Category: Atari VCS 2600

AtariVox+ [Atari/Vectrex]

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Zuerst war ich mit nicht sicher in welchen Bereich diese Hardware fällt, hab‘ mich aber dann doch für beide Kategorien – Atari + Vectrex entschieden. Der Untertitel müsste „Vectrex Enhanced“ heissen.

Dieses Modul ist ein Sprach/Musik Synthesizer und eine Speicherkarte für die Konsolen Atari 2600, Atari 7800 und Vectrex. Entwickelt wurde die Hardware von Richard Hutchinson, der auch schon für die Flashkarte „VecFlash“ verantwortlich ist. Verkauft wird es über den Online-Shop des Atari-Forum „Atari Age“ und kostet inkl. Versand zzgl. anfallender Einfuhrumsatzsteuer ca. 67 €.

Das Herzstück dieses Moduls ist der „SpeakJet“ ein erstaunlicher Chip mit phonetischer Sprache, mit voreingestellten Klängen und einem 5-Kanal Musik-Synthesizer. Das alles wird von der Konsole kontrolliert über ein serielles Interface das durch den Software-Treiber emuliert wird.


Retro: Atari VCS 2600 – Harmony Cartridge

Exif_JPEG_PICTURENatürlich mache ich auch vor dem guten alten Atari VCS 2600 nicht halt und erweitere auch das um moderne Technik. Die Harmony Cartridge ist ein Modul für den Spiele Port des VCS mit einem Slot für SD-Karten und einem USB-Anschluss um die Firmware auf dem neuesten Stand zu halten. Das Modul funktioniert auch mit dem Atari 7800.
In diesem Fall hat die Technik mehrere Vorteile :-). Zum einen kann man die alten Module im Schrank lassen und schonen und entlastet nebenbei auch noch den Schacht. Außerdem bezweifle ich, dass es viele geben wird die alle jemals erschienen Module besitzen.

Wie funktioniert es?
Einfacher geht’s nicht mehr 🙂 Man nehme eine SD-Karte (FAT32) und kopiert am PC die gewünschten Dateien (ROM Dateien im *.bin Format) auf die Karte. Zur besseren Übersicht kann man sich auch Unterordner anlegen. Eine 1GB SD-Karte sollte für alle jemals erschienenen Spiele leicht ausreichen. Binäre Dateien die größer als 32KB sind und sogenannte Supercharger Multiload Dateien funktionieren nicht mit der Harmony Cartridge.

Es gilt zu beachten dass die Dateien in der Reihenfolge angezeigt werden in der sie auf die Karte kopiert wurden! Es werden nur die ersten 23 Zeichen des Dateinamens angezeigt.


Retro: Atari VCS 2600 – Composite Video

Atari VCS 2600Da der Atari VCS an meinem TFT Fernseher über den Antennen-Eingang ein wirklich sehr schlechtes Bild gemacht hat, bin ich wieder mal auf die Suche gegangen ob es nicht etwas Besseres gibt. Wenn man etwas recherchiert findet man etliche Anleitungen im Internet – ob diese nun auf diversen Seiten zu finden sind oder per Youtube – leider überstiegen in diesem Fall wieder mal alle davon mein Können.  🙂 Wer hier allerdings etwas Geschick hat und ein bisschen mit dem Lötkolben umgehen kann, der sollte das auf jeden Fall machen.

Zu meinem Glück bin ich Mitglied im ABBUC und dieser hat einen Reparaturservice für alte Atari 8-Bit-Rechner. So wurde mir angeboten auch den VCS mit einem Composite-Ausgang auf Vordermann zu bringen – danke an Jürgen für die tolle Arbeit!

Mit den technischen Einzelheiten kenne ich mich nicht so aus – der Umbau ist eine Eigenentwicklung des ABBUC-Fachmanns: Es wurde der Verstärkerkreis des Atari 800XL kopiert, auf die Werte des 2600er angepasst und auf einer kleinen Extra-Platine ein 2-stufiger Verstärker mit eigenem Buffer (IC) aufgebaut. Das Ergebnis ist ein astreines Videobild ohne Schlieren und Farbsäume.


Retro: Atari VCS 2600

Atari VCS 2600Nun habe ich endgültig die erste Spielkonsole in meiner Sammlung 😉 Dieses Atari VCS 2600 (Baujahr dürfte ab 1982 gewesen sein) konnte ich vor dem Wertstoffhof retten. Zusammen mit 18 Modulen bekam ich es in einer Plastiktüte überreicht. Als erstes war mal gründliches Reinigen angesagt. Mit etwas Seifenlauge und Siliconspray war das aber bald erledigt. Nachdem ich die notdürftig reparierten Antennen- und Stromkabel nochmal geprüft hatte, konnte ich auch schon einen Versuch wagen. Leider erhielt ich erst mal kein Bild, da ich im Frequenzbereich der mir bisher vertrauten Rechner suchte (870 MHz). Das VCS liegt aber auf Kanal 2 oder 3 – 68 MHz…… richtig eingestellt und schon klappte es. Leider ist das Bild über den Antenneneingang auf einem modernen Flachbild TFT kaum länger als fünf Minuten zu ertragen. 🙂


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