Kategorie: Norwegen 2010

Kurzfilme Norwegen-Tour

Da ich unterwegs auch ein paar Filme gemacht habe, will ich diese nicht vorenthalten. Qualitativ sind sie sicher nicht sonderlich hochwertig. Aufgenommen wurden sie mit einem Blackberry 9700 bold im 3GP-Format. Eventuell bekommt der eine oder andere dadurch einen noch besseren Eindruck der wunderbaren Landschaften in Norwegen.


Tag 13: Flam – Oslo

Da wir gegen Mittag in Oslo sein sollten, machten wir uns so bald wie möglich auf den Weg dorthin. Bedingt durch das Wetter (Niselregen) und die erlaubte Höchstegeschwindigkeit von 80 km/h gar nicht so einfach die 250 km pünktlich zu schaffen 😉 Leider war uns der Wettergott an diesem Tag nicht mehr ganz so hold. Wenn wir mehr Zeit gehabt hätten, wäre die Strecke sicher interessanter gewesen – so war sie aber leider etwas ermüdend. Hinzu kam auch noch, dass der Verkehr Richtung Oslo wieder zugenommen hat. Am Schluss kamen wir dann aber sehr pünktlich bei der Fähre an – das „Einchecken“ ging wieder ohne Problem von statten. Allerdings standen dieses Mal wesentlich mehr Motorräder zum Transport bereit. Nachdem die Bikes wieder sicher verzurrt waren, konnten wir den Tag bei einem tollen WM-Spiel (Sieg gegen Argentinien) in der Kneipe ausklingen lassen.


Tag 12: Flam – Rauland [Norwegen]


Tag 11: Nordfjordeid – Flam [Norwegen]


Tag 10: Vestkapp [Norwegen]

Ausflug zum Vestkapp

Der äußere Felsen auf 497 Metern heißt “Kjerringea” und wird auch als “Vestkapp” (Westkap) bezeichnet. Das Plateau ist Nord-Europas westlichstes Gebirgsplateau und liegt auf 62°11’18“ nördlicher Breite und 5°7’33“ östlicher Länge. Zum Vestkapp führt eine schmale Straße hinauf zu einem Parkplatz, von wo aus man weiter wandern oder einfach nur die herrliche Aussicht genießen kann. Leider konnten wir auf Grund des schlechten Wetters die Aussicht nicht genießen.

Im anliegenden Vestkapphuset können Souvenire und kleine Stärkungen gekauft werden. Außerdem findet man rund um das Vestkapphuset einige Informationstafeln, die über die Gegend, oder historische Ereignisse und Legenden wie die Folgenden berichten.

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Tag 9: Sogndal – Nordfjordeid [Norwegen]

Da wir an diesem Tag die lange Variante gefahren sind, hatten wir ca. 320 km zu bewältigen. Das Wetter war ok! Als erstes setzen wir mit der Fähre über nach Solvorn um der ältesten Stabkirche Norwegens einen Besuch abzustatten. Da dies die bisher kleinste Fähre war, hies es etwas rangieren bis alle drauf waren, da man nur eine Ein-/Aussfahrt hatte. Nach einem kurzen Stopp an der Kirche und folgten der spektakulären Strecke (teilweise einspurig und unbeleuchtete Naturtunnel) zurück zur Hauptstraße. Weiter ging’s am Lusterfjord entlang nach Skjolden und die Sognefjellstraße (Passhöhe 1400 m) hinauf bis nach Lom. Die Strecke geht weiter auf der E15. Nach 73km zweigt die Straße nach Geiranger ab. Damit wir auch die tollen Fotos haben, sind Gelati und ich auf den 1500 m hohen Aussichtsberg Dalsnibba gefahren. Die Mautpflichtige (ca. 80 Kronen) Schotterstrasse wird von Bussen überrollt, die die ganzen Busse mit den Touristen aus den Kreuzfahrtschiffen hinaufkarren müssen. Von Geiranger aus haben wir die Fähre nach Hellesylt bestiegen. Die Überfahrt ist spektakulär und es gibt Erklärungen in deutscher Sprache – so ist auf der Preis von ca. 220 Kronen gerechtfertigt. Das Hotel in Nordfjordeid hatte zwar keine Aussicht aufs Wasser, aber das Essen (zwei Gerichte zur Auswahl) war hervorragend und die Zimmer ok. An diesem Abend haben wir auch festgestellt, dass in Norwegischen Tankstellen ab 18 Uhr kein Alkohohl verkauf werden darf 😉


Tag 8: Eidfjord – Sogndal [Norwegen]

Dieser Tag war mit einer längeren Strecke verbunden: ca. 300 km. Daher brachen wir etwas früher als gewöhnlich auf. Wieder geht es durch landschaftlich absolut traumhafte Gegenden – die ersten 90 km führen über die Hochebene Hardangervidda bis zum Wintersportort Geilo. Weiter geht es nach Aurland – kurz bevor wir es erreichen wird das Wetter schlechter und wir vermeiden gerade noch ein ziemliches Unwetter, dass wir vom Ort aus beobachten können. Da das Wetter nicht so einladend war, sind wir nicht über die alte Passstraße nach Laerdal gefahren, sondern durch das längste Straßentunnel der Welt (25 km). Wegen der Länge des Tunnels wurden mehrere Parkbuchten mit blauer Beleuchtung eingerichtet. Das nächste Ziel war Fodnes, wo wir die Fähre nach Manheller nahmen. 30 km später erreichten wir in Sogndal das Best Western Laegreid Hotel. Leider war das nette Hotel im Zentrum, so dass wir dieses Mal keine Aussicht geniessen konnten. Dafür konnten wir aber im Hinterhof die Bikes parken. Das Hotel war sehr gemütlich eingerichtet und das reichhaltige Buffet war in Ordnung. Später schloss sich uns dann auch der verlorene Sohn „Pezi“ wieder an, dessen Bike wieder fahrtüchtig war.


Tag 7: Haugesund – Eidfjord [Norwegen]

An diesem Tag haben uns 270 km bei traumhaftem Wetter erwartet. Die Strecke führte uns in Richtung Leirvik bis zum Fähranleger Jektevik. Mit der Fähre setzten wir nach Hodnanes über. Später trafen wir dann auf den Hardangerfjord und folgten diesem auf einer tollen Strecke. Über Norheimsund und Eide kamen wir zum Fähranleger Bruravik – Brimnes. Nach kuzer weiterer Fahrstrecke war dann schnell Eidfjord erreicht. Das Quality Hotel Voringvoss hat eine wunderbare Lage am Fjord mit sehr freundlichen Personal, welches uns eine Abendessen (Buffet) auf der Terasse ermöglichte. So kamen wir in den Genuss eines wunderbaren Sonnenuntergangs.

Überschattet wurde der Tag durch den Ausfall von Volkers Ninja, die auf Grund oxidierter Kabel (nicht sachgemäss geflickt) einen Kabelbrand hatte. Mit Unterstützung von Feelgood, der HUK-Coburg, und einer Werkstatt konnte Volker mit Unterstützung der Mechaniker die Kiste wieder flott machen und uns zum nächsten Hotel in Sogndal folgen.


Tag 6: Sand – Haugesund [Norwegen]

Am Morgen hat uns wunderbares Wetter erwartet und wir sind wieder gegen 09.30 Uhr aufgebrochen. Direkt vom Hotel aus ging es zum ersten Fähranleger (500 m vom Hotel entfernt). An diesem Tag haben uns ca. 200 km erwartet. Mit der Fähre sind wir nach Ropeid übergesetzt. Hinter Sauda ging es auf einer wunderbaren Straße mit spektakulären Aussichten  zum Saudafjell. Der tolle Fahrtag endete in Haugesund bei unserem Hotel Rica Maritim direkt an einem Sund. Leider war dies das schlechteste Hotel der Reise. Mängel: tote Fische im Aquarium in der Eingangshalle, Zimmer so klein, dass man sich kaum umdrehen konnte, keine kostenlosen Parkplätze vorhanden. Wir wussten auch dass wir an diesem Tag keine Halbpension hatten und so in den Genuss kamen mal den kompletten Preis für zu zahlen. So ist man mit knapp 40 €/Person für ein normales Essen und ein Bier los 😉


Tag 5: Kvinesdal – Sand [Norwegen]

Leider war an diesem Tag das Wetter nicht so toll – immer wieder mehr oder weniger starker Regen und stark bewölkt. Also mit dem Regenkombi auf den Weg gemacht über Hauge, Egersund und Sirevag. Weiter gings bis nach Stavanger zur Fähre nach Tau. Dann nochmal 44 km nach Hjelmeland zur nächste Fähre nach Nesvik. Nach weiteren 40 km war dann das Ryfylke Fjordhotel in Sand (direkt am Fjord gelegen erreicht). Das Hotel war wieder sehr nett und Abendessen gab es vom Buffet. An diesem Tag sind wir ca. 270 km gefahren.


Tag 4: Arendal – Kvinesdal [Norwegen]

Weiter gehts an diesem Tag von Arendal nach Kvinesdal (ca. 180 km). Das Wetter blieb trocken bis zum späten Nachmittag an dem wir noch eine kleine Zusatzrunde (ca. 60 km) drehten, da wir schon ziemlich früh am Hotel waren. Unterbringung im Utsikten Turisthotel das zu einer Golfanlage gehört. Wunderbarer Ausblick ins Tal, den wir auch beim Abendessen (Fisch) 😉 geniessen konnten. Die Motorräder konnten hinter dem Hotel fast unter unseren Fenstern geparkt werden.


Tag 3: Oslo – Arendal [Norwegen]

Ankunft in Oslo gegen ca. 10 Uhr. Strecke führt von Oslo die Küste entlang nach Arendal an einem sonnigen Tag. Übernachtung im Clarion Tyholmen Hotel welches direkt am Wasser liegt. Die Motorräder konnten in der Tiefgarage des Hotels geparkt werden. Im Restaurant (Blick zum Meer) gab es Fisch.


Tag 1 und 2: Anreise [Norwegen]

Die Planungen zu dieser Tour haben bereits im Jahr 2009 begonnen. Der Kontakt zu unserem Reiseveranstalter Feelgoodreisen wurde auf der Imot 2009 in München geknüpft. Nachdem dann der ungefähre Reisepreis feststand wurde die Reise beschlossen und mit Feelgood die Details vereinbart (zusätzlich die Fähre für die Anreise und ein zusätzliches Hotel am Anfang in Norwegen), so dass die Reise 1.600 € zzgl. 400 € für den DB-Autozug / Person kostete. Man kann sich nur bei Feelgood für die exzellente Vorbereitung (Kartensets und Reisedetails für alle Fahrer) bedanken. Bei keinem Hotel gab es Probleme mit den Hotelgutscheinen. Die Hotels waren bis auf zwei kleine Ausnahmen sehr ok. Bedanken muss man sich auch für die hervorragende Unterstützung bei dem technischen Defekt den wir bei einem Motorrad hatten. Hier reagierte der Mitarbeiter an der Hotline (Sonntags) sehr schnell und kompetent und stand mit Tips und als Dolmetscher zur Verfügung. Als Fazit kann man diese Reisefirma uneingeschränkt empfehlen!

Teilnehmer und Ihre Maschinen

  • Leguan alias Dany: Kawasaki Z 1000
  • Mitternacht alias Manu: Kawasaki Z 750
  • Powerslide alias Franz: Suzuki B-King
  • Gelati alias Gerhard: Kawasaki ZX-10R
  • Ninjapezi alias Volker: Kawasaki ZX-10R
  • Jungsi alias Gerhard: Aprilia Tuono Factory

 

Anreise erfolgte via DB-Autozug (München – Hamburg) und Color-Line-Fähre (Kiel – Oslo). Die Anreise hat an einem Montag abends gegen 22 Uhr mit der Abfahrt des DB-Autozugs vom Bahnhof München-Ost begonnen. Von den Bahn-Mitarbeitern haben wir pro Motorrad vier Schlaufen bekommen die wir befestigen mussten (2 an den Gabeln und 2 an den Halterungen für die Soziusfußrasten). An diesen Schlaufen hat dann die Bahn die Motorräder befestigt nachdem sie vorne und hinten die Räder noch fixiert hatten. Das Gepäck konnte auf den Motorrädern verbleiben wenn es gut genug gesichert ist. Das ist auch empfehlenswert, da die Kabinen sehr eng sind und man kaum Gepäck unterbringt. In Hamburg sind wir gegen 08 Uhr morgens dann angekommen und machten uns nach der Entladung gegen 08.45 langsam auf den Weg nach Kiel. In Kiel am Fährhafen angekommen erhielten wir nach Prüfung unserer Reiseunterlagen sofort sämtliche Unterlagen für die Fähre (Zimmerschlüssel, Gutscheine für Essen usw.). Als wir mit den Motorrädern an Bord waren erhielten wir von den Mitarbeitern einen Spanngurt mit dem wir das Motorrad an den dafür vorgesehenen Halterungen – quer über den Sattel – befestigen konnten. Die Zimmer waren nicht riesig aber sehr ordentlich. Die Fähre war mehr ein Kreuzfahrtschiff mit allem was man sich wünschen kann. Die Fähre legte dann gegen 14 Uhr pünktlich in Richtung Oslo ab.


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