Category: Irland 2013

Irland 2013 – Teil 5 – Vierter Tag

irland_klAn diesem Tag musste wir leider schon wieder Abschied nehmen von Killarney, denn es ging weiter in unser nächstes Quartier in Dublin. Als erstes machten wir uns allerdings etwas sorgen denn der Tag startete mit Regen. Wir starteten Richtung Mallow und weiter nach Fermoy wo auch unser erster Tankstopp lag und wir auch den Regenkombi ausziehen konnten da der Regen aufgehört hatte und sich die ersten Lücken zwischen den Wolken auftaten. Um etwas schneller voranzukommen, fuhren wir auch gleich auf die Autobahn. Dadurch erreichten wir recht zügig unser erstes Ziel des Tages – den Rock of Cashel – dies ist eines der irischen Wahrzeichen – eine Burgruine die auf einem 65 m hohen Felsen gelegen ist und eine sehr lange Vergangenheit hat. Nach einer ausgiebigen Besichtigung machten wir uns wieder auf den Weg Richtung Dublin – dabei fuhren wir die meiste Zeit auf der Hauptstrasse neben der Autobahn. Erst kurz vor Dublin fuhren wir auf die Autobahn und folgten dem Navi zu unserem Hotel im Stadtinneren. Leider hatte das Hotel keinen eigenen Parkplatz, daher mussten wir die Motorräder in einer großen Parkgarage unterbringen und dazu einen kleinen Fussmarsch auf uns nehmen.

Nach einer kurzen Pause entschieden wir uns erst am nächsten Tag in die Stadt zu gehen und genossen ein nettes Abendessen im Hotel.

 


Irland 2013 – Teil 4 – Dritter Tag

irland_klDer dritte Tag in Irland startet schon mal wesentlich besser als der vorherig – es ist trocken. Da wir gestern aussetzen mussten, hätten wir einen Teil im Süden verpasst den wir unbedingt fahren wollten. Also wurde an diesem Tag das Programm etwas angepasst und erweitert. Als erstes machten wir die Halbinsel Dingle unsicher. Dazu fuhren wir von Killarney nach Tralee – weiter ging es über Camp, Stradbally und den Connor Pass nach Dingle. Leider konnten wir aus Zeitmangel in der Stadt Dingle dann doch keinen Ausflug mit dem Boot zu dem berühmten Delphin machen, der in der Bucht lebt. 🙂 Nach einem Spaziergang im Hafen machten wir uns über Anascau, Aughils und Boolteens auf den Weg nach Kilorglin um dem Ring auf Kerry zu folgen.
In Cahersiveen machten wir einen Abstecher zur Burgruine „Ballycarberry Castle“. Danach bogen wir von der Hauptroute ab und fuhren auf nach Portmagee, später fanden wir auf diese Strecke noch einen schönen Aussichtspunkt der aber nur nach einem kurzen Fußmarsch zu erreichen war. Zurück auf der Hauptstraße gings weiter nach Waterville wo wir in einem Pub eine Pause einlegten (in Warterville lebte Charlie Chaplin einige Zeit). Auf der Südseite folgten wir weiter der Hauptstraße bis nach Blackwaterbridge, wo wir Richtung Derreendarragh abbogen und nach Molls Gap kamen. Danach gab es noch den bekannten „Ladies View“ (Königin Victoria genoss diesen Ausblick auch schon). Zurück ging es dann durch den Killarney National Park zum Hotel.

Das war ein anstrengender aber auch beeindruckender Tag mit vielen tollen Landschaften – leider war die Zeit zu kurz, da es noch viel mehr zu sehen gegeben hätte. Eigentlich sollte man dafür mindestens drei Tage einplanen.


Irland 2013 – Teil 3 – Zweiter Tag

irland_klDer zweite Tag begann mit einem ernüchternden Blick in Richtung Himmel, der sich mit grauen Regenwolken überzogen hatte. Nach etwas zögern hatten wir uns dann doch entschlossen uns auf den Weg zu machen und die Tagestour in Angriff zu nehmen. Wir wollten an diesem Tag den Ring of Kerry abfahren und fuhren erst Mal nach Killorglin. Kurz nach dem Ort machten wir nochmal Halt und beratschlagten uns nochmal. Es gab die einstimmige Entscheidung an diesem Tag nicht mehr weiterzufahren, da es zu gefährlich und keine Wetterbesserung in Sicht war.

Nach unserer Rückkehr nach Killarney und uns wieder etwas wärmer wurde, machten wir erst Mal Pause im ersten Pilspub in der Nähe des Hotels. Da sich hier der Regen nun etwas in Grenzen hielt machten wir uns nach einer Stärkung auf den Weg zu der Burg in Killarney „Ross Castle“. Die Festung liegt am See Lough Leane und lag früher auf einer Insel. Die Burg dürfte aus dem späten 15. Jahrhundert stammen war der Stammsitz des O’Donoghue-Clans. Es gibt Führungen durch die Anlage und man kann mit Booten zu zwei kleinen Inseln fahren. Wirklich empfehlenswerter Ausflug (und das obwohl es geregnet hatte).

Nach einem ausführlichen Spaziergang um die halbe Insel traten wir den Rückweg diese Mal mit einer Pferdekutsche an. Immerhin ein PS! So mussten wir die ca. 4 km nicht wieder zu Fuß gehen und wurden direkt vor dem Hotel abgeliefert (Kosten ca. 40 €).

Nach diesem kulturellen und anstrengenden Ausflug besuchten wir abends wieder unser „Stamm“ Pub in Killarney und hofften auf besseres Wetter am nächsten Tag.


Irland 2013 – Teil 2 – Erster Tag

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Hier nun Teil zwei zu meinem Motorrad-Urlaub in Irland 2013

Die Fähre erreichte pünktlich den Hafen und wir konnten die Fähre  verlassen – der Himmel war etwas bedeckt. Als erstes sammelten wir uns nochmal um die Tour festzulegen und einen armen Motorradfahrer zu treffen, dem aus seiner ER5 das Benzin ausgelaufen war.
Danach riefen wir uns nochmal genau in Erinnerung, das wir auf der linken Seite fahren mussten. Im Nachhinein muss ich feststellen, das diese Fahrweise gar nicht so schlimm war, wie ich es mir vorgestellt hatte. Wenn man etwas defensiv fährt und eher mal stehen bleibt als blind drauf los zu fahren klappt das sehr gut. Wenn man in Kreisverkehren immer fleißig nach rechts kuckt, statt nach links, kann fast nichts mehr schief gehen. 🙂


Irland 2013 – Teil 1 – Die Verladung und Anreise

irland_klDie Verladung auf den Transporter von Bikertransit war relativ problemlos. Wenn man das Prinzip mal verstanden hat, geht es schnell. Man muss nur aufpassen, dass man bei so unterschiedlichen Motorrädern die Ladefläche optimal ausnutzt.
In der hinteren Kabine des Transporters ist Platz für vier Personen, wir haben das genutzt und den freien Platz als zusätzliche Staufläche verwendet. Einige Helme fanden unter den Sitzen Platz – bei vier Motorrädern und sechs Personen ist es fast unerlässlich das Gepäck auf den Bikes und der Ladefläche zu verzurren.
Wir haben unseren Transporter bei der Fa. Holzner (Kawasaki – Händler in 94166 Stubenberg) in Empfang nehmen können – fast schon optimal. Die Bikes haben wir schon am Vortag der Abreise verladen – um dann schnell aufbrechen zu können – die Bikerkollegen aus dem Bayerischen Wald haben wir am Rastplatz Hauzenberg aufgelesen 🙂


Reisen: Irland 2013

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Nachdem wir im vergangenen Jahr faul waren und uns am Gardasee entspannt haben, wird es 2013 wieder Zeit etwas Spannendes zu unternehmen. Hier ist unsere Wahl ziemlich schnell – auch durch einen Zufall bedingt – auf Irland gefallen. Zusammen mit zwei Freunden und deren Ehefrauen die wir aus dem Biker-Forum 4riders kennen, starten Gelati und ich dieses Mal auf die grüne Insel.
Die Vorplanungen sind inzwischen abgeschlossen und wir haben uns wieder in die bewährten Hände der Motorradreise-Spezialisten von Feelgood begeben. Da unsere Reisezeit diese Mal etwas beschränkt ist und wir nicht zwei Wochen Zeit haben, wurde uns die Reise wieder auf den Leib geschneidert.
Wir haben sechs Übernachtungen in Irland und je eine bei An- und Abreise auf der Fähre.
Als erstes aber noch kurz etwas zu unserem Transportmittel bis zur Fähre:
Da es bis zur Fähre in Cherbourg (Frankreich) ca. 1.400 km Fahrstrecke sind aus dem tiefen Niederbayern, haben wir wieder nach einer Alternative gesucht. Leider gibt es in diese Richtung keinen Reisezug der Deutschen Bahn (wie bei unserer Norwegen-Tour). Bei den Recherchen sind wir auf die Firma Bikertransit gestossen. Diese war sehr entgegenkommend bei unserer Planung. So können wir den Transporter optimal ausnutzen. Alle vier Motorräder finden auf der Ladefläche Platz und in der Doppelkabine können alle sechs Reiseteilnehmer sitzen.
Der Transporter wird dann in Frankreich am Fährhafen abgestellt und wartet wieder auf uns wenn die Irland-Tour zu Ende ist.

Von Cherbourg geht es mit der Fähre nach Rosslare wo wir gegen Mittag ankommen und dann weiterfahren in den Westen zu unserem ersten Hotel in Killarney – Old Weir Lodge. Dort bleiben wir dann für drei Nächte. Es sind Ausflüge zur Panoramaküstenstraße Ring of Kerry und zur Halbinsel Dingle geplant.
Weiter geht es dann in den Osten nach Dublin. Übernachtet wird im Maldron Hotel. Hier bleiben wir wieder drei Nächte und haben die Chance für eine Stadbesichtigung und einen Ausflug in die Wicklow Mountains.

Reiseteilnehmer:

Karl-Heinz und Maria – Kawasaki VN1500
Hans und Monika
Gerhard (Gelati) – Aprilia Tuono
Gerhard (Jungsi) – Aprilia Tuono


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