Category: Neuseeland 2014

Neuseeland 2014 – Tag 19

Flagge NeuseelandAbflugtag Auckland

Da unser Flug erst am Abend startet und unser Shuttle uns vom Hotel erste gegen 15:20 Uhr abholen würde, hatten wir noch einige Stunden Zeit. Wir machten uns also mit Bus und Fähre auf den Weg in die City und machten noch eine Erkundung der Metropole soweit das in der Zeit möglich war.

Wir wurden dann pünktlich abgeholt und zum Flughafen gebracht. Der Start war pünktlich und die Rückreise sehr laaang. 🙂 Wir flogen von Auckland nach Melbourne (ca. 3 Stunden), von Melbourne nach Dubai (ca. 13 Stunden) und zurück nach München (6 Stunden).


Neuseeland 2014 – Tag 18

Flagge NeuseelandVon Paihia nach Auckland

Letzter Tag der Tour durch Neuseeland! Wir verliessen Paihia und die Bay of Islands und fuhren südwärts. Wir brachen an dem Tag frühzeitig auf und konnten so noch einen großen Teil der Strecke fahren, die wir ein paar Tage vorher wegen dem schlechten Wetter auslassen mussten. So kamen wir noch durch den Waipoua Forest und konnten Tane Mahuta noch einen Besuch abstatten.

Später ging es dann über die SH1 zurück nach Auckland. Spätestens gegen 17:00 Uhr mussten wir die Motorräder wieder bei City Motorcycle Rentals abgeben. Dies taten wir dann auch mit ca. 4.600 Gesamtkilometern auf dem Tacho! In Auckland ist ein Navi eigentlich Pflicht, sonst ist man in dieser Millionenmetropole verloren. Wir wurden mit einem kalten Bier begrüßt – die Formalitäten rund um die Motorräder waren schnell erledigt. Ebenfalls waren auch unsere Koffer eingetroffen, so dass wir gleich „umpacken“ konnten. Dann wurden wir mit dem Auto zum Hotel in Auckland gebracht in dem wir schon ein paar Tage vorher übernachtet hatten.

Länge der Tagesetappe: ca. 260 km


Neuseeland 2014 – Tag 17

Flagge NeuseelandFreier Tag in Paihia

Für den freien Tag in Paihia / der Bay of Islands würden sich unzählige Gestaltungsmöglichkeiten anbieten. Leider hat es den ganzen Tag geregnet – wenigstens mussten wir nicht weiter fahren 🙂 Zum einen ist die BOI prädestiniert für alles rund um’s Wasser. Dort könnte man eine Segeltour machen, z.B. auf dem 3-Master R. Tucker Thompson, einem „Oldtimer“ unter den Segelschiffen. Oder man macht eine Bootstour mit einem Schnellboot, zum Beispiel in Richtung, „Hole in the Rock“, nach Urupukapuka Island oder zum Delfine beobachten. Alternativ kann man auch eine „Swim with the Dolphins“-Tour machen, einen Heli-Flug über die Insellandschaft buchen, Jetski fahren, an einer Angeltour teilnehmen usw. Es kann das historische Waitangi besucht werden, wo der Vertrag zwischen den Maori und den europäischen Siedlern unterzeichnet wurden. Hier kann man eines der berühmtesten Marae’s (Versammlungshaus der Maori) besichtigen. Oder eine Fahrt nach Russell – mit der Personenfähre ab Paihia Wharf oder mit dem Motorrad per Autofähre ab Opua. Der kleine Ort ist deutlich ruhiger als Paihia und sehr geschichtsträchtig: hier gab es den ersten Pub und Russell war die erste Hauptstadt Neuseelands.

Da es wirklich nur regnete entschieden wir uns den Tag zu faulenzen – wir machten einen ausgiebigen Spaziergang durch Paihia.

Länge der Tagesetappe: nach Belieben

Übernachtung
Averi Court Motel


Neuseeland 2014 – Tag 16

Flagge NeuseelandVon Auckland nach Paihia

Regen – nun hat es uns doch noch erwischt. Am Anfang des Weges hatten wir noch die Hoffnung auf Besserung, die wir aber bald aufgeben mussten. Wir versuchten noch einen Teil der vorgeschlagenen Strecke zu fahren, mussten dann aber doch auf die Hauptstraße und von dort den direkten Weg nach Paihia nehmen. Diese Fahrt war trotzdem abenteuerlich – die LKW’s sind in Neuseeland ja etwas größer als bei uns – und wir haben uns an die Geschwindigkeitsbegrenzungen gehalten (bei Regen ging es sowieso nicht viel schneller) – die LKW’s haben uns voll von hinten bedrängt und zum Teil sogar überholt. Da muss man erst Mal sitzen bleiben auf dem Bock. 🙂

So wäre normal die Strecke gewesen: von Takapuna (Auckland) auf denn Motorway. Der SH 1 – auch Twin Coast Discovery, Highway genannt – hätte uns weiter nordwärts gebracht. Die Bay of Islands wären wir dann die Westküste entlang gefahren. Man kann entweder auf dem SH 1 direkt bis Brynderwyn fahren. Oder man nimmt den SH 17 und biegt kurz nach Dairy Flat ab und folgt der landschaftlich reizvollen Küstenstraße (SH16) bis Wellsford. In Brynderwyn biegt man dann links ab auf den SH 12.


Neuseeland 2014 – Tag 15

Flagge NeuseelandVon Whitianga nach Auckland

Von Whitianga fuhren wir zunächst nordwärts. Kurz nach Verlassen des Ortes erreicht man die Küste und folgt ihr einige Kilometer, ehe man die Nordspitze der Coromandel Range überquert. Dort kann man auch Abstecher zu einigen wunderschönen Stränden machen. In der Ortschaft Coromandel befindet sich auch die bekannte Driving Creek Railway – eine urige, witzige Zugfahrt durch den Busch, bei der man auch viel über die Flora und Fauna der Halbinsel erfahren kann. Abfahrt täglich um 10:00, 12:45 und 14:00 Uhr. Wir wurden hier schon von unserer Gastgeberin vom Vorabend angekündigt. Wie immer war man auch hier äußerst hilfsbereit – wir konnten unsere Motorräder in der Nähe des Eingang abstellen, wo normal Fahrräder stehen – unser Gepäck konnten wir in der Zwischenzeit auch bei den netten Damen lassen. Nach der Zugfahrt musste mein Begleiter noch für einige Fotos mit anderen Touristen (natürlich Damen) posieren. 🙂


Neuseeland 2014 – Tag 14

Flagge Neuseeland

Von Taupo nach Whitianga

An Tag 14 ging es via Rotorua an die Küste zurück. Danach folgten wir dem SH 5 Richtung Rotorua. Auf halben Weg kann das geothermische Gebiet Waiotapu Thermal Village besucht werden. Nicht ganz so bekannt wie die in Rotorua, aber ebenso imposant. In Rotorua erwartet Sie z.B. das Whakarewarewa Maori Thermal Village oder auch Rainbow Springs (Informationen über heimische Tier- und Pflanzenwelt). Nach einem Stopp in Rotorua ging es weiter Richtung Ostküste und Tauranga. Um dorthin zu gelangen folgten wir dem SH 33. Tauranga gegenüber liegt Mt. Maunganui, ein Vulkankegel am Ende einer langen weißen Sandzunge.

Weiter ging es über die SH 2 durch Tauranga nordwärts Richtung Katikati und Coromandel. Kurz nach der alten Goldminenstadt Waihi erreichen Sie die Coromandel Halbinsel. Die Vegetation und auch die Straßenführung ändern sich merklich. Bis Tairua windet sich die Strecke durch dichtes Waldgebiet und der rasche links – rechts Wechsel erinnert an einen Walzertanz. Kurz nach Tairua kann man einen Abstecher zur Hot Water Beach machen. Hier können Sie sich bei Ebbe einen eigenen kleinen Spapool im Sand graben, denn aus dem Boden dringt heißes Wasser. Danach fuhren wir weiter nach Whitianga.

Länge der Tagesetappe: ca. 330km


Neuseeland 2014 – Tag 13

Flagge NeuseelandVon Napier nach Taupo

Dieser Tag war vollkommen entspannt, da wir nur rund 150 km vor uns hatten – für die Strecke nach Taupo wurde uns der SH 5 (Thermal Explorer Highway) emfpohlen. Daher kann man vor dem Aufbruch evt. auch noch etwas durch Napier bummeln. 1931 wurde Napier durch ein Erdbeben völlig zerstört und danach im Stile der damaligen Zeit wieder aufgebaut. Die vielen bunten Häuser ziehen Besucher schnell in den Bann längst vergangener aber sicherlich amüsanter Zeiten. Napier liegt zudem in der Region Hawkes Bay, die dank eines sehr milden Klimas ideal geeignet ist für den Obst- und Weinanbau, was man an den vielen Obstplantagen und Weingütern erkennen können, die oftmals auch besichtigt werden können.

Auf dem Weg nach Taupo fährt man durch das Inland und die Wälder bzw. Bergregion des Esk und Tarawera Forest. Die Strecke ist teilweise sehr kurvig und abwechslungsreich. Auf halber Strecke, bei Tarawera könnte man die dortigen heißen Quellen (Hot Springs) besuchen. Nach rund 130 km erreichten wir unser Ziel Taupo am gleichnamigen See. Bei gutem Wetter hat man einen tollen Blick vom Lake Taupo auf die Vulkankette im Tongariro Nationalpark.


Neuseeland 2014 – Tag 12

Flagge NeuseelandVon Wellington nach Napier

An diesem Tag führte uns die Tour bis nach Napier, an der Ostküste der Nordinsel gelegen. Diese Strecke ist – wenn man Wellington einmal hinter sich gelassen haben – sehr verkehrsarm und führt durch eine Vielzahl kontrastreicher Regionen. Sie ist auch recht kurvenreich und damit interessant für Motorradfahrer. Wüstenähnliche Landschaften, die sich von der sie umgebenden Bergwelt kontrastreich absetzen, erwarten den Fahrer auf dem Weg durch die Rimutaka Range. Nach dieser sehr kurvigen Strecke ist die Kurvenpause danach schon fast erholsam.


Neuseeland 2014 – Tag 11

Flagge NeuseelandDen freien Tag in Wellington genossen wir mit einem großen Rundgang durch die Stadt – wir begannen mit einem Frühstück am Meer, besuchten den Regierungssitz, den botanischen Garten, die Universität und schlossen den Tag mit einem Besuch in dem tollen Museum der Stadt ab – Wetter: grandios 🙂

Das Hotel war diesem Fall zwar im Zentrum und damit sehr gut gelegen – leider war es aber auch der Größe entsprechend etwas unpersönlich und wir wurden etwas seltsam angesehen als wir in Motorradbekleidung eincheckten. Hier gab es auch ein kleine Problem mit den Gutscheinen – die Herrschaften an der Rezeption konnten zuerst nichts damit anfangen – hat sich dann aber zum Glück auch erledigt.

Wellington sollte man sich unbedingt ansehen wenn man in Neuseeland ist – eine wirklich schöne Stadt!


Neuseeland 2014 – Tag 10

Flagge NeuseelandVon Pohara nach Wellington

Diese Etappe hatte wieder einmal sehr viel zu bieten. Schon der erste Abschnitt von Pohara nach Nelson und weiter nach Picton ist eine besonders schöne Strecke. Wir konnten einige tolle Ausblicke auf die Buchten des Marlborough Sound genießen und eine Vielzahl an Kurven haben auf uns gewartet. Von Pohara mussten wir zunächst den kurvigen SH60 nach Motueka zurück fahren. Ab Motueka folgten wir der Beschilderung nach Richmond. Von dort ging es links weg auf dem SH 6 nach Nelson. Dem SH 6 folgten wir noch ein Stück der Küste entlang, ehe es bis Havelock durch das Landesinnere geht.

In Havelock werden die berühmten neuseeländischen Green Lip Mussels gezüchtet und die Restaurants im Dorf sind meist auf die Zubereitung der Muscheln spezialisiert. Kurz nach Havelock biegt man links auf den Queen Charlotte Drive ab. Diese sehr kurvige, teilweise enge Route führt 40 km immer den Buchten des Marlborough Sounds entlang bis nach Picton. Unbedingt fahren! 🙂


Neuseeland 2014 – Tag 9

Flagge NeuseelandDer heutige Tag stand zur freien Verfügung um die Region um Pohara, Takaka, Collingwood und den Abel Tasman Nationalpark zu erkunden. Für Motorrafahrer: die Fahrt nach Totaranui via Ligar Bay, Tata Bay und das Wainui Inlet ist extrem kurvig und landschaftlich einzigartig. Oder man fährt nach Collingwood, von dort kann eine geführte Tour nach Farewell Spit gemacht werden. Diese riesige Sanddüne ist der nördlichste Punkt der Südinsel.

In der Golden Bay Region kann man aber auch Weingüter und Obstplantagen besichtigen, an 4WD Touren oder Tandem-Fallschirmsprüngen teilnehmen sowie die verschiedenen zahlreichen Kunstgalerien (z.B. Glasbläsereien, Töpfereien, Schnitzer und Maler) in der Region besuchen. Von Pohara aus können Kajaktouren unternommen werden, Wanderungen durch den Abel Tasman Park und zu den verschiedenen Buchten,  Ausflüge zu Pferd machen, an einer Tour durch eine der Höhlen in der Nähe mitmachen, Golf spielen auf dem Golfkurs von Pohara, eine Mountainbiketour machen oder einfach nur am Strand den Tag genießen!


Neuseeland 2014 – Tag 8

Flagge NeuseelandVon Punakaiki nach Marahau

An diesem Tag ging es durch das Landesinnere an die Nordspitze der Südinsel – dazu verließen wir nach 50 km die Westküste. Wir fuhren zunächst nach Westport und von dort Richtung SH6 / Nelson. Kurz vor Westport bogen wir nach rechts auf den SH 6 ab um durch das Landesinnere und den Kahurangi National Park zu fahren. Kurvig folgt die Straße dem Buller River und führt durch die Buller Schlucht. Der Streckenabschnitt besticht durch die Kombination aus herrlicher Natur und unzähligen Kurven, denn die Straße folgt dem natürlich Verlauf des Buller Rivers.

Bei Howard Junction kann man einen Schlenker über St. Arnaud und Kikiwa machen. In Kohatu biegt man links ab Richtung Motueka. Von dort waren es noch rund 68km bis Etappenziel. Wir folgten dem SH 60 / Takaka Valley Highway nordwärts (links abbiegen). Nach Riwaka schlängelt sich die Straße noch einmal sehr kurvig durch die Ausläufer des Abel Tasman und Kahurangi National Park. Wir blieben dann auf dem SH60 bis Takaka (ca. 59km). Kurz nachdem der Ort erreicht wurde, verlässt man den SH60 und biegt rechts ab in die Motupipi Street – an der folgenden T-Kreuzung fährt man wieder rechts und folgt dem Abel Tasman Drive via Motupipi bis Pohara, direkt am Strand gelegen.

Die Region um den Abel Tasman National Park im nordwestlichen Zipfel der Südinsel wird von schützenden Bergketten umgeben wodurch das Klima ganzjährig mild und mediterran ist. Dadurch ist diese Region prädestiniert für Obst- und Weinanbau und hier gibt es einige der schönsten Strände des Landes.

Länge der Tagesetappe: ca. 335 km


Neuseeland 2014 – Tag 7

Flagge NeuseelandVon Franz Josef nach Punakaiki

Weiter geht’s Richtung Norden die Westküste Neuseelands entlang. Die beeindruckende und so typische Westküsten-Szenerie blieb noch eine Weile erhalten, wenn sich die Straße kurvenreich gen Norden windet. Auf dem Weg empfiehlt sich ein Stopp im Bushmen’s Center in Harihari. Es liegt links der Straße und ist dank einer riesigen Fliege auf dem Dach nicht zu verfehlen. Hier gab es viel Kurioses zu sehen, zum Beispiel auch einige lebende Possums. Die drollig aussehenden Tiere sind leider eine ziemliche Plage in Neuseeland. Nach diesem Stopp fuhren wir weiter bis nach Hokitika. Das kleine Dorf ist sehr bekannt für seine Jadeschnitzereien und andere Kunstgegenstände. Hier gab es eine sehr gute Gelegenheit einige Mitbringsel einzukaufen. Die Route führte weiter entlang der rauen Westküste bis wir unser Tagesziel Ziel Punakaiki erreichten.


Neuseeland 2014 – Tag 6

Flagge NeuseelandVon Queenstown nach Franz Josef Glacier

Wieder ein wunderbarer Tag mit angenehmen Temperaturen. Wir verliessen Queenstown und fuhren nordwärts. Die Straße führte durch die Kawerau-Schlucht (Bungy Brücke) und vorbei an zahlreichen Weingütern. Wir wählten die Route über den SH6, dazu bogen wir kurz vor Wanaka rechts ab und fuhren entlang der Ufer des Lake Hawea und Lake Wanaka ehe wir den Haast Pass erreichten. Über das Cardrona Valley kommend fuhren wir durch Wanaka um kurz nach dme Ortsausgang links auf den SH 6 abzubiegen. Entlang dem Makarora und Haast River schlängelt sich die oft schmale Straße in Richtung Westküste. Die Klima-veränderungen und verschiedenen Gerüche sind bemerkenswert. Nach der Überquerung des Haast Passes erreichten wir Westküste. Die Szenerie in Richtung Gletscherregion ist wahrlich beeindruckend, mit der Tasmanischen See linker Hand und dem tiefgrünen Regenwald rechts. Am Nachmittag erreichten wir die Südalpen Neuseelands.


Neuseeland 2014 – Tag 5

Flagge NeuseelandDer fünfte Tag, der uns wieder zur freien Verfügung stand und wir somit nicht gleich aufbrechen mussten, begrüßte uns mit traumhaften Wetter. Wir besorgten uns in einer großen Bäckerei ein kleines Frühstück und warteten dann auf den Bus zum Shotover Canyon.
Für die bekannte Fahrt im Speedboad hatten wir uns schon am Vortag die Tickets besorgt. Der Bus brachte uns wie geplant zur Shotover Zentrale außerhalb von Queenstown. Dort angekommen, wurden wir sofort in Empfang genommen und mit der nötigen Ausrüstung versorgt. Auf lustige Art und Weise wurde vermittelt, was man machen darf und was nicht. Die Fahrt an sich kann man nicht beschreiben, das muss man einfach selbst gemacht haben. Wer nicht genug bekommen kann, kann für 25 Dollar gleich nochmal fahren. Ich hänge das Video unserer Tour als Youtube-Clip mit an 🙂

Nachdem wir uns noch Merchandising-Artikeln versorgt und ausgiebig Fotos gemacht hatten, fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Queenstown. Als nächstes machten wir uns auf den Weg zur Seilbahn, mit der wir auf den Hausberg der Stadt fuhren. Das gehört fast zum Pflichtprogramm, denn die Aussicht ist phantastisch. Es werden auch hier wieder das volle Programm angeboten – ob mit der Lodge über eine asphaltierte Bahn ein Stück des Bergs hinabfahren, zu einer Down-Hill-Tour mit dem Mountainbike aufbrechen, Bungee-Jumping oder zum Paragliding starten – hier gibts (fast) alles.


Neuseeland 2014 – Tag 4

Flagge NeuseelandDie Verabschiedung am Morgen von unseren Herbergseltern war sehr herzlich, aber es war an der Zeit die Region Fiordland wieder zu verlassen und Richtung Norden nach Queenstown zu fahren.

Wieder ein Tag mit wolklosem Himmel! 🙂 Wir benutzten den den SH 94 zurück Richtung Mossburn und Lumsden. Die Landschaft hier ist geprägt durch weites, mit weißen Schafen gesprenkeltes Farmland und riesigen Rotwild-Farmen. In Lumsden biegt man links ab auf den SH 6 in Richtung Queenstown ab. Den größten Teil der restlichen Strecke fährt man den SH 6 am Lake Wakatipu entlang. Eine Landschaft und eine Straße, die jeden Motorradfahrer begeistern. In Frankton geht es links ab nach Queenstown. Der Ort am Fuße der Remarkables Bergkette gilt als der Abenteuerspielplatz Neuseelands und das hat wirklich seine Berechtigung:-) Hier gibt es fast nichts, was es nicht gibt, ob Bungy, Rafting, Heliskiing u.v.m.
Da wir zeitig in Queenstown waren, folgten wir noch der Empfehlung auf der anderen Seite des Sees bis nach Glenorchy zu fahren. Die Fahrt dorthin ist sehr kurvig und wirklich schön, da sie an der Westseite des Lake Wakatipu entlang führt. Zudem wurden in und um Queenstown auch etliche Szenen der Lord of the Rings Trilogie gedreht und Drehorte können besichtigt werden – teils auf eigenen Faust, teils (nur) im Rahmen einer gebuchten Tour.

Blick auf Queenstown

Blick auf Queenstown

Bei der Unterkunft hatten wir wieder Glück und hatten ein schönes Zimmer mit Blick auf Queenstown und den See. Am Abend war es dann Zeit der Stadt einen Besuch abzustatten und einzukaufen. Dieses mal verbrachten wir den Abend auf dem Balkon und genossen den Ausblick.

Länge der Tagesetappe: ca. 190 km (ohne Abstecher nach Glenorchy)

Übernachtung
Caples Court Motel
20 Stanley Street
Queenstown


Neuseeland 2014 – Tag 3

Flagge NeuseelandVon Te Anau in den Milford Sound und zurück nach Te Anau!

Die Übernachtung lag hinter uns und wir mussten nicht gleich wieder packen um uns auf den Weg zum nächsten Hotel zu machen. 🙂 Dieses Mal gab es auch ein gutes „normales“ Frühstück. Mit Tips von unseren Gastgebern machten wir uns bei strahlend blauem Himmel auf den Weg zum Milford Sound. Das Boot für die spätere Tour wurde schon von den Gastgebern gebucht. Da wir zeitig aufbrachen, war es trotz Sonnenschein in den schattigen Bereichen empfindlich kühl!

Durch eine Buchenwaldallee geht es immer tiefer in den Fjordland National Park hinein. Je weiter man Richtung Milford Sound kommt, desto schmaler und kurviger wird die Straße.
Auf halber Strecke ist der Homer Tunnel (Sonnenbrille abziehen!) und man fährt den Mt. Christina hoch (2502m – warme Kleidung ist nicht schlecht!) um auf der anderen Seite wieder bergab bis auf Meereshöhe zu fahren. Sobald die Straße endet ist der „Sound“ erreicht!

Der 15 km lange Fjord ist eines der Wahrzeichen Neuseelands, seine unberührte Natur und die vielfältige Tierwelt machen den Fjord einzigartig. Eine Bootstour durch den Sound ist empfehlenswert. Die Tour zwischen den steilen Klippen des Fjordes hindurch ist sehr kurzweilig.Während der Tour gibt ein erfahrener „Nature Guide“ interessante Informationen zu Natur und Tierbestand im Sound. Wir konnten Robben und Pinguine sehen.

Sobald man wieder festen Boden unter den Füßen hat, führt die gleiche Strecke wieder nach Te Anau zurück, denn in den Milford Sound gibt es nur diese eine Straße. Auf der Rückfahrt zur Pension machten wir noch zweimal kurz: „The Chasm“ (Naturweg mit „Wasserfall“) und „Mirror Lakes

Länge der Tagesetappe: ca. 240 km (ohne Bootstour)

Übernachtung:
Wie in der Nacht zuvor


Neuseeland 2014 – Tag 2

An diesem Tag mussten wir sehr zeitig aufbrechen, da das eine der längsten Touren der ganzen Reise war. Zum Abschied hatten wir blauen Himmel. Wir verliesen Lake Tekapo über den SH8. Vom Lake Pukaki kann man bei schönen Wetter einen tollen Blick auf die Spitze des Mt. Cook haben. Die Landschaft ändert sich merklich je näher man Omarama und dem Lindis Pass kommt. Auch das Wetter hatte sich geändert – es wurde bedeckt und damit richtig kühl. Außerdem blies stellenweise der Wind so stark, das man fast nur noch im Schrittempo fahren konnte um auf der Straße zu bleiben.

200px-Flag_of_New_Zealand.svgDie Gegend um Omarama ist unter Segelfliegern weltberühmt, hier herrscht eine einzigartige Thermik, die für diesen Sport ideal ist. Kurz nach Omarama kann man auf der rechten Seite auch die Kalksteinfelsen anschauen. Nach dem Lindis Pass geht es weiter südwärts bis Cromwell, entlang dem Ufer des Lake Dunstan. In Cromwell biegt man rechts auf den SH8B und den SH6 nach Queenstown ab. Die Strecke führt durch die Kawarau Schlucht und ist entsprechend kurvig. Auf dem Weg nach Queenstown passiert man die  berühmte Bungy Brücke (späer noch mehr dazu 🙂 ) Kurz vor Queenstown bogen wir links ab und folgten dem SH6 den Lake Wakatipu entlang in Richtung Kingston/Lumsden. Nach rund 100 km erreicht man den SH94, dem man bis Te Anau entlang durch weites Farmland, vorbei an riesigen Rotwild- und Schafsfarmen folgt. Te Anau, das kleine Städtchen am gleichnamigen See, ist Ausgangspunkt zu den Fjorden Neuseelands.

Nachdem wir ziemlich schnell unsere Unterkunft gefunden hatten (dem Navi sei Dank) wurden wir dort von unserer „Wirtin“ Aloma schnell mit etwas heißem zu Trinken versorgt. Wir hatten auch hier tolle Zimmer und eine gute Unterhaltung mit Ihrem Ehemann Jon. Dieser fährt auf Keuzfahrtschiffen und erklärt den Touristen die Sehenswürdigkeiten – außerdem hat er bei der Produktion von „Herr der Ringe“ geholfen 😉

Länge der Tagesetappe: ca. 450 km

Unterkunft:
Avon House B&B
Aloma & John Von Tunzelman
Melland Place 8
Te Anau


Neuseeland 2014 – Tag 1

200px-Flag_of_New_Zealand.svgErster „richtiger“ Tourtag – wir wurden von einen wolkenlosen Himmel begrüßt. Nach dem Frühstück wurden wir pünktlich gegen 9:30 Uhr Sie von den unserem Motorradvermieter „City Motorcycle Rentals“ abgeholt und zur Mietstation gefahren. Diese befindet sich ca. 30 Minuten nördlich von Christchurch im Städtchen Leithfield.

Als erstes mussten wir mal unser Gepäck von den Koffern in die Gepäcktaschen der Motorräder „umpacken“ – da wir drei Koffer und einen Tankrucksack erhalten haben, war das sehr problemlos möglich. Die Koffer konnen wir ja vo Ort lassen – diese wurden dann später zu unserem Endpunkt transportiert, wo wir sie wieder in Empfang nehmen konnten.
Von unseren Vermietern wurden wir gut versorgt – Kaffe und Eiswasser – die Übergabe der Motorräder war dann kurz und schmerzlos. Alles noch unterschreiben und los gings.

Zunächst fuhren wir auf den SH 1 zurück Richtung Rangiora. Hier empfiehlt es sich nach rechts auf den Scenic Highway 72 abzubiegen. Durch weites Farmland und die typische
Canterbury Landschaft führte uns der SH 72 über den Waimakariri River Richtung Methven.  Die Landschaft hier ist überwiegend geprägt von Farmland und riesigen Weiden. Wir fuhren durch das malerische Dorf Geraldine. Dann hielten wir uns rechts und folgten Sie ab hier dem SH 79 nach Fairlie, dem Tor zur Mackenzie Region. Kurz nach Fairlie überquert man den Burkes Pass und erreicht wenig später Lake Tekapo, den bekannten kristallblauen Gletschersee. 710 Meter über dem Meeresspiegel gelegen ist die Region für die klarste Luft der südlichen Hemisphäre bekannt. In Tekapo kann man die Church of the Good Shepherd besichtigen. Vom Altar aus hat man einen faszinierenden Blick über den See. Da Tekapo recht klein ist, gibt es nicht allzu viele Restaurants. Wir fanden aber „mitten“ im Ort ein nettes Lokal, in dem man das Steak auf einem heißen Stein serviert hat (inkl. Deutscher Bedienung) 🙂

Die Unterkunft des Tages gehörte zu einer großen Anlage, wobei wir aber am sehr ruhigen Rand lagen, mit kleinem Balkon und Blick auf den See.

Länge der Tagesetappe: ca. 300 km

Unterkunft:
Lake Tekapo Motels & Holiday Park
2 Lakeside Drive
Lake Tekapo
Tel.: (03) 680 6825


Neuseeland 2014 – Anreise

200px-Flag_of_New_Zealand.svgDas erste Mal hatte ich über diese Reise schon vor einigen Jahren nachgedacht – ich denke das war ca. 2006. Damals ist es dann aber noch an den Kosten gescheitert. Nachdem wir in den letzten Jahren schon zweimal mit Feelgood Reisen (Norwegen und Irland) unterwegs waren und durchweg positive Erfahrungen gemacht hatten, haben wir uns im Herbst 2013 entschieden so schnell wie möglich diese „Traumtour“ in Neuseeland in Angriff zu nehmen.
Wir haben die dreiwöchige Tour aus dem Angebot der Reisefirma genommen und diese auch mit der Buchung des Flugs beauftrag – nach der Vorbereitung stellt sich schnell als möglicher Termin der 01.02.2014 heraus. Hier wieder ein Kompliment an die netten Mitarbeiter – alle Fragen wurden wieder sofort beantwortet. Der Flug wurde gleich gebucht (Emirates) und die restlichen Eckdaten geklärt. So konnten wir ganz einfach unser Gepäck ganz normal mitnehmen um dann nach Ankunft in die Koffer der Mietmotorräder (Suzuki V-Strom 600) umzupacken. Unsere Koffer wurden dann zu unserem Abflugort transportiert.
Wichtig ist ein gültiger Reisepass, ein Stromadapter (nicht der für England). Außerdem schadet ein GPS und Sonnencreme nicht direkt. 🙂 Nach und nach trafen dann unsere Reiseunterlagen ein – zusammen mit einem Gutscheinheft für die Übernachtungen, Straßenkarten und einem hervorragenden „Roadbook“.

Pünktlich am 01.02.2014 konnte der erste Teil der Reise vom Flughafen München dann starten (früher Nachmittag). Der erste Zwischenstopp war Dubai (ca. 6 Stunden Flugzeit) – leider hatten wir dort einen längeren Aufenthalt (Ankunft 23.30) da unser Anschlussflug erst gegen 09 Uhr morgens startete. Dieser Flug ging nach Bangkok – von dort weiter nach Sidney und endlich nach Christchurch. Dort kamen wir komplett gerädert bei super Wetter am Nachmittag an – zum Glück stand unser Taxi (Firma: Super Shuttle) schon bereit, so dass wir sofort ins Motel aufbrechen konnten. Anders als in Europa gibt es kaum Unterkünfte mit Frühstück – meist haben diese Motels eine komplett eingerichtet Küche, so dass man sich selbst versorgen kann. Wir wurden schon erwartet und herzlich begrüßt und konnten gleich unsere großzügigen Zimmer beziehen. An diesem Tag schafften wir es aber gerade noch zum Essen in ein Pub um dann gegen 19 Uhr in einen tiefen Schlaf zu versinken.

Unterkunft:
Marivale Manor Hotel
122 Papanui Road
Christchurch

Tips:
– nur das nötigste an Bargeld mitnehmen – man kann in Neuseeland fast alles mit Kreditkarte bezahlen und die Wechselkurse vor Ort sind besser
– gültiger Reisepass
– in Dubai den Transferbereich nicht verlassen
– immer Tanken, wenn man ca. 200 km gefahren ist – man weiß nie wann die nächste Tankstelle kommt


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