Heimcomputer

Damit hat alles begonnen – jedenfalls bei mir. Anfang der 1980er las ist im P.M. Computerheft erstaunliches über diese neue Technik und mir wurde klar: das ist die Zukunft. Also bettelte ich so lange bis ich von meiner Großmutter einen Sinclair ZX81 bekam – damals der billigste Einstieg in den Bereich der Homecomputer. Ich saß wie gebannt vor dem Monitor während ich Listings eintippte und sah wie die Programme zum Leben erwachten.

Lange hielt der ZX81 dann nicht aus – die nächste Stufe der Evolution musste her: der Sinclair Spectrum. Als Werbegeschenk des Bertelsmann Club kam er bei mir an – viel schöne Stunden waren damit verbunden. Da meine Freunde andere Rechner hatten war auch die Abwechslung groß.

Von meinen ersten größeren Ersparnissen schaffte ich mir dann meinen ersten eigenen Rechner an – Sinclair QL – die unterschätzte (fast) 16Bit Maschine aus England mit den eingebauten Microdrives und keinen Spielen…..

Zum Abschluss der Realschule durfte ich mir einen Rechner aussuchen und damit kam der Umstieg zum Atari ST und ersten ernsthafteren Gehversuchen mit dem Rechner. GFA-Basic, Datenbanken waren neben den Spielen eine schöne Abwechslung. Ich konnte den Rechner sogar mit in meinen Ausbildungsbetrieb mitnehmen und mit der Textverarbeitung Briefe schreiben da der andere Rechner ein IBM PC für 10.000 DM war.

Leider beendete der berüchtigte Rechtsanwalt Grafenreuth meine ersten Ambitionen mit Rechnern. Erst ein paar Jahre später ging es dann mit dem PC wieder weiter. Seid 2013 beschäftige ich mich wieder intensiver mit alter Hardware. Daraus entstand dann der Blog, da ich die Sachen die ich herausgefunden und recherchiert hatte aufschrieb und dies auch gleich mit anderen teilen konnte, die ebenfalls Interesse daran haben.


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