Category: Atari ST

uIP Tool / Harddisk Menu [Atari ST]

uIPTool - IP Atari

uIP Tool – IP Atari

Mit uIP Tool und dem Harddisk Menu habe ich zwei wirklich schöne Tools gefunden, die ich vorstellen möchte. Da dafür keine Anleitung existiert, habe ich hier mal die wichtigsten Daten zusammen gefasst.

Mit dem ersten Programm – uIP Tool kann man auf ganz einfache Weise Daten zwischen einem PC und einem Atari ST austauschen kann – einzige Voraussetzung ist eine Netzwerkverbindung per NetUSBee-Interface (oder auch ein Ethernec). Das Tool funktioniert auf allen Atari Rechnern (ST, TT, Falcon).

Im Gegensatz zu anderen Softwarelösungen auf Atari-Seite, ist diese Variante sehr einfach zu verwenden. Die Software benötigt nämlich keinerlei „Treiber“ wie z.B. Sting. uIP bringt seinen eigenen TCP/IP-Stack mit. Die IP-Adresse wird per DHCP ermittelt. Daher muss man nur das Programm starten und die IP-Adresse ablesen, die am Bildschirm angezeigt wird. Hier kann man später auch die Vorgänge mitverfolgen die das Programm am Atari durchführt.
Am PC startet man einen Browser (am besten Chrome) und gibt die IP-Adresse des Atari-Rechners ein. Dadurch wird ein Webinterface gestartet, mit dem Daten per Drag & Drop übertragen werden können. Das Interface bietet eine Übersicht über alle Partitionen des Atari.
Ebenso können auch Daten vom ST auf den PC geladen und gelöscht werden. Ordner anlegen funktioniert leider noch nicht.


Epson SMD-400 Wiederbelebung [Atari ST]

EPSON-SMD-400

EPSON-SMD-400

Viele haben ja einen Atari ST funktionsfähig am Laufen, doch habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, wie es eurem Diskettenlaufwerk geht? Es gibt ein Modell im Atari ST, in dem billige Elkos verbaut sind, die nach so vielen Jahren auslaufen können und die Steuerplatine der Motorelektronik zerstören können!

Dafür gibt es Abhilfe:

Es handelt sich um das Epson SMD-400 Laufwerk. In diesem Laufwerk habe ich wohl was entdeckt, was Amiga-Fans 600/1200 und ihre SMD-Elkos Platzer ganz besonders kennen, ich befürchte, die drei kleinen SMD Elkos haben schon begonnen, die Kontakte zu korrodieren, … In diesem Fall sollte man schnell handeln und die Elkos wegdrehen und normale Elkos einlöten. Es handelt sich um 10 µF Elkos (4 Stück), und diese sollten so schnell wie möglich entfernt werden!

Die drei Elkos sind an der Vorderseite sichtbar, der vierte Elko ist ganz hinten links verlötet. Dazu muss die gesamte Auswurf-Mechanik zerlegt werden.


Anarcho Ride [Atari STE]

Anarcho Ride - Titel Screen

Anarcho Ride – Titel Screen

Anarcho Ride
Autor: Thomas Ilg u.a.
Jahr: 2015 (erster Code vermutlich vor 25 Jahren)
Rechner: Atari STE (2MB), Atari Mega STE, Atari Falcon (4MB)
Download: Homepage

Jedes Jahr ein Spiel? Nachdem Thomas Ilg im vergangenen Jahr sein altes Spiel Laserball aufpoliert und 2015 in physischer Form auf den „Markt“ gebracht hat, gibt es nun sein neueste Werk 🙂

Im Sommer 2015 ist er über alten GFA Basic Code gestolpert – ein technisches Experiment einer Fahrsimulation. So hat es sich ergeben, das aus dem experimentieren von mathematischen Grundlagen nun ein komplett anarchische Rennspiel geworden ist.
Als Unterstützer konnten für den Sound XFalcon und für die Grafiken (Fahrzeuge) Alan Garrison Tomkins gewonnen werden.


TOS 1.04 Upgrade [Atari ST]

Atari 1040 STF - TOS 1.04

Atari 1040 STF – TOS 1.04

Neulich bin ich beim Stöbern in Ebay über ein Angebot gestolpert – in dem TOS 1.04 ROMs angeboten wurden. Dies ist das sogenannte Rainbow-TOS. Da ich noch im Hinterkopf hatte, dass mein aktuell verwendeter Atari 1040 STF noch TOS 1.02 hat, wollte ich mal den Versuch wagen.
Nachdem ich den Rechner vorsichtshalber mal geöffnet hatte um zu sehen, ob das bestehende ROM wenigstens auf Sockel war, konnte ich das positiv bestätigen.
Es waren sechs Sockel vorhanden aber nur zwei davon bestückt – daher bestellte ich das „neue“ TOS erst Mal 🙂

Hier ein paar Erläuterungen zu den beiden TOS Versionen

TOS 1.02
Auch „BLITTER-TOS“ genannt, da es um die Routinen zur Verwaltung des Grafik-Coprozessors „BLITTER“ erweitert wurde. Außerdem wurde die Unterstützung einer Echtzeituhr integriert. Einige grobe Fehler der Vorgängerversion wurden beseitigt, allerdings blieb dieses TOS weit hinter den Erwartungen zurück. Trotzdem erlangte es den höchsten Verbreitungsgrad aller TOS-Versionen, da es in den beliebten Rechnern 1040STf/520STf, bzw. 1040STfm/520STfm zum Einsatz kam. Meist in 6 EPROMs a 32KB oder seltener in 2 × 96KB EPROMs.


MonSTer [Atari ST]

Atari ST - MonSTer

Atari ST – MonSTer

Alan Hourihane hat wieder zugeschlagen! Nach seinem tollen IDE Controller, der in meinem Atari 1040STE arbeitet, gibt es nun den nächsten Evolutionsschritt. Das MonSTer-Board bietet nun neben den beiden IDE-Anschlüssen noch 8MB RAM (TT RAM) und flashbares TOS (2MB) – es funktioniert mit allen ST’s (ST, STE, MegaST und MegaSTE) daher auch der Name 🙂
Außerdem kann ein RTC Modul angeschlossen werden (auf dem Mega ST und Mega STE schon vorhanden) – getestet wurde ein Dallas DS1338 (3.3V) mit SCL/SDA lines.

„Herz“ des Boards ist ein Xilinx XC9572XL CPLD der alles zusammenhält.

Ich habe mir von Alan eine Version für einen Mega ST besorgt – hier wird noch ein Adapterboard benötigt, das ebenfalls von ihm erhältlich ist. Kostenpunkt für beides zusammen 64 Pfund + Versandkosten. Leider hat es dann einige Zeit gedauert bis ich es tatsächlich verwenden konnte. Ich hatte nicht bedacht, dass mein vorhandener Mega ST eine Speichererweiterung hat, die den Platz hinter dem Mega-Bus belegt und ich somit das MonSTer nicht unterbringen konnte 🙂


Laserball 2015 [Atari ST]

Laserball 2015 - Final Package

Laserball 2015 – Final Package

Im vergangenen Jahr hatte ich schon mal über das Spiel Laserball 2014 berichtet. Inzwischen hat es einige Updates erfahren und ich habe meinen eigenen Bonus-Level  für die Berichterstattung erhalten 🙂 Die schönste Neuigkeit ist aber, dass es das Spiel nun als eines der ersten seid langer Zeit auch als physischen Release geben wird.

Es wird daher in einer aufwändig gestalteten Box erscheinen. Inhalt: die Diskette mit dem Spiel und eine Anleitung. Zur Zeit ist auf der Homepage eine Vorbestellung möglich. Das Spiel wird ca. 40 €uro kosten. Die Auslieferung ist für den August 2015 vorgesehen. Bitte unterstützt dieses Projekt – evt. dient es ja als Beispiel für andere Programmierer sich wieder was zu trauen für den Atari ST!

Natürlich ist das Spiel in seiner aktuellen Version weiterhin als Download verfügbar. Als Sprachversionen stehen Englisch, Deutsch, Französisch und Vorarlbergisch zur Verfügung.

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PARCP-USB [Retro: Atari ST]

PARCP USB - USB-Anschluß

PARCP-USB – USB-Anschluss

PARCP-USB – (PARallel CoPy) ist ein kleiner Adapter der auf der einen Seite an den Drucker-Port eines Atari (16/32bit) Rechner angeschlossen wird und auf der anderen Seite an einen PC. Mit der passenden Software auf beiden Seiten, dient das zur Datenübertragung.
Im Grunde gibt es PARCP schon seid 1996 – damals noch parallel zu parallel. In der heutigen Zeit gibt es aber kaum mehr PCs mit Parallel-Anschluss, so dass sich der Entwickler (Petr Stehlik) entschlossen hat eine USB-Version zu bauen.

Folgende Vorteile bietet die neue Variante:

  • es wird ein Standard-USB Kabel verwendet – es muss kein spezielles Kabel gelötet werden
  • viel einfacher zu verwenden: es muss nichts eingestellt werden – es ist tatsächlich Plug&Play
  • es ist viel sicherer: der Adapter kann angeschlossen bleiben – er wird den Parallel-Anschluß nicht beschädigen
  • es gibt nun eine Windows-Version (im Gegensatz zur altes DOS Version von PARCP)
  • es läuft auf mehr Plattformen: Atari, PCs (Linux, Windows) und seid neuestem ist auch der Raspberry Pi unterstützt. Auch Android-Geräte werden eines Tages mit PARCP funktionieren
  • kann mehrere Atari/(alte)PC Rechner mit einem zentralen PC zur gleichen Zeit verbinden (PCs haben normal mehr als einen USB Anschluß, so dass es nur eine Frage der Zahl der PARCP-USB Adapter ist)

Laserball 2014 [Retro: Atari ST]

Laserball 2014
Autor: Thomas Ilg
Jahr: 1991/2014
Download: Homepage
Rechner: Atari ST

Diese Mal gibt es ein Spiel für Atari ST. Die Entstehungsgeschichte reicht bis in das Jahr 1991 zurück. Damals machten sich die beiden jungen Programmierer Thomas und Ulrich Ilg daran ein Spiel zu programmieren. Es entstand in GFA-Basic und wurde als Public-Domain veröffentlicht.
In einem nostalgischen Anfall hat sich Thomas Ilg nun daran gemacht nach 20 Jahren das Spiel zu überarbeiten. Inzwischen ist es nicht nur bei einer reinen Überarbeitung geblieben. Mit Unterstützung wurde ein „richtiges“ Spiel mit allem was man braucht. Eine Grafikerin hat einige Bilder beigesteuert, es wurde Musik/Sound erstellt und zusätzliche Level entworfen. Außerdem ist das Spiel nun in mehr Sprachen verfügbar.
Wer die einzelnen Schritte in der „Überarbeitung“ sehen will, der sollte sich den entsprechenden Thread im Atari-Home Forum ansehen: Nostalgischer Anfall: Über 20 Jahre altes ST Spiel überarbeitet. Auch im englischen Atari-Forum gibt es nun einen Thread dazu: New old Game for the ATARI ST – LASERBALL 2014

Laserball 2014 - Ladescreen

Laserball 2014 – Ladescreen


Retro: Atari ST – Hardwarevorstellung: UNICORN

UNICORN miniUnicorn USB – was für ein ungewöhnlicher Name für ein Stück Hardware – aber sehr passend – wenn man bedenkt was für eine besondere Erweiterung hinter diesem Namen steckt. 🙂

Das UNICORN ist ein USB Controller für Atari ST und TT Rechner und wird am ACSI Anschluss angesteckt. Hersteller dieser genialen Hardware ist wieder mal Alan Houriane. Damit es funktioniert muss es mit Strom versorgt werden. Dies geschieht über den linken (oberhalb der Kontroll-LED’s) USB-Anschluss mit einem handelsüblichen Kabel und Netzteil (5 Volt). Der rechte Anschluß ist der Datenport an dem ein USB-Gerät oder auch ein USB-Hub angeschlossen werden können. Am besten verwendet man ein USB-Verlängerkungskabel, damit man beim Anstecken keine Probleme hat. Ich schlage sowieso einen aktiven USB-Hub vor, wenn man z.B. eine USB-Maus und einen Stick gleichzeitig anschließen will. Ich verwende einen USB 2.0 Hub von D-Link. Am besten sollten Geräte funktionieren, die kompatibel zu USB 1.1 sind!

Zum Zeitpunkt meines Artikel gibt es Treiber für FreeMiNT und ganz frisch die erste Beta Version der Treiber für TOS. Von FreeMiNT und mit den TOS-Treibern werden USB-Mäuse und USB-Speichergeräte unterstützt. Ebenfalls sollen auch ein paar USB-Ethernetadapter funktionieren –  z.B. klappt es mit dem Adapter „D-Link E-100 “ – im Moment gibt es aber nur Treiber für FreeMINT.

Das UNICORN ist auf die ACSI ID 1 voreingestellt. Will man diese ID umstellen ändern, muss man die Schrauben lösen und kann an dem Jumperblock die ID ändern. ACSI ID 0 ist die nächste zum weiblichen DB19 Anschluss und ACSI ID 7 ist die, die am weitesten weg ist und damit am nächsten zum männlichen DB19 Anschluß ist.
Die aktuellen FreeMiNT Treiber sind fest mit ACSI ID 1 verbunden. Die zukünftigen Treiber sollen konfigurierbar sein.

UNICORN

UNICORN


Retro: neu eingetroffen – Atari 260ST

Atari 260ST frontal miniDurch Zufall bin ich auf einem kleinen Flohmarkt über einen Atari 260 ST gestolpert. Da bei diesem Gerät nur zwei Tasten abgebrochen waren und er komplett mit Netzteil und Staubschutzabdeckung für die Tastatur für nur 5 € zu haben war, musste ich „zuschlagen“.
Eine nähere Untersuchung ergab das das Gerät noch im Originalzustand war – auf der Unterseite konnte man als Produktionsdatum 11/1985 erkennen. Das Gehäuse beim 260er ist ja etwas kleiner als dann beim 1040er das beim 260er das interne Diskettenlaufwerk fehlte. Ein erster Test mit einem externen Laufwerk ergab das der Rechner ohne Probleme startete – Sysinfo ergab  TOS 1.00 und einen Speicher von 1MB.

Die Namensgebung des Atari 260 ST war sehr verwirrend. Hier eine kleine Chronologie

  • erste Variante war der 130 ST – erschien aber nie offiziell
  • 520 ST: erstes offizielles Modell – allerdings musste das Betriebssystem noch von Diskette geladen werden
  • der 520 ST erschien auch in Deutschland aber als 260 ST
  • 11/1985: das Betriebssystem wird in ein ROM gepackt
Atari 260ST - frontal

Atari 260ST – frontal


Retro: neu in der Sammlung – Atari Mega ST 2

Atari Mega ST 2

Atari Mega ST 2

Das letzte Model der Atari Reihe das mir noch gefehlt hat – der Atari Mega ST – bekam ich über eBay zu einem recht günstigen Preis. Der Rechner war komplett (inkl. Maus und Tastatur) im Originalkarton zusammen mit einem SM 124 – ebenfalls in Originalverpackung.

Mega ST
Der Mega ST (ursprünglich als ST 1 bezeichnet) kam 1987 auf den Markt. Technisch hat sich gegenüber dem 1040 ST nur wenig getan, außer dass ein neuer Erweiterungs-Bus, eine batteriegepufferte Echtzeit-Uhr und ein Blitter eingebaut wurde. Vom äußeren her hat sich sehr viel geändert: Das Gehäuse ist quadratisch, es gibt optisch angepasste Festplatten (SH, Megafile) dafür, die Tastatur ist abgesetzt und in der Qualität deutlich verbessert. Die Tastatur stammt von Cherry, das in das Gehäuse integrierte Diskettenlaufwerk entsprach dem externen SF314. Auf der Unterseite der Tastatur sind die Anschlüsse für Maus und Tastatur.

Diese Version brachte dem ST den endgültigen Durchbruch im DTP (Desktop Publishing) Bereich. In den USA wurde der Mega ST 4 zusammen mit dem SW-Monitor SM 124 und dem Laserdrucker SLM 804 für $ 3.998 angeboten – ein IBM-Laserdrucker kostete alleine schon rund $ 5.000. 1991 wurde er durch den Mega STE abgelöst.

Betriebssystem-Versionen:
TOS 1.02 (ROM-Datum 22.04.1987)
TOS 1.04 (ROM-Datum 06.04.1989)

Im gelungensten Gehäuse der ST-Serie präsentierte sich der Mega ST. Der Rechner als Monitoruntersatz und die abgesetzte Tastatur verliehen dem Mega ST das Aussehen einer kleinen Workstation. Im Inneren fand man allerdings nur die von den Vorgängermodellen bekannten Komponenten, mit Ausnahme des größeren Hauptspeichers, eines proprietären Erweiterungssteckplatzes und eines Blitters. Letzterer unterstützte den Prozessor bei Kopieroperationen, z.B. beim Verschieben von Fenstern auf dem Desktop.

Atari Mega ST 2

Atari Mega ST 2

Atari Mega ST 2 Vorderseite

Atari Mega ST 2 Vorderseite

Atari Mega ST 2 Unterseite

Atari Mega ST 2 Unterseite

Atari Mega ST 2 Rückseite

Atari Mega ST 2 Rückseite


Retro: Atari ST – NetUSBee

NetUSBee miniDie NetUSBee ist eine Netzwerkkarte mit 2 USB-Anschlüssen für den ROM-Port des Atari-ST. Die erste Version dieser Karte dürfte ich 2006 erworben haben. In der Zeit bis heute war sie immer wieder in kleineren Auflagen aus unterschiedlichen Quellen zu beziehen. Nun wurde sie in größerer Stückzahl vom polnischen Spezialisten Lotharek neu produziert. Die Platine wurde von Candle’O’Sin entwickelt. Damit kann ich nun auch meinen Atari 1040 STE mit einem dieser kleinen Module ausstatten und das gute alte Ethernec-Modul „einmotten“.

Die aktuelle Version von Lotharek kommt in einem stabilen grauen Metallgehäuse, das farblich gut zu den Atari-Rechnern passt. Wie man auf meinen Fotos gut erkennen kann, ist die neue Platine größer als die alte und die Position der Anschlüsse wurde verändert. Nach einem Hinweis aus einem Atari-Forum musste ich nun auch feststellen, das das Gehäuse die Platine zwar super schützt aber durch das zusätzliche Gewicht die Platine nach unten zieht und damit vermutlich den ROM-Port ziemlich belastet. Hier kann man mit „Füßen“ Abhilfe schaffen – ich habe mir dafür selbstklebende transparente „Möbelpuffer“ besorgt – 8mm hoch.

links: NetUSBee aus 2006 - rechts: NetUSBee aus 2013

links: NetUSBee aus 2006 – rechts: NetUSBee aus 2013


Retro: Atari Mega STE – Austausch des TOS

Exif_JPEG_PICTUREWie ich schon geschrieben hatte, habe ich nun auch einen Atari Mega STE. Auch an diesem gab es eine Kleinigkeit zu verbessern.
In meinem Gerät wurde das ursprüngliche TOS 2.05 (auch MEGA STE TOS genannt) verwendet.
TOS 2.0x wurde zeitlich nach dem TOS 3.0x eingeführt. TOS 2.05 war vom Atari TT TOS 3.05 abgeleitet worden. Dabei wurde der erweiterte Desktop von TOS 3.05 und einige Betriebssystemfunktionen übernommen. Leider war aber TOS 2.05 auf Rechner der STE-Reihe beschränkt, was bei den Usern nicht auf Begeisterung stieß. Dadurch entstand TOS 2.06 das auch auf den älteren ST-Rechnern lief und ebenso von IDE-Festplatten booten konnte. TOS 2.06 war mit 256KB größer als TOS 1.00 bis 1.04 mit 192KB. Daher war eine direkte Nachrüstung nicht möglich, sondern man benötigte eine Adapterplatine.
Diese gab es von verschiedenen Herstellern oft auch zusammen mit einer IDE-Schnittstelle. Im Atari 520STE und 1040STE konnte das TOS einfach durch den Austausch der EPROM-Chips aktualisiert werden (wie auch beim Mega STE).


Retro: neu eingetroffen – Atari Mega STE

Mega STE

Atari Mega STE

Geschafft! Nachdem ich nun einen Mega STE bekommen habe, ist die Atari Reihe (16 bit) nun fast komplett bei mir vertreten. Nun fehlt nur noch der Mega ST!
Der Mega STE der bei mir eingetroffen ist, hat 4MB, eine 200MB Festplatte, ein HD-Diskettenlaufwerk und eine Tastatur vom Mega ST mit Tastenkappen von RTS.

Geschichte:
Der Mega STE war der Nachfolger des technisch überholten Mega ST und wurde zwischen dem günstigen 1040 STE und dem High-End-Rechner TT positioniert.
Was wurde gegenüber dem 1040 STE geändert:

  • 16 Mhz-68000-Prozessor
  • Sockel für mathematischen Koprozessor 68881 mit 16 Mhz
  • 2 RS232C kompatible serielle Schnittstellen
  • 1 serielle High-Speed-Schnittstelle
  • interner ACSI-Steckplatz zum Betrieb einer internen Festplatte (mit SCSI-Hostadapter)
  • 1 bis MiB RAM
  • TOS 2.05 (Mega STE TOS), später TOS 2.06
Atari Mega STE

Atari Mega STE


Retro: Atari ST – ST IDE

STE IDE HP1Das ST IDE Board ist ein kleines Erweiterungsboard für die Atari-STE Reihe. Das Board ermöglicht die Nutzung von „normalen“ IDE-Geräten an den Atari-Rechnern. Ich hatte das Glück schon am „Beta“-Test beteiligt zu sein und konnte das Board so zu günstigen Konditionen erwerben und in meinem STE zu testen.

Hier – wie üblich – eine kurze Übersetzung der englischen Seite des Entwicklers:

Danke für den Erwerb des IDE-Adapters. Es hat eine Weile gedauert ihn für meine vielen IDE-Geräte zu perfektionieren. Einige der gestesteten Geräte sind:
IDE → CF Adaper
IDE → SATA Adapter mit SATA Festplatte
IDE → SD Karten Adapter
IDE Festplatten von Seagate, IBM, Maxtor, IBM und Western Digital
IDE CD-ROM Laufwerke


Retro: Atari ST – UltraSatan – neue Firmware

UltraSatan

UltraSatan

Der ursprüngliche Entwickler hinter dem UltraSatan (SD-Karten-Laufwerk für die Atari ST-Reihe) „Jookie“ hat eine neue Firmware veröffentlicht.

Nachdem es Probleme in der Zusammenarbeit zwischen dem Festplattentreiber HDDriver (8.46) und der UltraSatan Firmware gab, wurden Änderungen bzgl. der SCSI-Antworten in der Firmware gemacht. Nun antwortet das Gerät besser auf Status/Fehler Codes für: „Karte nicht vorhanden Status“, „Karte gewechselt Status“, „Geräte Name und Info“. Dadurch sollte sich das Laufwerk in Verbindung mit HDDriver nun besser verhalten.

Die anderen Teile des Codes wurden davon nicht betroffen, so dass es keine Änderungen in Bezug auf Geräte Verhalten, Geschwindigkeit oder anderes geben sollte. Es wird empfohlen die Firmware des UltraSatan auf den neuesten Stand zu bringen…

  1. Die neueste offizielle Firmware herunterladen: http://joo.kie.sk/ultrasatan/download/us_fw.zip
  2. die us_fw.zip/bin/usfw_113.ldr Datei entpacken
  3. den UltraSatan Konfigurator verwenden (http://joo.kie.sk/ultrasatan/download/config.zip) um die neue Firmware hochzuladen und auszuwählen (man muss US_CONFIG nach dem Hochladen beenden und neu starten um die neue Firmware zu sehen)
  4. die neue Firmware im Konfigurator auswählen (Pfeile und Leertaste), die Konfiguration auf das Gerät schreiben (W), das Laufwerk aus- und wieder einschalten, den ST neu starten – das sollte es gewesen sein.

Der Grund für die Optimierung war ein Benutzer der zwar das UltraSatan ohne Probleme mit dem HDDriver einrichten konnte, dann aber nicht davon booten konnte. Ein ähnliches Problem hatte ich auch mit HDDriver 8.45 – hier hatte aber ein Update auf 8.46 zur Behebung ausgereicht. Schön ist aber, dass sich Jookie nach all den Jahren immer noch um die Hardware kümmert!

Wer noch Fragen oder Probleme hat, kann sich im Atari-Forum im Thread dazu melden und nicht per Mail bei Jookie: New UltraSatan firmware 1.13, please update your devices


Retro: Atari ST – UltraSatan (Lotharek)

UltraSatan

UltraSatan

Wer meinen Blog schon länger liest (gibt’s so jemanden überhaupt ? 🙂 ) kennt ja schon meine Berichte zur SatanDisk und zum GigaFile. Nun ist die Neuauflage der sogenannten UltraSatan erschienen. Dieses Gerät gab es länger nicht zu kaufen (außer auf Ebay zu überhöhten Preisen).
Nun wurde es vom schon von meinen Seiten bekannten, polnischen Entwickler Lotharek neu aufgelegt. Dazu hatte er sich zuerst die Erlaubnis des ursprünglichen Entwicklers Jookie geholt. Die Vorarbeiten begannen schon im Herbst des vergangenen Jahres – die Auslieferung erfolgte in der zweiten Märzhälfte.


Retro – neue Musik aus „alten Kisten“ :-)

ym_digital2_front_miniWieder mal bin ich auf erstaunlich gute Musik aus den alten Computern gestoßen. Das Duo YM-Digital hat nach zwei Jahren Pause sein zweites „Album“ veröffentlicht.
YM-Digital sind: YERZMYEY und FACTOR6
Die dafür verwendeten Computer sind:
Atari 520 ST, 4Mb Speicher
Atari 520 ST+, 1Mb Speicher
Beide verwenden den Soundchip YM2149

Der Bonus-Track wurde mit einem Atari STE (8 Kanal DMA Chip) aufgenommen.

Folgende Software wurde eingesetzt:
ProTracker ST 2.1
Hex-Tracker 0.844
DigiComposer 1.0
YM 50kHz Module Player

Das zweite Album mit 14 Titeln gibt es – ebenso wie das erste Album und eine Beschreibung der Software/Hardware – hier:
YM-Digital

YM-Digital - White Mouse Ate A Cat

YM-Digital – White Mouse Ate A Cat


Retro: Atari ST – USB-Maus am NetUSBee

NetUSBee

NetUSBee

Durch Zufall bin ich in einem Atari-Forum über einen alten Thread zum Thema NetUSBee gestolpert. Das NetUSBee bietet ja neben einem Ethernetanschluss der tadellos funktioniert auch noch zwei USB-Anschlüsse. Seid ich diese Erweiterung habe, hatte ich mich nie mit den USB-Anschlüssen beschäftigt, da ich geglaubt hatte, dass die Treiber nicht fertig geworden sind.
Da habe ich mich getäuscht! Der verfügbare Treiber hat zwar nur die Version 0.9 funktioniert aber ohne Probleme zusammen mit meiner USB-Maus von IBM. Die Installation ist sehr einfach: UMouse

  • die ZIP-Datei entpacken
  • das Programm UMOUSE.PRG in den Autostart-Ordner kopieren (sollte am Besten als letztes gestartet werden)
  • fertig 😉

Retro: Atari ST – Datenübertragung per Kabel

Atari 1040 STFMWenn man nicht die Möglichkeit hat Daten per SD-Karte oder Netzwerk auf einen Atari zu übertragen z.B. bei einer frischen Installation, bietet sich eine zwar nicht zu schnelle aber relativ problemlose Möglichkeit an, die wichtigsten Programme ohne Disketten zu übertragen.
Das wird benötigt:

  • einen Laptop/PC mit serieller Schnittstelle (ich verwende einen alten IBM-Laptop mit Windows 95)
  • ein Terminal-Programm (es reicht das in Windows 95 integrierte Hyperterminal völlig aus)
  • ein Nullmodem-Kabel – ich verwende eines von Vivanco (CK88/3)

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