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DDI3 USB Floppy Emulator [Schneider CPC]

DDI3

DDI3

Nach dem ich schon das DDI-1 und das DDI-1 2014 vorgestellt habe, gibt es nun etwas neues bzgl. Diskettenhardware und Schneider CPC zu berichten. Wie auch schon das DDI-1 2014, wurde dieses neue Interface wieder von Multitalent Zaxon konstruiert.

Das DDI3 ist eine Mischung aus DDI-1 und HXC-Interface. Bisher war es ja nötig am CPC464 ein DDI-1 und ein Diskettenlaufwerk zu verwenden. Das DDI-1 ist nicht so einfach zu bekommen – danach benötigt man auch noch ein passendes Diskettenlaufwerk oder eben ein HXC als Ersatz. Damit ist nun Schluss – außer dem DDI3 benötigt man sonst nichts mehr (außer einem USB-Stick für die Daten).
Dieses Interface ist sicher nicht das kleinste Gerät, aber wieder schön konstruiert. So hat es neben einigen Knöpfen und Schaltern, ein LCD-Display damit man einfach navigieren kann und einen Anschluss für ein weiteres Diskettenlaufwerk.

In dem Päckchen, das ich erhalten habe, war das Interface und ein USB Stick den ich mitbestellt hatte und der schon vorbereitet war. Leider war (wie immer) keine Anleitung enthalten 🙂

Die Knöpfe und Schalter haben folgende Bedeutung:
– links an der Seite: Reset
– links obere Seite: im Display nach oben
– zweiter von links: im Display nach unten
– dritter von links: Auswahl treffen
– erster Schalter: Parados ein/aus
– zweiter Schalter: Laufwerkumschaltung A/B

DDI3 - Beschreibung Bedienelemente

DDI3 – Beschreibung Bedienelemente

Alle die schon mal mit einem HXC-Laufwerk gearbeitet haben, sollten mir der Bedienung keine Probleme habe. Wenn man nicht bei Zaxon einen USB-Stick mitbestellt hat, muss dieser noch entsprechend vorbereitet werden. Das funktioniert aber wie man von einem HXC/Gotek gewohnt ist.

DDI3 - Display

DDI3 – Display

Für mich eine der interessantesten Funktionen:
Ich habe einen großen Stapel an 3“ Disketten. Diese würde ich gerne archivieren. Dies ist nun ganz einfach. An das DDI3 schließt man einfach noch ein FD-1 Laufwerk an, erstellt auf dem USB Stick einige leere Disk-Images und kopiert die Disketten mit Parados!

Was ist mir dabei passiert?
1. ich habe einfach mal das FD1 angeschlossen
Dann konnte ich zwar auf die Diskette in Laufwerk B zugreifen aber das DDI3 hat immer „no USB Stick“ angezeigt. Es ist also wirklich nötig das Floppykabel, das zur Verbindung zwischen FD-1 und DDI dient zu modifizieren. Wie auf der Seite von Zaxon beschrieben muss die Leitung Nummer 10 getrennt werden. Dann war der Zugriff auf beide Laufwerke kein Problem mehr.

DDI3 - Modifikation Floppykabel

DDI3 – Modifikation Floppykabel

2. zum Kopieren kann Parados, das ins DDI3 integriert ist, verwendet werden.
Leider lies sich PARADOS mit |drive bei mir nicht aktivieren 🙂 Schuld daran ist die Vortex Speichererweiterung in meinem CPC – hier muss erst mit |DISBOS ein Teil deaktiviert werden.

DDI3 zusammen mit FD1 und ParaDOS

DDI3 zusammen mit FD1 und ParaDOS

3. PARADOS
Vor der Benutzung sollte man einen kleinen Blick in das Handbuch werfen. Bei mir waren die Einstellungen für Drive B nicht richtig (80 Tracks/DD).
Diese kann mit SHIFT+C dann D anpasset werden (40 Tracks/SS). Mit SHIFT+L „loggt“ man eine Diskette – d.h. der Inhalt wird angezeigt – danach können die Dateien, die kopiert werden sollen mit T (Tag) markiert werden (alle auf einmal markieren mit CTRL+T). Wenn alles ausgewählt ist, können die Dateien mit CTRL+C kopiert werden (alle).

Fazit
Eine wirklich tolle Erweiterung für den CPC464 mir der alles abgedeckt ist, was man zum Einstieg benötigt. Kostenpunkt: 52,99 Pfund + Versand. Bezugsquelle: SellMyRetro

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