischen Eindruck der Marktsituation und Wahrnehmung des Sony Hit&nbsp;Bit HB-75 in seiner Zeit.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Links<\/strong><br><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sony_Hit_Bit_HB-75\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Sony_Hit_Bit_HB-75<\/a><br><a href=\"http:\/\/ein-eike.de\/2012\/09\/29\/sony-hitbit-hb-75p-1984-bis-1987\/\">http:\/\/ein-eike.de\/2012\/09\/29\/sony-hitbit-hb-75p-1984-bis-1987\/<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.zock.com\/8-Bit\/D_HitBit.HTML\">http:\/\/www.zock.com\/8-Bit\/D_HitBit.HTML<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.msx.org\/forum\/msx-talk\">http:\/\/www.msx.org\/forum\/msx-talk<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.msxcartridgeshop.com\/\">http:\/\/www.msxcartridgeshop.com\/<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.raymondmsx.nl\/index_eng.html\">http:\/\/www.raymondmsx.nl\/index_eng.html<\/a><br><a href=\"http:\/\/www.v-becker.de\/msx\/msxarchiv.htm\">http:\/\/www.v-becker.de\/msx\/msxarchiv.htm<\/a><br><a href=\"http:\/\/msx.hansotten.com\/\">http:\/\/msx.hansotten.com\/<\/a><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dieses Mal erg\u00e4nzt ein etwas &#8222;exotischer&#8220; Rechner meine Sammlung. 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