Category: Schneider CPC

R-Type (Schneider CPC)

R-Type

R-Type

R-Type
Autor: Easter Egg, (Irem)
Jahr: 2012, (1987)
Rechner: Schneider CPC6128
Download: 

R-Type 128K - Schneider CPC (346.5 KiB)

R-Type dürfte eines der bekanntesten Shott-‚em-up-Spiele sein. Irem aus Japen entwickelte das Spiel 1987 für die Arcade-Automaten. Danach wurde es wohl für jeden Computer der damaligen Zeit umgesetzt. Dazu gehört natürlich auch der Schneider CPC. Leider hatte der Autor (Keith A Goodyer) für die Portierung der Version des Sinclair ZX Spectrum nur 21 (!) Tage Zeit – Auftraggeber: Electric Dreams/Activision. Dazu muss man noch anmerken, dass die Spectrum Version wohl eine der besten der 8-Bit Ära war und vermutlich eines der besten Spectrum-Spiele überhaupt. Die Schneider Version war spielbar und lustig aber trotzdem enttäuschend und minderwertig gegenüber des Originals vom Spectrum.


DDI3 USB Floppy Emulator [Schneider CPC]

DDI3

DDI3

Nach dem ich schon das DDI-1 und das DDI-1 2014 vorgestellt habe, gibt es nun etwas neues bzgl. Diskettenhardware und Schneider CPC zu berichten. Wie auch schon das DDI-1 2014, wurde dieses neue Interface wieder von Multitalent Zaxon konstruiert.

Das DDI3 ist eine Mischung aus DDI-1 und HXC-Interface. Bisher war es ja nötig am CPC464 ein DDI-1 und ein Diskettenlaufwerk zu verwenden. Das DDI-1 ist nicht so einfach zu bekommen – danach benötigt man auch noch ein passendes Diskettenlaufwerk oder eben ein HXC als Ersatz. Damit ist nun Schluss – außer dem DDI3 benötigt man sonst nichts mehr (außer einem USB-Stick für die Daten).
Dieses Interface ist sicher nicht das kleinste Gerät, aber wieder schön konstruiert. So hat es neben einigen Knöpfen und Schaltern, ein LCD-Display damit man einfach navigieren kann und einen Anschluss für ein weiteres Diskettenlaufwerk.

In dem Päckchen, das ich erhalten habe, war das Interface und ein USB Stick den ich mitbestellt hatte und der schon vorbereitet war. Leider war (wie immer) keine Anleitung enthalten 🙂


Defence [Schneider CPC]

Defence - Schneider CPC

Defence – Schneider CPC

Defence
Autor: Markus Macherey (Shining)
Jahr: 2016
Rechner: Schneider CPC 6128
Bezugsquelle: Homepage

Wie so viele andere Plattformen wird auch der Schneider CPC immer wieder mit physischen Veröffentlichungen von Spielen bedient. Defence gibt es als Freeware-Edition und als „Phyiscal personalized disk edition“.
Bei der physischen Variante erhält man (neben der schön gestaltete Verpackung):
– das Spiel auf 3“ oder 3,5“ Diskette
– eine gedruckte Anleitung
– den Soundtrack auf einer Vinyl-CD Rom inkl. der digitalen Edition
– das Spiel ist auf den Käufer personalisiert – dies sieht man schon auf der Anleitung
– auf der CD gibt es neben dem Soundtrack auch das Handbuch (PDF), die personalisierte Edition als DSK, HFE und eine Version für das neue M4 Board


DDI-1 2014 [Schneider CPC]

DDI-1 Clone

DDI-1 2014

Das Original DDI-1 Interface hatte ich ja schon vorgestellt. Vor zwei Jahren erschien auch eine Klon – das DDI-1 „ZAXON 2014“. Dieser stammt wieder von Piotr „Zaxon“ Bugaj, der ja schon für seine Sinclair ZX Spectrum Erweiterungen bekannt ist. 

Alle die heute zum Schneider CPC zurück kommen, stehen erst Mal vor der Frage wie sie Programme auf den Rechner bekommen. Da kommt so ein Nachbau gerade recht – in Kombination mit einem HxC-Laufwerk (anstelle des großen, schweren und nicht leicht zu findenden Originallaufwerk FD1) ist man bestens versorgt und hat Zugriff auf jede Menge „Disketten“..

Wie auch das ursprüngliche Laufwerk hat der Klon natürlich einen Anschluss für das Diskettenlaufwerk – PIN1 ist auf der Seite, auf der auch die Schalter sind.
Wie bei Zaxon (fast immer) üblich ist, war das noch nicht alles. Auf dem Board ist ein zusätzliches ROM, das Parados 1.1 enthält und mit dem entsprechenden Schalter ein- und ausgeschaltet werden kann. Der zweite Schalter sorgt dafür dass der Laufwerksbuchstabe geändert werden kann, mit dem das angeschlossene Laufwerk angesprochen wird (ABBA-Schalter).
Praktisch: zwischen den beiden Schaltern befindet sich auch noch der am CPC fehlende RESET-Knopf.


MiniBooster MX4 [Schneider CPC]

MiniBooster MX4 - Vorderseite 1

MiniBooster MX4 – Vorderseite

Der MiniBooster ist ein COM-Board für den Schneider/Armstrad CPC, welches den Austausch von Daten mit einem modernen Computer mit einer USB oder Bluetooth Verbindung ermöglicht. Als Grundlage benötigt man das Mother X4 Board!

Optional verfügbar:
– RS232 Modul
– Bluetooth Modul
– 3“ oder 3,5“ Disketten mit Software
– Erste Schritte Notiz

Der MiniBooster ist im MX4 Format (8x5cm) was es erlaubt, dass es direkt an das Mother X4 angeschlossen wird.
Das Programm „AFT“ für Windows, OSX und Linux befindet sich im „minibooster_floppy-disc.zip“ Archiv. Sollte das Bluetooth Modul „gepairt“ werden müssen, lautet der Standard-Code: 1, 2, 3 und…. 4.


PlayCity MX4 [Schneider CPC]

PlayCity MX4

PlayCity MX4

Eine weitere Platine aus Frankreich im MX4-Format. In diesem Fall nun eine Soundkarte mit exzellenten Eigenschaften:

  • sechs Audio Kanäle mit programmierbarer Uhr (CPC, ZX, ST, …)
  • 4 Counter/Timer für programmierbare Interrupts (einschließlich NMI)
  • IM2 vektorisierte und Raster Linien Interrupts
  • CRCT Hardware Cursor Unterstützung
  • 16bit General Purpose Timer
  • Light Pen/Gun Anschluß

Die Installation ist wie bei jeder Hardware im MX4-Format sehr einfach
– Schneider CPC abschalten
– PlayCity in einen freien MX4 Slot stecken
– Lautsprecher anschließen (ich verwende kleine USB-Lautsprecher von Logitech)
– Computer einschalten


JUST CPC 128K [Schneider CPC]

Just CPC 128K

Just CPC 128K

Nach dem Just Speccy 128K – dem Nachbau des Sinclair ZX Spectrum 128 mit integrierten DivSD-Laufwerk, nun der neueste Streich von ZAXON, dem unermüdlichen Bastler aus Frankreich.
Vor einiger Zeit hat er das Gegenstück zum Just Speccy veröffentlicht – den Just CPC 128K (basierend auf dem Schneider CPC 6128). Auch diesen Rechner gab es als Bausatz oder fertig bestückt. Ich hatte mich trotz des Preises für die zweite Variante entschieden, da ich vor dem Löten in dem Ausmaß doch zuviel Respekt habe. Dafür war bei der Lieferung das passende Scartkabel mit dabei – es entspricht dem Kabel, das auch für den Just Speccy verwendet wird – es ist also ein Kabel für den Soundanschluß integriert.


DDI-1 Interface [Schneider CPC]

DDI-1 Vorderseite

DDI-1 Vorderseite

Der erste Rechner der Schneider CPC-Reihe, der CPC464 verfügte „nur“ über ein internes Kassettenlaufwerk. Dies war ganz praktisch und eine günstige Lösung. Aber auch entsprechend langsam. Daher gab es ab 1985 das Schneider DDI-1 zu kaufen. Hier muss man etwas genauer werden. Das DDI-1 ist eigentlich eine Kombination aus Interface und Diskettenlaufwerk. Mit dabei war auch immer eine Systemdiskette – Seite A: CP/M – Seite B: Dr. LOGO. Wobei das Diskettenlaufwerk – das FD-1 – später auch als Zweitlaufwerk für den CPC664 und CPC6128 erworben werden konnte. Das FD-1 ist daher „dumm“ und kann nur zusammen mit einem entsprechenden Controller verwendet werden.
Das FD-1 hat ein eigenes Netzteil und versorgt im Zusammenspiel mit dem DDI-1 dieses auch mit Strom. Wie die internen Laufwerke im CPC664 und CPC6128 ist auch das FD-1 ein 3“-Laufwerk und verfügt nur über einen Schreib-/Lesekopf, d.h. es kann immer nur eine Seite einer Diskette bearbeitet werden. Die Kapazität beträgt 180 KByte. Die Disketten können umgedreht werden und lassen sich so beidseitig verwenden.


CPC RTC [Schneider CPC]

CPC RTC

CPC RTC

Diese Platine bringt eine Echtzeituhr (RTC =  Real Time Clock) für alle CPC Rechner. Die mitgelieferte Software erlaubt einen einfachen Zugriff auf Zeit und Datum aus BASIC heraus. Die Batterie kann einfach gewechselt werden und es wurde auf geringen Stromverbrauch geachtet. Die Platine entspricht dem MX4 Standard und passt daher optimal zum MotherX4 Board.

Das CPC RTC besteht aus dem Real Time Clock Modul und einem EPROM mit dem originalen SmartWatch ROM welches RSX Zugriff auf die Uhr aus BASIC bietet. Die Platine kann mit dem entsprechenden Adapter auch ohne das MotherX4 Board angeschlossen werden.

Jumper
Vor der Verwendung müssen unbedingt die Jumper entsprechend der Verwendung gesetzt werden.


Multiface II [Schneider CPC]

Multiface II Remake

Multiface II Remake

Das Multiface II ist eine Mehrzweck Erweiterung für den Schneider CPC welche 1988 von Romantic Robot UK Ltd. hergestellt wurde. Wie schon das Multiface 1 für den Sinclair ZX Spectrum war es eigentlich keine Erweiterung mit umfangreichem Nutzen – wenn man ehrlich ist, war der einzige Zweck Programm zu kopieren. Anfangs kostete es 47,95 Pfund später kostete es nur noch 37,95 Pfund und weniger.

Die Originalversion wurde an den CPC angeschlossen und der Erweiterungsanschluß wurde durchgeschliffen so dass auch noch ein Diskettenlaufwerk mit dazu passte (464). In dem mir vorliegenden Remake wurde auf den durchgeschliffenen Anschluss verzichtet und die Platine im MX4-Format für das Mother X Board entwickelt. Wie im Original sind auch die beiden Knöpfe für Reset und Stop vorhanden. Dies ist die zweite Auflage des Remake – evt. erscheint noch eine dritte Auflage mit einem Schalter für verschiedene ROMs (CPC/CPC+). Meiner Version liegt je ein ROM für den Schneider CPC und ein ROM für den Schneider CPC+ bei.

Benutzung
1. Programm laden und starten
2. STOP Knopf drücken um das Multiface zu aktivieren und das Hauptmenü zu sehen
3. die gewünschte Option auswählen und den passenden Buchstaben drücken


CPC Maus Adapter [Schneider CPC]

CPC Maus Adaper - PS/2 Anschluss

CPC Maus Adapter – PS/2 Anschluss

Heute stelle ich einen Mausadapter für den Schneider CPC vor. Ich habe die PS/2 Version – es gibt aber auch einen USB Variante. Der Adapter sollte kompatibel zur bekannten AMX Maus sein. Inkl. Versand kostete der Adaper 28 €. Am PS/2 Anschluss habe ich eine PS/2-USB-Adapter angeschlossen und daran eine normale Dell USB Maus.
funktioniert ohne Probleme. Wer das Spiel Cyber-Chicken für den CPC kennt, kann sich vorstellen wie genial es ist an Stelle des Joysticks eine Maus zum Abschießen der Hühnchen zu verwenden 🙂

Benutzung des Maus Adapters
Es gibt auf der Platine zwei DIP-Schalter, der innere der beiden (neben der Strombuchse) sollte in den meisten Fällen in der OFF Position bleiben. Das ist die Position für den Auto-Detect. Die Firmware wird automatisch feststellen welche Art von Maus verbunden ist und diese wie benötigt initialisieren. Wenn eine Maus angeschlossen wird, die nicht richtig erkannt wurde (die LED blinkt oder eine fehlerhafte Ausgabe) kann der Switch auf die ON Position gesetzt werden. Dies sagt dem PIC (Mikrocontroller) die Autoerkennung abzuschalten und von einer Maus des Typs 00 auszugehen (Standard Maus ohne Scrollrad und extra Buttons) und evt. kann dann die Maus weiter verwendet werden.
Die Position dieses Schalters sollte festgelegt werden, bevor der Strom eingeschaltet wird. In manchen Fällen, auch wenn die Auto-Erkennung aktiviert war, erkennt der PIC evt. das die Maus nicht kompatibel ist und deaktiviert das Scrollrad, obwohl es vorhanden ist. Die Maus sollte trotzdem als Maus ohne Scrollrad funktionieren.


X-MEM MX4 [Schneider CPC]

X-MEM MX4

X-MEM MX4

Eine weitere Erweiterung für den Schneider CPC im MX4 Format von den französischen Entwicklern von Cent-Pour-Cent. Das X-MEM ist der aktuelle Stand der Technik bei den Speichererweiterungen.
Sie enthält bis zu 512K ROM und 512K RAM und erlaubt den Ersatz des Lower/Upper ROM 0 um verschiedene BASICs und Firmwares zu verwenden.

In dem Päckchen enthalten ist ein Faltblatt mit Hinweisen zum Start und eine 3“ oder 3,5“ Diskette.

Das X-MEM ist im MX4 Format (8x5cm), was den direkten Anschluss an das Mother X4 erlaubt. Es kann aber auch mit dem passenden 50 poligen Kabel am Erweiterungsport des CPC verwendet werden. Der ROM Teil verwendet Flashspeicher, der vom CPC aus programmiert werden kann. Der RAM Teil unterstützt alle PAL Modi und kann mit dem CPC 464, 664 oder 6128 verwendet werden um diese auf die gleiche Kompatibilitätsstufe zu bringen.


Schneider CPC464 [Retro: Schneider]

Schneider CPC 464

Schneider CPC464

Auch der „erste“ Schneider CPC ist nun in meiner Sammlung. Wenn ich ehrlich bin, sind es sogar zwei. Den ersten habe ich aus Versehen ersteigert, der zweite war ein Schnäppchen auf einer Retro Veranstaltung in München. Dort hatte ich eine große Schachtel mit einem CPC gesehen und einfach mal mitgenommen. Wie sich herausstellte, war es ein CPC464,  GT64 Monitor, DDI-1 Diskinterface, FD-1, 30 Disketten und ein Stapel Kassetten. Dazu gab es noch Bedienungsanleitungen, Data-Becker Bücher, eine 512KB Speichererweiterung der Firma „data media Gmbh“ und noch einige Basic-Bücher.

Wie zu erwarten, war das FD-1 „defekt“ – konnte aber durch Austausch gegen einen neuen Laufwerksriemen wieder in Gang gesetzt werden. Der CPC war zwar mit einem gelben Stift beschriftet worden, konnte aber gereinigt werden. Wie ich dann feststellte hat der CPC sogar eine SP320 Speichererweiterung von Vortex und damit satte 320 KB mehr als normal 😉


Schneider CTM644 [Retro: Schneider CPC]

Schneider CTM644

Schneider CTM644

Der Schneider CTM644 ist ein Farbmonitor, der zusammen mit den Rechnern der Schneider/Armstrad CPC-Reihe verkauft wurde. Im Unterschied zum CTM640 hat der CTM644 eine zusätzliche 12V Stromversorgung für die Diskettenlaufwerke in den Modellen CPC664/CPC6128. Der Preis für einen CPC6128 lag 1986 bei 999 DM mit Farbmonitor bei 1.699 DM! (CPC464 798 DM/1.298 DM).

Als der CPC664 und der CPC6128 auf den Markt kamen, wurde der Bestand an CTM640 Monitore verkauft und nur noch die CTM644 ausgeliefert – auch mit dem CPC464. Aus diesem Grund, wurde der 12 V Ausgang als Anschluss für ein Kabel entwickelt, das vom CPC kommt, während alle anderen Anschlüsse mit Kabel versehen waren, die vom Monitor kamen.

Die sichtbare Bildschirmdiagonale beträgt 13,5“ – die Stromaufnahme 65W.

Als billigere Lösung gegenüber den Farbmonitoren gab es auch noch die Grünmonitore GT64/GT65


Athanor [Retro: Schneider CPC]

Athanor - Vorderseite

Athanor – Vorderseite

Athanor
Autor: Safar Games
Jahr: 2014/2015
Bestellen: Homepage
Rechner: Schneider CPC

Nun ist es mal an der Zeit für Abwechslung zu sorgen und ein Spiel für den Schneider CPC vorzustellen. 🙂

Bereits 2014 ist das Spiel Athanor erschienen. Das Team um den französischen Entwickler Eric Safar (Safar Games) hat nun das Spiel auch in englischer Sprache veröffentlicht. Gleichzeitig wurde der zweite Teil, der voraussichtlich dreiteiligen Reihe mit dem Namen „Athanor II – Legend of the Birdmen“ angekündigt.

Nach meiner Bestellung, bei der ich zwischen einer 3“ und einer 3,5“ Diskette wählen konnte, kam das Päckchen zügig an. In dem großen , schön gestalteten Umschlag ist dann die Diskette und eine zweisprachige (englisch und französische) Anleitung zu finden.
Dem vorderen Teil des Umschlags kann man dann noch ein paar Zugaben entnehmen. Diese sind, wie im Handbuch steht, zur Lösung des Spiels nötig.


MotherX4 [Retro: Schneider CPC]

Mother X4

MotherX4

Das MotherX4 ist ein Multislot-Board für den Schneider CPC, das es erlaubt bis zu vier Erweiterungen an die Rückseite anzuschließen – z.B. Minibooster und X-MEM (erkläre ich noch in späteren Artikeln :-))

Es wurde so entwickelt, dass es zwischen den CPC und den CTM passt – dabei hat es die gleiche Größe wie eine 3“ Diskette. Die PIN’s werden am Ende der Platine wieder herausgeführt und erlauben den Anschluss anderer CPC Erweiterungen, wenn ein „SCSI“ ähnliches Kabel mit 2×25 PINs verwendet wird. Es kann auch eine externe 5V/2A Stromversorgung angeschlossen werden, falls der Computer nicht genügend Strom für alle Erweiterungen zur Verfügung stellt.  Außerdem gibt es einen Reset-Knopf!

Das MoherX4 kostet zusammen mit einem passenden Centronics Kabel 14,90 € zzgl. Versandkosten und ist im Shop von Cent Pour Cent erhältlich

Wenn man die anderen hervorragenden Erweiterungen von Cent Pour Cent einsetzen will, ist das MotherX4 unverzichtbar. Die Qualtität ist sehr gut!

Mother X4 - Unterseite

MotherX4 – Unterseite


MegaFlash NG [Retro: Schneider CPC]

MegaFlash NG - miniHeute gibt es einen Bericht zu meiner ersten Erweiterung für den Schneider CPC. Ähnlich wie das EasyFlash für den C64 oder das ZXC3 für den Sinclair Spectrum gibt es das MegaFlash.
Das MegaFlash ist ein ROMBoard und stellt bis zu 32 virtuelle ROMs in einem einzelnen 512K Flash ROM zur Verfügung. Es kann direkt vom CPC mit der entsprechenden Software beschrieben werden. Die aktuellste (und auch zu diesem neuen Modell passende) ist ROMAN 2.0.
Da das MegaFlash auf Flash-Technologie basiert, wird auch keine Batterie wie es bei früheren Lösungen üblich war benötigt. Die ursprüngliche Hardware wurde 2011 von Bryce entwickelt und veröffentlicht.

Die neueste Version – das MegaFlash NG – gibt es als Bausatz von Spielquader für 24,95 € oder komplette bestückt auf Ebay. Ich hatte mir den Bausatz für meinen CPC6128 bestellt, in der Absicht es selbst zu löten – nach einer halben Stunde musste ich aber aufgeben, dazu fehlt mir einfach ein ruhiges Händchen. 🙂 Daher lies ich es von meinem Elektroniker um die Ecke bestücken. Den Einbau in das Gehäuse habe ich dann aber selbst geschafft. 🙂

Da ich nicht so der CPC Profi bin, musste ich mir selbst ein paar Fragen beantworten:
1. Wie bekomme ich die Software (ROMAN 2.0) auf meinen CPC?
Antwort: Da ich an meinem Rechner ein externes 3,5“ Disk-Laufwerk habe, konnte ich die Software (ROMAN 2.0)  die es im *.dsk format gibt, mit CPCDISKXP auf eine Diskette schreiben und so auf dem CPC starten. Danach kann man wie in der Anleitung beschrieben ROMAN selbst auf das MegaFlash schreiben und mit dem Befehl |ROMAN ohne Diskette starten.
2. Wie bekomme ich ROMS auf den CPC?
Hier hilft auch wieder CPCDISKXP. Damit kann man leere *.dsk Images mit Software befüllen (ROM-Files) und dann einfach wieder auf 3,5“ Disk schreiben und am CPC mit ROMAN in das MegaFlash laden.

MegaFlash NG

MegaFlash NG


Retro: Schneider CPC – Hardwarevorstellung: All in One Box

All in One Box 4 miniDer Schneider CPC ist ein wirklich guter 8 bit Rechner – allerdings ist die Verkabelung etwas „seltsam“. Der CPC hat ja keinen eigenes Netzteil und kann ursprünglich nicht ohne einen passenden Monitor betrieben werden. Was also tun wenn man den Rechner an einen anderen Bildschirm (ob Fernseher oder TFT) anschließen will?

Dafür gibt es eine tolle Lösung 🙂 Wieder mal ein privates Projekt – die All in One Box. Was kann diese Hardware?

Als erstes versorgt die Box den CPC mit allen benötigten Stromanschlüssen – dafür hat sie ein eigenes externes Netzteil (12 Volt – 3 A), das mitgeliefert wurde. Auf der einen Seite hat sie einen Eingang für den Strom und einen Scart-Ausgang. Auf der anderen Seite finden sich die für den CPC benötigten Stromanschlüsse mit 5 Volt und 12 Volt. Außerdem gibt es einen Anschluss für die Verbindung zur Monitorbuchse und zum Soundanschluss. Mit dabei ist ein schön langer Kabelstrang mit allen benötigten Kabeln – das einzige das noch benötigt wird ist ein Standard-Scartkabel, das voll beschaltet ist. Es ist also nicht nötig ein spezielles Kabel zu besorgen.

All in One Box - Strom- und Scartanschluss

All in One Box - Strom- und Scartanschluss

All in One Box - Eingangsseite

All in One Box - Eingangsseite


Retro: neu in der Sammlung – Schneider CPC6128

Schneider CPC 6128 miniDurch Zufall bin ich nun auch noch zu einem anderen wichtigen Computer der 8-bit Computergeschichte gekommen – den Schneider CPC6128 – diesen habe ich zusammen mit dem Grün Monitor „GT 65„, einem externen 3“ Diskettenlaufwerk und einem Stapel 3“ Disketten erhalten. Den Rechner konnte ich sofort testen – das externe Diskettenlaufwerk noch nicht – da hier das Verbindungskabel zum CPC fehlt.

Geschichte

Der Ursprung der Geräte ist England – dort wurden Sie von der Firma Amstrad produziert und vertrieben – für Deutschland übernahm die Firma Schneider den Vertrieb. Das erste Modell der Baureihe war 1984 der Schneider CPC464 mit 64kB Speicher. Dieser hatte ein integriertes Kassettenlaufwerk – das 3“ Diskettenlaufwerk (FD1) mit Controller (DDI1) war extra erhältlich. 1985 wurde der Rechner zum Computer des Jahres gewählt.

1985 kam dann das Modell CPC664 auf den Markt, welches eine leicht verbesserte Tastatur sowie ein internes 3“ Diskettenlaufwerk hatte. Nach kurzer Zeit kam bereits der Nachfolger CPC6128 (ebenfalls 1985) auf den Markt. Dieser hatte zusätzlich zu dem integrierten Diskettenlaufwerk nun 128kB RAM.

 Schneider CPC 6128

Schneider CPC 6128

Der Rechner wurde meist in einem Paket mit dem Monitor verkauft – daher war der CPC preislich sehr aktiv. Der C64 war hier teurer, da das Diskettenlaufwerk als auch ein Monitor immer extra erworben werden mussten.

Technisch war der Schneider (Amstrad) auf der Höhe der Zeit und konnte mit dem Commodore 64 mithalten. Teilweise waren sie diesem sogar überlegen – bis auf das Fehlen der Hardware-Unterstützung für Sprites.

Nach dem Einschalten des CPC landet man direkt in dem im ROM enthaltenen Locomotive Basic. Durch den verwendeten Prozessor Z80, gab es auch eine Kompatibilität zum Betriebssystem CP/M 2.2 (64 kB) oder CPM/M 3.0 (128 kB) das per Diskette nachgeladen werden konnte.


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